Lachs aus dem Bambuskorb mit Tomaten-Avocado-Salat

Im letzten Jahr hat mein Mann uns einen Bambuskorb zum Dämpfen von Gemüse und Fisch geschenkt.Erst verschwand er in den Tiefen unseres Küchenschranks,dann kam er jede Woche einmal zum Einsatz und seit Anfang des Jahres benutzen wir ihn häufiger als unsere Bratpfanne.

Frischer Lachs auf einem Salatbett im Bambuskorb gedämpft ist einfach zubereitet und unglaublich lecker.

Zutaten:

400 g Lachsfilets

Salz

weißer Pfeffer

600 g Kirschtomaten

1 Avocado

2 EL Limettensaft

1 EL Olivenöl

Pfeffer

So wird’s gemacht:

Salatblätter waschen. Lachsfilets waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen.Bambuskorb mit Salatblättern auslegen. Fischstücke zufügen. Einen geeigneten Topf mit etwas Wasser füllen und aufkochen. Korb mit Deckel draufsetzen. Bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten garen. Dazu schmeckt ein Tomaten-Avocado-Salat ganz köstlich.

Tomaten waschen und grob würfeln. Avocado schälen, halbieren, entkernen und würfeln. Avocado mit Tomaten, Limettensaft und Öl mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Lachsfilets zum Servieren mit dem Salat auf den Teller geben.

Guten Appetit!

Kabeljau in Kräuterknuspercrunch auf Paprika

Wir haben hier in unserem Dortmunder Vorort Aplerbeck das große Glück, dass jeden Mittwoch und Freitag ein Fischwagen vom Fischhof Baumüller aus Wickede kommt und uns mit einer vielfältigen Palette von Frisch- und Räucherfisch, angefangen bei der fangfrischen Forelle, diversen über Buchenholz geräucherten Fischspezialitäten bis hin zum ausgefallenen Meeresfisch erfreut. Seit mehr als 50 Jahren beschäftigt sich Familie Baumüller mit der Vermarktung und Veredelung von Speisefischen. Dabei haben sie sich das Ziel gesetzt, immer gleichbleibende Frische und Qualität auf den Tisch zu bringen. Dieses Vorhaben gelingt ihnen wirklich mit Bravour.

So oft wie es irgendwie geht, nutzen wir die Chance und kaufen dort frischen Fisch für das Wochenende. Bevorzugt wandert ein Stück Lachs oder Kabeljau in meinen Einkaufskorb. Der Lachs gerne auch geräuchert.

Gestern entschied ich mich für den Kabeljau. Dieses saftige Fischfilet bereitete ich mit einer pikanten Kräuterkruste auf süß-säuerlichem Paprikagemüse zu– eine leckere Kombination für alle Liebhaber der leichten Küche. Eigentlich ist es ein perfektes sommerliches Fischgericht, aber auch zu den aktuellen winterlichen Temperaturen lässt es sich sehr gut genießen.

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 4 Stiele Thymian
  • 4 EL geriebener Parmesan
  • 3 EL Olivenöl
  • 4 EL Pankobrösel
  • 2 EL Crème fraîche légère
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 800 g Kabeljaufilet
  • 3 EL Rapsöl
  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 EL flüssiger Honig
  • Salz, Pfeffer

So wird`s gemacht:

  1. Für die Kräuterkruste Petersilie und Thymian waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und grob hacken. Kräuter, Parmesan, Olivenöl, Panko-/Semmelbrösel und Crème fraîche in einem hohen Rührbecher mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen. Zwiebel fein würfeln. Knoblauch fein hacken. Paprika waschen, putzen, entkernen und in ca. 1,5 cm dünne Streifen schneiden.
  3. Fischfilet in 4 gleich große Stücke schneiden. Backofen vorheizen (E-Herd: 200°C/Umluft: 180°C/Gas: s. Hersteller).
  4. 2 EL Öl in einer großen ofenfesten Pfanne erhitzen. Fisch darin kräftig anbraten. Dann mithilfe von zwei Löffeln wenden und ca. 3 Minuten weiterbraten. Pfanne vom Herd nehmen. Fischfilets mit Salz würzen. Kräutermasse gleichmäßig auf die Filets verteilen, leicht andrücken. Fisch (noch in der Pfanne) im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 7–8 Minuten backen.
  5. Inzwischen 1 EL Öl in einer weiteren großen Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Paprikastreifen darin 3–4 Minuten anbraten. Mit 2 EL Wasser ablöschen. Weiterbraten bis das Wasser verdunstet ist. Paprikagemüse mit Weißweinessig ablöschen. Honig einrühren und unter Rühren ca. 30 Sekunden karamellisieren. Alles gut mit Salz und Pfeffer würzen. Fisch aus dem Ofen nehmen und mit Paprikagemüse servieren.

Und dann nur noch GENIESSEN!

Buntes Wurzelgemüse aus dem Ofen mit Joghurtdip

Wohlmöglich erging es dem einen oder anderen von Euch Anfang dieses Jahres ähnlich, dass Ihr aufgewacht seid und Euch vorgenommen habt, dass sich dringend ernährungstechnisch etwas ändern muss, damit man sich im Sommer, wenn es hoffentlich wieder ins Freibad oder gar in den Strandurlaub gehen kann, ungeniert in die Badesachen werfen kann und zwar in die von letztem oder vorletztem Jahr und nicht in die Neuen, die zwei Nummern größer sind. Jedenfalls waren wir voller guter Vorsätze und wollten unserem Körper nach der bekannten Völlerei während der Adventszeit etwas Gutes tun. Der Baumkuchen meiner Schwiegereltern mit vier -oder waren es sogar fünf ???- Ringen oder die selbstgemachte Pastete meiner Mutter und meines Bruders oder der Raclette-Käse, der in den Mengen wie sonst gekauft wurde, alles war köstlich, aber in Zeiten, in denen man keinen Besuch empfängt und alles allein aufessen darf, hat auch bei uns Spuren hinterlassen.

So beschäftige ich mich seit ein paar Wochen mit gesunden und kalorienärmeren Speisen, an denen sogar die ganze Familie Freude hat.

Ein tolles Rezept ist zum Beispiel „Buntes Wurzelgemüse aus dem Ofen mit Dip“. Dieses möchte ich Euch im Folgenden gerne vorstellen:

Zutaten:

  • 150 g getrocknete Tomaten in Öl eingelegt im Glas
  • 250 g Möhren 
  • 250 g Petersilienwurzel
  • 250 g Pastinaken
  • 250 g Süßkartoffel 
  • 250 g kleine Rote Beten 
  • Salz & Pfeffer 
  • 80 g Kalamata-Oliven (ohne Stein) 
  • 3 Zweige Rosmarin 
  • 1  Bio-Zitrone 
  • 2 EL Pinienkerne 
  • 200 g Feta 
  • 200 g griechischen Joghurt

So wird`s gemacht:

  1. Den Ofen vorheizen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 180 °C/Gas). Die Tomaten in einem Sieb abtropfen lassen, dabei das Öl auffangen. Ein Backblech mit etwas Tomatenöl bestreichen. Die Tomaten klein schneiden.

2. Das Wurzelgemüse schälen, waschen und in Stücke schneiden. Bei der Roten Bete aufpassen und evt. Einmalhandschuhe tragen – sie färben stark!. Diese auch schälen und klein schneiden. Alles auf dem Blech verteilen. Mit restlichem Öl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen. In den heißen Backofen geben und 45–50 Minuten schmoren lassen.

3. Nach ca. 25 Minuten Tomaten und Oliven auf dem Gemüse verteilen. Rosmarin waschen, trocken tupfen, Nadeln abzupfen und grob hacken. Zitrone heiß waschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben.

4.Ca. 10 Minuten vor Ende der Backzeit Rosmarin und Pinienkerne über das Gemüse streuen.

5.Für den Dip Feta grob zerbröckeln. Feta und Joghurt mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ofengemüse aus dem Ofen nehmen. Mit Zitronenschale bestreuen und mit dem Dip servieren.

Übrigens: Beim Schälen und Schneiden des Gemüses in grobe Stücke können auch wunderbar Kinder mithelfen. Wenn die Kinder in die Küchenarbeit miteingebunden werden, schmeckt`s denen dann häufig auch richtig gut.

Schneebedeckte Bergwipfel aus Cornflakes,Mandeln und weißer Schokolade

Chococrossies sind wahrlich einfach und blitzschnell selber zu machen. So beinhaltet das folgende Rezept gerade mal drei Zutaten. Kinder lieben es.

Uns schmecken die selbstgemachten Schokoknusperhäufchen sogar noch besser als das Original. Und das soll schon was heissen.

Zutaten

  • 250 g weiße Kouvertüre (Vollmilch oder Zartbitter schmecken auch köstlich)
  • 60 g Cornflakes
  • 60 g Mandelstifte

Zubereitung

  • Die Schokolade klein hacken. In einem Topf vorsichtig schmelzen lassen.
  • Cornflakes mit den Händen zerbröseln. Mit Mandelstiften mischen. Flüssige Schokolade dazugeben und alles gut vermengen, sodass die trockenen Zutaten komplett überzogen sind.
  • Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Mindestens 2 Stunden an einem kühlen Ort (nicht im Kühlschrank) fest werden lassen.Danach in eine luftdichte Keksdose packen und nach und nach geniessen.

Eiserkuchen- Eine knusprig-köstliche Tradition zu Silvester

Eiserkuchen sind nicht nur bei uns feste Bestandteile zu Silvester.

Früher verwendete man für das Backen der Eiserkuchen Backzangen, die kunstvolle Ornamente oder das Hochzeitsdatum trugen, und die dann mit Teig gefüllt im  Herdfeuer gebacken wurden. Heute verwendet man zum Backen spezielle Eiserkucheneisen, nicht zu verwechseln mit Waffeleisen.

Die Eiserkuchen müssen noch heiß über ein hölzernes Hörnchen zum Hörnchen gedreht werden.

Bei uns backt meine Mutter schon seit immer und ewig die Eiserkuchen- und das ist auch gut so, denn niemand kann es so gut wie sie. Und dann zieht der Duft Silvester durch das ganze Haus, so dass sie zusehen muss, dass sie für abends oder Neujahr noch welche hat und die fünf Enkel (oder mein Vater !!!!) nicht schon alle vorher aufgefuttert haben.

Meine Mutter war so lieb, dass sie sich gleich heute noch einmal in die Küche gestellt hat, um Eiserkuchen nachzubacken, da sie dieses Mal die Eiserkuchen nicht vor der hungrigen Meute versteckt halten konnte und alle vertilgt waren bevor sie mir meinen „Anteil“ für zu Hause übergeben konnte.

Zutaten:

65 g Butter

250 g Zucker oder Kandis

1 Päckchen Vanillezucker

2 Eier

250 g Mehl

375 ml Wasser

Nach Belieben Aniskörner oder gemahlen oder Zimt mit in den Teig geben.

Zubereitung:

Butter mit Zucker, Vanillezucker und gegebenenfalls mit Gewürzen schaumig rühren. Nach und nach die Eier dazugeben und weiter schlagen. Mehl und Wasser abwechselnd hineingeben. Der Teig sollte recht dünnflüssig sein. Ein Eiserkucheneisen entweder mit einer Speckschwarte fetten oder mit einem Pinsel mit flüssiger Butter oder Öl einfetten. Einen Löffel Teig einfüllen, zuklappen und goldbraun backen. Bei manchen Eisen kann man den Bräunungsgrad einstellen und das Gerät gibt entweder einen akustisches oder optisches Signal, wenn der Teig die Bräunungsstufe erreicht hat. Die fertigen Eiserkuchen schnell vom Gerat lösen, über den Holzmodel legen, drehen und auf ein Gitter zum Auskühlen legen. Nach dem Erkalten den Model entfernen und weiterbacken.

Die Eiserkuchen in einer luftdichten Blechdose aufbewahren. Man kann sie so oder mit Sahne gefüllt und heißen Schattenmorellen essen.

Haselnussplätzchen umhüllt mit einer Wolke aus Puderzucker

Heute habe ich anlässlich des vierten Advents mit meiner jüngsten Tochter Plätzchen gebacken und zwar die Plätzchen, die meine Mutter früher auch immer für und mit uns zu Weihnachten gebacken hat- Haselnussplätzchen. Ein Traum.

Schön mürbe müssen sie sein und so dick mit Puderzucker bestreut, dass die Finger und der Mund beim Verzehr eines Plätzchens voll Zucker sind 😉

Zutaten:

200 g Butter

80 g Zucker

etwas Vanille

250 g Mehl

170 g geriebene Haselnüsse

So wird`s gemacht:

Zucker, Vanille, Mehl und Nüsse werden zuerst gut vermischt, dann kommt die in Stückchen geschnittene Butter hinzu und alles wird zu einem festen Teig vereinigt. Ausrollen, ausstechen und bei schwacher Hitze (150-180°C) backen. Wenn die Plätzchen etwas abgekühlt sind, in Puderzucker wenden und genießen.

Der Boudonsche Winterkuchen…Wo Kuchen ist, da ist auch Hoffnung.

In ungewöhnlichen Zeiten wie diesen sehnen wir uns doch ein klein wenig mehr nach Geborgenheit und Gemütlichkeit als normalerweise. Ein frisch gebackener Kuchen, der den Duft nach Lebkuchengewürzen, Schokolade und Nüssen verströmt und uns auf die bevorstehende Weihnachtszeit einstimmt und der Schein einer leuchtenden Kerze können uns dieses Gefühl von Geborgenheit wunderbar vermitteln.

In dem von meiner Mutter kreierten Winterkuchen, den ich Euch im Folgenden vorstelle, stecken neben viel Liebe lauter leckere Sachen, die uns gemütliche Nachmittage bei Kerzenschein versüßen und uns das Hier und Jetzt etwas erträglicher machen.

Zutaten:

120 g Butter

120 g Zucker

5 Eier

250 g Haselnüsse, gemahlen

100 g Schokolade gehackt

1 Lebkuchengewürz

Rum

Puderzucker

So wird`s gemacht:

Butter, Zucker und Eier in einer Rührschüssel schaumig schlagen, die fein gemahlenen Haselnüsse und die gehackte Schokolade dazugeben. Mit Lebkuchengewürz und einem guten Schuss Rum abschmecken. Den Teig in eine ausgefettete Kuchenform (Kastenform) geben und bei 175 °Grad für 50 Minuten im Ofen backen. Danach abkühlen lassen und mit dick mit Puderzucker bestäuben.

Manchmal sollte man sich statt Sorgen lieber Käsekuchen machen

Gestern war für mich so ein klassischer Käsekuchentag….Die Sonne schien, es waren für den Tag frühlingshafte Temperaturen angekündigt, die Kinder riefen, sie wollten doch gerne mal wieder Kuchen essen und ich hatte gerade diesen wunderbaren Spruch gelesen „Manchmal sollte man sich statt Sorgen lieber Käsekuchen machen“. Also, Käsekuchen- und zwar mit Mandarinen aus der Dose (die es früher nur bei meiner Großmutter gab mit Magerquark und Milch-fruchtig und vor allem süß).

Klassischer Käsekuchen mit Mandarinen
Zutaten für ca. 16 Stücke:
250 g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
100 g + 300 g Zucker
eine Prise Salz
6 Eier
125 g kalte Butter
Fett für die Form
1 kg Magerquark
1 1/2 Päckchen Puddingpulver „Vanille-Geschmack“
abgeriebene Schale von einer Zitrone
eine kleine Dose Mandarinen
Puderzucker zum Bestäuben

So wird`s gemacht:
Eine Springform (26 cm Ø) mit Butter ein fetten. Für den Mürbeteigboden Mehl, Backpulver, 100 g Zucker, eine Prise Salz, 1 Ei und Butter in Stückchen mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten.

Den Mürbeteig ausrollen. Die Form damit auslegen und den Teig am Formrand bis nach oben hochdrücken.

Für die Quarkmasse fünf Eier trennen. Quark, Eigelb, Puddingpulver, übrigen Zucker und die abgeriebene Schale einer Zitrone verrühren. Die Mandarinen abtropfen lassen und unter die Quarkmasse rühren. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Den Eischnee portionsweise unterheben.

Die Quarkmasse gleichmäßig in der Springform verstreichen. Den Käsekuchen im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) 1 – 1 1/4 Stunden backen. Die Form evtl. nach ca. 30 Minuten Backzeit mit Alufolie oder Backpapier abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen. Den fertigen Käsekuchen mit Puderzucker bestäuben und servieren.

Zitronenkuchen á la Louise

Meine ältere Tochter Louise nimmt derzeit an einem Minikochprogramm eines familiengeführten Restaurants mit langjähriger Tradition in Dortmund teil. Nun steht demnächst ihre praktische Kochprüfung bevor und wir haben diese zum Anlass genommen und haben heimlich geübt. Da es wohl als Dessert einen Zitronenkuchen beim Abschlussessen für die Eltern, Ommas, Oppas, Tanten und Onkels, Vettern und Cousinen geben soll,  haben wir natürlich einen Zitronenkuchen gebacken.

Zutaten:

350 g flüssige Butter
350 g Mehl
350 g Zucker
1Päckchen Bourbon Vanillezucker
2 TL Backpulver
6 Eier
Saft von einer Zitrone
Schalenabrieb von drei Biozitronen
Puderzucker

So wird`s gemacht:

Für den Teig die Biozitronen heiß abwaschen und die Schale vorsichtig abreiben. Die Zitronen auspressen und den Saft zur Seite stellen.

Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Das Mehl und das Backpulver vorsichtig mit der flüssigen Butter und dem Zitronenabrieb unter die Masse geben und gut verrühren. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 185°C ca. 20 Minuten backen.

Den Kuchen nach dem Backen mit einem Pinsel mit der in der Zwischenzeit angerührten Glasur aus Zitronensaft und Puderzucker bepinseln. Erkalten lassen und genießen. Hmmmm, lecker.

20200212_162931

Chicoréeschiffchen gefüllt mit Schinken, Ziegenfrischkäse und Preiselbeeren

Vor ein paar Tagen erzählte mir meine Schwägerin von einem Rezept, bei dem mir förmlich direkt das Wasser im Mund zusammen lief und das ich umgehend ausprobieren musste. Chicorée, Ziegenkäse, Serrano Schinken und Preiselbeeren. Wow, was für eine Kombination. Gestern Abend setzte ich mein Vorhaben in die Tat um und das Ergebnis ließ keine Wünsche offen. Optisch ein Hit und geschmacklich „zum Niederknien“ (wie in unserer Familie ein wahrhaft leckeres Essen tituliert wird).

Zutaten:

4 kleine Chicorée
2 EL Butter
1 TL brauner Zucker
8 Scheiben Serrano Schinken
1/2 Bund Petersilie
150 g Ziegenfrischkäse
4 EL Preiselbeeren aus dem Glas
Salz
Pfeffer

So wird`s gemacht:

Chicorée längs halbieren, Strunk herausschneiden. Butter in einer Pfanne schmelzen, Zucker hineinstreuen. Chicorée mit der Schnittfläche nach unten ca. 6 Minuten darin anbraten. Chicorée anschließend in eine gebutterte Auflaufform legen, Serrano Schinken auf dem Chicorée verteilen und bei 200 °C ca. 10 Minuten garen.

Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken. Ziegenkäse und Preiselbeeren auf den heißen Chicoréehälften verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Petersilie bestreuen. Danach nochmals für 5 Minuten in den Ofen, rausholen, auf Tellern anrichten, servieren und ….. GENIESSEN.

20200202_062819