Zarte Mürbeteigplätzchen- einfach (und) lecker

Am Wochenende ist unser jüngster Neffe im Kreise der Großfamilie und seiner Paten getauft worden. Anlässlich dieses festlichen Ereignisses wollte ich als „Tante der Kulinarik“ meinen Beitrag auf meine Art und Weise dazu leisten und backte mit Hilfe meiner Töchter kleine Mürbeteigplätzchen in Fischform. Diese verzierten wir nach dem Backen mit einer mit Waldbeeren gefärbten Puderzuckerglasur, ließen die Glasur fest werden und füllten die Plätzchen in vakuumdichte Gläser ab. Für jeden Gast sollte es ein Glas als süßes Andenken an die Taufe, den sonnigen Tag im Garten, die lachenden Gesichter und schönen Gespräche geben.

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Hier geht´s zum Rezept der Mürbeteigplätzchen :
(für 3 – 4 Bleche)
500 g Mehl
250 g Butter
125 g Zucker
1 Ei
1 Tütchen Vanillezucker

Zubereitung:
• Das abgewogene Mehl auf die Arbeitsfläche oder ein Backbrett geben, eine kleine Mulde hineindrücken und Zucker, Ei und den Vanillezucker dazu geben und in der Mulde miteinander verrühren.

• Dann die kalte, in Stücke geschnittene Butter darauf geben und rasch einkneten.

• Teig zu einer Kugel formen, luftdicht in Frischhaltefolie verpacken und mindestens eine Stunde/ am besten über Nacht in den Kühlschrank geben.

• Den Teig am nächsten Tag auf der gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einem Ausstecher Deiner Wahl die Plätzchen ausstechen.

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• Die ausgestochenen Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Bei 175° (Umluft) circa 10 bis 12 Minuten auf mittlerer Schiene backen, bis sie goldbraun sind.

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Mandarinen-Schmand-Kuchen – So kann Glück schmecken

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Nachdem wir auf Norderney den Mandarinen-Schmand-Kuchen aus der Bäckerei des Insellofts kennen gelernt, der mit Abstand der beste Mandarinen-Schmand-Kuchen war, den wir je gegessen hatten, nahm ich mir fest vor, mich auch einmal an einem solchen Kuchen zu versuchen und begeisterte mit dem Ergebnis nicht nur mich, sondern meine ganze Familie.

Zutaten für 12 Stück:
300 g Mehl
125 g Puderzucker
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
2 Eigelbe
2 TL Backpulver
125 g Butter, weich
500 ml Milch
125 g Zucker
2 Päckchen Vanillepudding-Pulver
600 g Schmand
1 große Dose Mandarinen
Butter zum Einfetten

Zubereitungszeit:
Für den Teig Mehl in eine Schüssel geben und mit Puderzucker, Bourbon-Vanillezucker, Butter, den beiden Eigelben und Backpulver zu einem glatten Teig verarbeiten. 20 Minuten an einem kühlen Ort ruhen lassen.

Währenddessen die Creme zubereiten: Milch aufsetzen und den Zucker sowie das Puddingpulver einrühren. Anschließend Schmand hinzugeben und rühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Mandarinen abtropfen lassen und vorsichtig unterheben.

Eine Springform mit Butter einfetten und den Teig hineindrücken. Einen Rand hochziehen. Schmand-Creme hinzugeben und glattstreichen.

Kuchen im auf 170 Grad vorgeheizten Ofen 70 Minuten backen lassen – dann aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Mit Puderzucker bestreuen und servieren.

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Der Marmorkuchen – unser Lieblingskuchen

Manchmal liegt das größte Glück in der Einfachheit: der Marmorkuchen ist unser liebster Kuchenklassiker und darf zu keinem Geburtstag fehlen.

Zutaten:
250 g Butter
200 g Zucker
20 g Bourbon Vanillezucker
5 Eier
200 ml Sahne
1 Prise Salz
300 g Mehl
3 TL Backpulver
150 g Zartbitterschokolade von Valrhona
Butter für die Form

So wird`s gemacht:
Zuerst den Zucker, Vanillezucker und Salz mit der Butter schaumig rühren. Die Eier einzeln hinzufügen und solange rühren, bis die Masse heller geworden ist. Sahne hinzufügen. Mehl mit dem Backpulver mischen, sieben und unter die Eiermasse heben.

Nun 150 g der Schokolade im Wasserbad schmelzen. Den Teig teilen und die geschmolzene Schokolade unter eine Hälfte mischen.

Eine Kastenform mit Butter fetten. Zuerst den hellen Teig hineingeben. Darüber nun den dunklen Teig und dann vorsichtig mit einer Gabel Spiralen ziehen, damit eine Marmorierung entsteht.

Den Kuchen im heißen Backofen bei 180°C etwa 50-60 Minuten backen.

Wer möchte, kann nach dem Auskühlen den Kuchen noch mit Puderzucker bestäuben.

La Boudon`s Delicious Summer „Cake á l`Orange“

 

Rezept für eine 26 cm lange Rührkuchenform

 

Cake á l`Orange:

 

3 Eier

 

170 g Zucker

 

160 g Mehl

 

2 gestrichene TL Backpulver

 

150 g halbgesalzene Butter

 

1 unbehandelte Orange

 

Backofen auf 180° C vorheizen.

 

In einer Schüssel Eier und Zucker schaumig schlagen. Das mit dem Backpulver gemischte Mehl einrühren.

 

Die Butter zerlassen und zu der Mischung gießen. Orangenschale vollständig abreiben, Orange auspressen. Schale und Saft in den Teig geben und vorsichtig verrühren.

 

Mischung in eine gefettete und mit Mehl bestäubte Form geben und 40 Minuten backen.

 

Variante: mit Schokosplittern. Hierfür 80 g Schokosplitter in den Teig mischen.

 

Dieser Kuchen ist einfach köstlich – ob mit oder ohne Schokolade.

 

LA BOUDONS DELICIOUS SUMMER „IBERISCHES SCHWEINEFILET IM SPECK-CHAMPIGNON-BLÄTTERTEIGMANTEL MIT MEDITERRANEM OFENGEMÜSE“

Iberisches Schweinefilet im Speck-Champignon-Blätterteigmantel mit mediterranem Ofengemüse

Rezept für 4 Personen

Mediterranes Ofengemüse:

2 rote Paprikaschoten

1 Aubergine

1 Zucchini

eine Handvoll Tomaten

eine Handvoll Drillinge

3 Knoblauchzehen

Olivenöl

Thymian und Rosmarin

Salz und Pfeffer aus der Mühle und eine gute Prise Zucker

 

Backofen auf 200° C vorheizen. Die  Kartoffeln abwaschen, trocken tupfen und halbieren. Aubergine, Zucchini und Paprikaschoten halbieren und die Hälften in mundgerechte Stücke schneiden. Tomaten grob würfeln. Knoblauchzehen klein schneiden. Die Kräuter hacken. Eine Auflaufform mit Olivenöl einpinseln, alles hineingeben, großzügig mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen und eine Prise Zucker schlussendlich über das Gemüse geben. Das Gemüse etwa 20 Minuten im Ofen goldbraun backen

Iberisches Schweinefilet im Speck- Champignon-Blätterteigmantel:

1 Iberisches Schweinefilet à 600 g

etwas Salz und Pfeffer

etwas Butterschmalz

6 Scheiben dünner Frühstücksspeck

1 Blätterteigrolle

1 Handvoll Champignons

etwas Butter

1 Schalotte

1 Knoblauchzehe

Salz & Pfeffer

etwas Sahne

1 Eigelb

Das Schweinefilet mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Frühstücksspeck umwickeln. In einer Pfanne Butterschmalz auslassen und das Schweinefilet rundherum gut anbraten, aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Knoblauchzehe, Schalotte und Champignons in kleine Würfel schneiden. In der gleichen Pfanne etwas Butter erhitzen, Knoblauchzehe, Schalotte und Champignons hineingeben, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Sahne ablöschen.

Den Blätterteig auslegen und in der Mitte des Teiges das Schweinefilet legen, die Champignons á la Creme darüber geben und den Blätterteig zu einer Rolle formen. Den Blätterteig mit Eigelb bestreichen und im vorgeheizten Ofen auf 180 °C für 30 Minuten backen bis der Blätterteig schön braun geworden ist.

 

Das Schweinefilet aufschneiden und mit dem mediterranen Gemüse servieren.

 

La Boudon`s Delicios Summer „Wassermelone-Feta-Walnuss-Salat“

Wassermelone-Feta-Walnuss-Salat

Rezept für 2 große oder 4 kleine Portionen

800 g Wassermelone

150 g Feta

1 Hand voll Walnüsse

Saft von 1 Limette

2 EL Ahornsirup

2 EL italienisches Olivenöl

frisch gemahlener Pfeffer

Die Wassermelone in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und die Schale entfernen. Das rote, süße Fruchtfleisch anschließend in mundgerechte Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Den Limettensaft mit dem Ahornsirup und dem Olivenöl vermengen. Den Fetakäse zerbröseln und ebenfalls zur Wassermelone geben. Die Walnüsse hacken. Nun alles mit dem Dressing begießen, die gehackten Walnüsse darüber geben und zum Schluss mit dem frisch gemahlenen Pfeffer bestreut servieren.

Brot mit warmen Ziegenkäse, Birne, Walnüssen und Honig in Amsterdam

Amsterdam bei schönstem Sonnenschein im Frühling zu erleben ist einfach nur fantastisch.Nach einem kleinen Streifzug durch die wunderschönen Straßen des Viertels Oud-Zuid, eines der elegantesten und betuchtesten Viertel Amsterdams, wo beeindruckende Herrenhäuser begrünte Straßen säumen und schicke Boutiquen im Überfluss vorhanden sind, entdecke ich das schmucke Café „Le Pain Quotidien“. Ich ergattere den letzten Sitzplatz draußen in der Sonne. Wunderbar. Ich schließe die Augen und lasse die wunderbaren Düfte von Kaffee, frisch gebackener Quiche und Fenchelsüppchen an mir vorbei ziehen. Ich wähle ein Brot mit warmen Ziegenkäse, Birnenspalten, gehackten Walnüssen und Honig. Das ist der Wahnsinn. Selten habe ich ein köstlicheres Brot gegessen. Zum Abschluss trinke ich noch einen Latte Macchiato. Köstlicher Kaffee mit cremigem Milchschaum. Ein Genuss.

 

Fisch à la Senf

Fisch in Senfsauce

Tom und Fanny sind Samstagmorgen auf den Wochenmarkt gegangen. Sie kommen auch am Fischstand vorbei und die Kabeljaufilets lachen sie an. Tom bekommt Hunger auf „Fisch in Senfsauce“, wie seine Mutter den immer gemacht hat. Abends will noch Toms  Schwester mit ihrem Mann und den drei kleinen Kindern vorbeikommen.

Fanny hat gerade die Kartoffeln geschält, derweil Tom den Feldsalat zweimal gründlich gewaschen hat und die festen Strünke abgeschnitten hat, als das Telefon klingelt und Toms Schwester Isabel fragt, ob sie die Kinder jetzt schon bringen können, um noch schnell alleine zu Ikea zu fahren, wenn sie zurück kommen, können sie ja dann in Ruhe essen. Tom fühlt sich ein wenig überrumpelt. Er kennt seine Nichten und Neffen und weiß, wie lebhaft und laut sie sind. An ein gemütliches Kochen ist da nicht mehr zu denken. Aber er will seiner Schwester ihre Bitte nicht abschlagen. Fanny denkt ganz praktisch. Sie schlägt vor, die Saucen jetzt schon zu machen.

Sie lässt die Butter in einem größeren Topf aus und gibt das Mehl dazu. Als alles fest ist, löscht sie es mit dem Fischfond ab. Je nach Konsistenz kann nach Belieben noch etwas Gemüsebrühe dazugegeben werden. Anschließend den Senf, etwas Salz und Pfeffer und die Sahne hineinrühren. Aufkochen lassen! Die Sauce sollte sehr dickflüssig sein, da der Fisch beim Ziehen noch Flüssigkeit verliert. Kurz überlegen sie, ob sie noch mit ein wenig Weißwein die Sauce veredeln sollen. Da aber die Kinder auch mitessen, verzichten sie diesmal darauf.

Tom hat auch eine Sahne-Senfsauce zum Feldsalat gemacht. So korrespondieren Fisch und Salat miteinander. Tom hat alle Zutaten in die Sahne gegeben und alles mit einem Schneebesen kräftig miteinander vermischt.

Als sie fast fertig sind, klingelt es an der Tür und die Kinder stürmen fröhlich aufgeregt die Wohnung.

Isabel und ihr Mann Oskar fahren weiter zu Ikea und versprechen anzurufen, wenn sie den Rückweg antreten. Dann Können Tom und Fanny die Kartoffeln aufstellen und die Senfsauce für den Fisch erhitzen. Die Kinder freuen sich, dass sie mit Tom und Fanny puzzeln, malen und basteln dürfen. Der Nachmittag verfliegt im Nu. Die Eltern rufen an, Fanny setzt die Kartoffeln und die Senfsauce auf den Herd und Tom deckt zusammen mit den Kindern den Tisch. Als die Senfsauce einmal unter Rühren aufkocht, gibt Fanny die Fischfilets in die Sauce und lässt sie langsam in der heißen Sauce zugedeckt ziehen. Ab und an bewegt sie den Fisch vorsichtig, damit er nicht mit der Sauce ansetzt. Bevor sie sich zu Tisch setzen, hebt Tom den Feldsalat vorsichtig unter die Sahne-Senf-Sauce. Eltern und Kinder sind restlos begeistert von dem Essen und sind voll des Lobes.