Mehr als „nur“ Salat…

Mit der Grillsaison beginnt für viele die schönste Zeit des Jahres. So auch für meinen Mann. Es ist warm, wir halten uns viel unter freiem Himmel auf und wir genießen die Sonne. Da ist es natürlich kein Wunder, dass unser Appetit angeregt wird. Draußen im Garten sitzen, gemütlich etwas trinken, mit Freunden, der Familie oder den Nachbarn erzählen und dabei eine Kleinigkeit auf den Grill legen, das ist der Inbegriff von gemütlichen Beisammensein. Aber immer nur Knoblauchbaguette, Kartoffeln mit Dip und grünen Salat? Das wird auf Dauer langweilig. Dabei gibt es so viele köstliche und spannende Alternativen.

Hier habe ich für Euch drei tolle Salatkombinationen, die fantastisch zum Grillgut passen, die aber auch einzeln und für sich genommen, eine kulinarische Köstlichkeit darstellen und sich perfekt als gesundes Mittagessen oder leichtes Abendessen anbieten.

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Für den Salat aus Mango und Fenchel mit gerösteten Pinienkernen braucht Ihr zwei reife Mangos, in mundgerechte Stücke geschnitten und zwei Fenchelknollen, gekocht und in längliche Stücke geschnitten. Ein Dressing ist nicht nötig, da der Saft der Mango vollkommen ausreicht. Die Pinienkerne anrösten und großzügig über dem Salat verteilen. Wer möchte kann auch etwas Curry dazugeben.

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Für den orientalisch angehauchten Salat benötigt Ihr einen grünen Salat, eine rote Zwiebel in Streifen geschnitten, einen bunten Tomatenmix, ebenfalls in Streifen geschnitten, eine Gurke, in mundgerechte Stücke gewürfelt, Weintrauben, Walnüsse, gehackte Petersilie und Sumach . Sumach schmeckt leicht herb und säuerlich und verleiht dem Salat seinen unverwechselbaren Geschmack. Dazu gibt es ein Dressing aus Olivenöl und etwas Essig und fertig ist ein wunderbar köstlicher, fruchtiger und erfrischender Salat.

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Zu guter Letzt habe ich noch einen bunten Salat mit geröstetem Fladenbrot für Euch – Fattoush. Fattoush ist ein beliebter Salat der libanesischen Küche, der dank dem  Fladenbrot eine Extra Portion Knusper mit auf den Tisch bringt.

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Es gibt verschiedene Variationen von Fattoush. Immer zu finden im Salat ist Petersilie, Eisbergsalat, Tomaten, Gurken und natürlich Sumach.

Den Backofen auf 180 Grad heizen. Die hauchdünnen mit Olivenöl und Knoblauch eingeriebenen Fladenbrote darin 5 min rösten, bis sie knusprig sind, danach in mundgerechte Stücke brechen. In einer grossen Schüssel Gurke, Salat, bei Bedarf Radieschen, Zwiebeln, Granatapfel-Kerne und Fladenbrot-Stücke mischen. Mit einer Granatapfelreduktion, Olivenöl, Pfeffer und Salz mischen, Sumach großzügig darüber streuen, Petersilie dazugeben und genießen.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Ausprobieren!!!!

Grüne Sauce – Diese klassische feine Kräutersauce ist mein Lieblingsbegleiter zu Spargel und Gegrilltem

Letztes Wochenende hatten wir Besuch und aufgrund des wunderbaren Wetters entschieden wir uns in puncto Essen ganz klar fürs Grillen. Nur was sollte es zum Steak geben? Da immer noch Spargelsaison ist, wollte ich gerne ein paar Stangen knackigen frischen Spargel, den uns meine Mutter aus Beelitz mitgebracht hatte, als Beilage zubereiten. Dazu sollte es Grüne Soße und Kartoffeln geben. Ich liebe Grüne Sauce. Sie schmeckt nicht nur zu Pellkartoffeln, sondern passt auch perfekt zu weißem Spargel und zu Steaks.

Wenn die würzigen Kräuter für die Soße gehackt werden, ist das Aroma, das dir in die Nase strömt, unvergleichlich. Vielleicht ist die feine Kräutersoße ja genau deshalb ein solcher Klassiker geworden!

2 kg neue Kartoffeln
1 Becher Saure Sahne
2 EL Mayonnaise
4 Eier
1 großes Bund gemischte Kräuter für Frankfurter Grüne Soße bzw. 150 g Kräuter (Kerbel, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer, Schnittlauch, Kresse und Borretsch)
2 Schalotten (kleine französische Zwiebeln)
1 Bund Radieschen

Kartoffeln waschen und mit Wasser und einem TL Salz in einem Topf auf den Herd stellen. Die Eier ebenfalls in einem kleinen Topf auf den Herd stellen und 10 Minuten hart kochen.
Die saure Sahne mit 2EL Mayonnaise miteinander vermengen, 1EL Essig und 2EL Öl dazugeben, mit Salz &Pfeffer und 1 TL Zucker abschmecken. Die Kräuter waschen, trocknen, klein hacken zu der sauren Sahne dazu geben.
Die Schalotten in winzig kleine Würfelchen schneiden. Ebenso die abgeschreckten, gepellten Eier klein schneiden. Beides unter die Sauce rühren. Nochmals abschmecken und zu den Kartoffeln und dem Spargel reichen.

Guten Appetit!

Frikadellen á la Lafer „Johann Lafer kocht Leibgerichte – Genießen auf gut deutsch“ von 1999

Seitdem ich vorgestern gelesen habe, dass Johann Lafer und seine Frau Silvia die Stromburg in Stromberg nach 25 Jahren verlassen, werde ich immerzu von meinen Erinnerungen an die Stromburg eingeholt- an die Stromburg, an Stromberg, an Guldental, an meine damaligen Kollegen (zu einigen habe ich sogar immer noch Kontakt). Vor etwa 21 Jahren habe ich ein mehrmonatiges Praktikum an der Rezeption und im Bankettbereich auf der Stromburg gemacht. Im Anschluss daran wurde ich gefragt, ob ich Johann Lafers Assistentin (im Bild) in 30 Folgen der Kochsendung „Johann Lafer kocht Leibgerichte- Genießen auf gut deutsch“ sein wollte und mich um den Empfang und die Betreuung der Gäste vor Ort kümmern könnte. Das war lebendiges Küchenfernsehen realisiert durch die Zusammenarbeit von Johann Lafer, 3sat und „essen & trinken“. Ich sagte natürlich „ja“ und verbrachte daraufhin zweimal drei Wochen im TV-Studio in Guldental. Das war 1999. Damals war ich Anfang 20. Es war eine aufregende Zeit, reich an Erfahrungen gepaart mit sehr viel Arbeit und Spass.

 

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Eigentlich hätte ich heute Wiener Schnitzel mit einem lauwarmen Kartoffel-Gurkensalat á la Lafer machen sollen -so wie ich es aus der „Turmstube“ noch kenne- aber ich entschied mich kurzer Hand für die Frikadellen aus dem zu der Kochsendung erschienenen Kochbuch von „essen & trinken“.

Frikadellen für 4 Personen:
100 g altbackene Brötchen
60 g Zwiebeln
500 g gemischtes Hackfleisch
500 g ungewürztes Schweinemett
3 Eier
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
30 g Butterschmalz
½ Bund Petersilie
20 g Butter

So wird`s gemacht:
1. Brötchen entrinden und in kaltem Wasser einweichen. Zwiebeln pellen und fein würfeln.
2. Hackfleisch mit Mett, Eiern, Zwiebelwürfeln und den ausgedrückten Brötchen zu einer glatten Masse verkneten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Aus der Masse 12 gleich große Frikadellen formen.
3. Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Die Frikadellen bei mittlerer Hitze rundherum 8-10 Minuten braten. Petersilie abzupfen und fein hacken. Nach Ende der Bratzeit die Butter und die gehackte Petersilie dazugeben. Dazu passen Bratkartoffeln.
Bei uns gab es dazu einen Kartoffelstampf mit Blattspinat. Köstlich!

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Mandarinen-Schmand-Kuchen – So kann Glück schmecken

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Nachdem wir auf Norderney den Mandarinen-Schmand-Kuchen aus der Bäckerei des Insellofts kennen gelernt, der mit Abstand der beste Mandarinen-Schmand-Kuchen war, den wir je gegessen hatten, nahm ich mir fest vor, mich auch einmal an einem solchen Kuchen zu versuchen und begeisterte mit dem Ergebnis nicht nur mich, sondern meine ganze Familie.

Zutaten für 12 Stück:
300 g Mehl
125 g Puderzucker
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
2 Eigelbe
2 TL Backpulver
125 g Butter, weich
500 ml Milch
125 g Zucker
2 Päckchen Vanillepudding-Pulver
600 g Schmand
1 große Dose Mandarinen
Butter zum Einfetten

Zubereitungszeit:
Für den Teig Mehl in eine Schüssel geben und mit Puderzucker, Bourbon-Vanillezucker, Butter, den beiden Eigelben und Backpulver zu einem glatten Teig verarbeiten. 20 Minuten an einem kühlen Ort ruhen lassen.

Währenddessen die Creme zubereiten: Milch aufsetzen und den Zucker sowie das Puddingpulver einrühren. Anschließend Schmand hinzugeben und rühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Mandarinen abtropfen lassen und vorsichtig unterheben.

Eine Springform mit Butter einfetten und den Teig hineindrücken. Einen Rand hochziehen. Schmand-Creme hinzugeben und glattstreichen.

Kuchen im auf 170 Grad vorgeheizten Ofen 70 Minuten backen lassen – dann aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Mit Puderzucker bestreuen und servieren.

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Milchreis mit Erdbeeren – Ein Ausflug an die Nordsee

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Bei Milchreis muss ich immer an die Nordsee, an Norderney, an lange Strandspaziergänge, an Sandburgen, an viele glücklich verlebte Ferien, an meine Kindheit, meine Großmutter und an ein Erlebnis mit meiner Mutter in der „Milchbar“ denken. Die „Milchbar“ ist ein Bistro/Restaurant/Café direkt an der Strandpromenade auf Norderney. Dort gibt es mit den besten Milchreis der Insel. Als ich mit meiner Mutter einmal dort war, häufte sie sich auf ihre Milchreisportion einen Löffel Zimt und anschließend Unmengen an Zucker. Ich schaute etwas verwundert auf den Zuckerhaufen und dachte schon, dass sie vielleicht in Gedanken war und unbewusst, den Zucker darauf gehäuft hätte…Gespannt wartete ich ihre Reaktion beim ersten Löffel ab. Sie schaute glücklich. Restlos glücklich. Als ich sie fragte, ob es nicht etwas zu viel Zucker sei, antwortete sie nur „Knirschen muss es zwischen den Zähnen, so richtig knirschen. Und das tut es! So muss es sein!“

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Hier kommt eine Zubereitungsweise mit weitaus weniger Zucker, aber Ihr könnt selbst bestimmen, wie Ihr Eure Portion veredelt:

Zutaten:

1 l Frische Vollmilch
250 g Milchreis
2 Packungen Vanillin-Zucker
1 EL Zucker
Erdbeeren
1 TL Zimt

Zubereitung:

Milch, Reis, Vanillin-Zucker und 1 EL Zucker in einem Topf unter Rühren aufkochen. Zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 30 Minuten quellen lassen. Dabei ab und zu umrühren.

Erdbeeren waschen, vierteln und in eine Schale geben.

Milchreis und Erdbeeren anrichten und mit dem Zimt-Zucker bestreuen.

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Blätterteigtarte vom Füchtorfer Spargel

Gestern habe ich mit meiner Mutter einen Ausflug nach Füchtorf ins wunderschöne Münsterland gemacht. Mitten im Herzen Westfalens wird seit 1947 Spargel angebaut. Die sandigen leichten Böden in Füchtorf eignen sich hervorragend, um das edle Gemüse anzubauen. Sie machen den ganz besonderen Geschmack des Füchtorfer Spargels aus.

Auf dem kleinen landwirtschaftlichen Familienbetrieb der Familie Korte machten wir Halt und ließen uns von Frau Korte die verschiedenen Qualitätskriterien beim Spargel erklären. Seit 35 Jahren widmen sich Kortes dem Spargelanbau. Der Spargel wird organisch gedüngt und 2-mal täglich frisch gestochen.

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Wir nahmen von dem Spargel je eine große Handvoll Spargelstangen mit. Von einem Teil des Spargels machte ich u.a. eine Spargel-Blätterteig-Tarte.

Zutaten:
500 g weißer Spargel
1 Packung frischer Butterblätterteig
Salz
Zucker
Pfeffer
1 EL Butter
200 g Creme fraiche
2 Eier
200 ml Sahne
100 g gekochter Schinken

Zubereitung:

Spargel schälen und holzige Enden abschneiden.

Spargel zugedeckt in kochendem Salzwasser mit 1 TL Zucker und 1 EL Butter 5–6 Minuten garen. Abgießen, abschrecken und abtropfen lassen.

Creme fraiche, Sahne und Eier verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Parmesan reiben.

Den gekochten Schinken würfeln.

Teig samt Backpapier entrollen und mit dem Papier in eine runde Tarte- oder Backform legen. Überstehende Ränder etwas einrollen. Spargelstangen gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Den gewürfelten Schinken hinzugeben. Die Creme fraiche-Eier-Sahne darüber gießen.

Den geriebenen Parmesan auf der Tarte verteilen.

Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C/Gas: s. Hersteller) ca. 35 Minuten backen. Die Spargeltarte herausnehmen und ca. 5 Minuten ruhen lassen.

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Dazu ein kleiner Salat und ein Gläschen Weisswein und ab in den Feierabend!

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Kartoffel-Möhren-Stampf – so einfach und einfach so lecker

Dieser wunderbare Gemüsestampf aus Kartoffeln und Möhren kombiniert mit einer köstlichen Frikadelle, Spiegeleiern oder Heißwürstchen machen dieses simple Gericht zur neuen (alten) Leibspeise für Klein und Groß.

Heute gab es bei uns den Kartoffel-Möhren-Stampf mit Spiegelei:

Zutaten:
• 300 g Möhren
• 300 g mehlig kochende Kartoffeln
• Salz
• Pfeffer
• 4 EL Butter
• 100 ml Sahne
• 100ml Gemüsebrühe
• Petersilie

Zubereitung
Möhren und Kartoffeln schälen und klein würfeln. Kartoffeln und Möhren in einen Topf geben und mit Gemüsebrühe bedecken und etwa 15 Minuten weich kochen. 4 EL Butter dazugeben und mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Sahne hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Spiegeleier in einer Pfanne braten und mit dem Möhren-Kartoffel-Stampf servieren.

Etwas Petersilie dazu und einfach nur genießen.

Der Marmorkuchen – unser Lieblingskuchen

Manchmal liegt das größte Glück in der Einfachheit: der Marmorkuchen ist unser liebster Kuchenklassiker und darf zu keinem Geburtstag fehlen.

Zutaten:
250 g Butter
200 g Zucker
20 g Bourbon Vanillezucker
5 Eier
200 ml Sahne
1 Prise Salz
300 g Mehl
3 TL Backpulver
150 g Zartbitterschokolade von Valrhona
Butter für die Form

So wird`s gemacht:
Zuerst den Zucker, Vanillezucker und Salz mit der Butter schaumig rühren. Die Eier einzeln hinzufügen und solange rühren, bis die Masse heller geworden ist. Sahne hinzufügen. Mehl mit dem Backpulver mischen, sieben und unter die Eiermasse heben.

Nun 150 g der Schokolade im Wasserbad schmelzen. Den Teig teilen und die geschmolzene Schokolade unter eine Hälfte mischen.

Eine Kastenform mit Butter fetten. Zuerst den hellen Teig hineingeben. Darüber nun den dunklen Teig und dann vorsichtig mit einer Gabel Spiralen ziehen, damit eine Marmorierung entsteht.

Den Kuchen im heißen Backofen bei 180°C etwa 50-60 Minuten backen.

Wer möchte, kann nach dem Auskühlen den Kuchen noch mit Puderzucker bestäuben.

Big Boost Burger by JP Performance – nicht nur was für PS Freaks

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Heute Mittag war ich zum ersten Mal bei Big Boost Burger by JP Performance. Eine riesige Halle für Autoverrückte, für Gamingfreunde, für PS Junkies aber vor allem für BURGERFANS. Der Dortmunder PS-Profi J.P. Kraemer bietet hier gegenüber der Werkstatt JP Performance seit 2017 Burger an! Und das anscheinend mit großem Erfolg. Die Menschenmenge, die sich schon vor 12 Uhr auf dem Parkplatz versammelt hatte,  war beeindruckend.

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Man sitzt inmitten von Ausstellungsfahrzeugen und Rennsimulatoren in  Industrie-Atmosphäre, die an alte Werkstatt-Zeiten erinnern soll. Die angebotenen Burger (die Preise starten bei 6,90 Euro) haben recht witzige Namen wie „Serienausstattung“, „Stage 1“ oder „The Boostless“, letzterer meint den Veggie-Burger. Beilagen wie etwa Pommes heißen „Zündkerzen“ und hinter dem Namen „Zündspulen“ verstecken sich Süßkartoffelpommes.

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Wir bestellten uns ein buntes Potpourri wie den normalen Hamburger, den Bacon-Burger, den Veggie-Burger, die Currywurst und die Pommes sowie Süßkartoffelpommes.

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Ich war rundum begeistert von meinem Bacon Burger „Stage 2“ für 7,90€:
200 Gramm Australisches Rindfleisch, Bacon, irischer Cheddar Käse, Tomaten, Rote Zwiebeln, Salat, Senf, Ketchup und Mayo.

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Das Zusammenspiel des australischen Rindfleisches zusammen mit dem wirklich ausnehmend guten Burgerbrötchen, sowie dem krossen Speck und der Burgersauce war klasse und perfekt aufeinander abgestimmt. Die Pommes waren kross und schmeckten auch ohne Mayo richtig lecker.

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Wir waren alle sehr zufrieden mit unseren Burgern und Pommes  und staunten nicht schlecht über die nicht enden wollende Schlange, die sich als wir gingen bis auf den Parkplatz schlängelte.

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Wer Lust auf gut gemachte Burger mit knusprigen Pommes in abgefahrener PS Atmosphäre hat, der ist hier mehr als richtig aufgehoben.

Big Boost Burger Dortmund
Klönnestraße 94
44143 Dortmund
Öffnungszeiten:

Montag: 11:00 – 21:30 | Letzte Bestellung: 21:15
Dienstag: 11:00 – 21:30 | Letzte Bestellung: 21:15
Mittwoch: 11:00 – 21:30 | Letzte Bestellung: 21:15
Donnerstag: 11:00 – 21:30 | Letzte Bestellung: 21:15
Freitag: 12:00 – 22:30 | Letzte Bestellung: 22:15
Samstag: 12:00 – 22:30 | Letzte Bestellung: 22:15
Sonntag: 14:00 – 21:00 | Letzte Bestellung: 21:00

Meine Reise an der Ruhr…

Es gibt dieses schöne Sprichwort „Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen“…und so geschah es gestern Abend, dass mir zwei Restaurants – eins wahrlich aufregender als das andere- zur Wahl gestellt wurden und ich keine fünf Minuten später im Restaurant „Palmgarden“ saß. Der „Palmgarden“ ist Dortmunds einziges Sternerestaurant und ist beheimatet in der Spielbank Hohensyburg, hoch gelegen über dem wunderschönen Ruhrtal. Schon lange wartete ich auf die Gelegenheit, einmal Gast im „Palmgarden“ von Michael Dyllong und seinem Team zu sein. Seit 2011 führt Michael Dyllong Regie in der Showküche des Palmgarden. Auszeichnungen von Michelin oder Gault Millau, etwa als „Junges Talent 2014“, kennzeichnen seine vielbeachtete Koch-Karriere. Der „Palmgarden“ ist unter Feinschmeckern bekannt als Gourmetküche mit Esprit, köstliche Kompositionen aus marktfrischen regionalen und saisonalen Produkten. Leicht und ideenreich zubereitet in bester handwerklicher Kochtradition. Bis gestern kannte ich Michael Dyllong „nur“ aus dem Restaurant „VIDA“ in Dortmund, welches für mich für Kochkunst und perfekten Service steht. Ich war sehr gespannt, als wir durch das sehr geschmackvoll gestaltete, moderne und zugleich gemütliche Restaurant zu unserem Platz geleitet wurden.

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Und schon begann die Reise an der Ruhr….

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…begleitet wurde diese von wunderbaren alkoholfreien Alternativen zum Wein. Ein wirklich spannendes Thema, welches in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Restaurantchefin Sabrina Koos erzählte uns begeistert und auf sehr unterhaltsame Art und Weise, welche alkoholfreien Getränke zu den von uns gewählten Speisen perfekt harmonieren. So wurden Scheurebe und Zweigelt, die Begleiter unseres Menüs.

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Die Reise startete steinig…mit Parmesansteinen.20190327_190142

Weiter ging es mit Kleinigkeiten, die so filigran und künstlerisch dargeboten wurden, dass man sie eigentlich gar nicht essen , sondern vielmehr bestaunen wollte…

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…was natürlich sehr schade gewesen wäre -hätte man sie nur bestaunt- weil sie ein absolutes Geschmackserlebnis waren.

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Auch die Freunde der Currywurst kommen natürlich hier auf ihre Kosten. Unschwer zu erkennen…Die Currywurst mit Senf und Ketchup.

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Brot mit Sauerrahmbutter und einer getrüffelten Creme durfte selbstverständlich auch nicht fehlen.

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Als Vorspeise bekam ich die Jakobsmuschel mit Lotus, Avocado und Jalapeno…einfach wunderbar.

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Danach ging es mit Ei „Benedict“, Landei, Spinat und Wildschinken weiter, wobei der Wildschinken als Essence das Ei „flutete“ und dabei eine fantastische Geschmacksexplosion auslöste.

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Zum Hauptgang ging es weiter mit dem Müritz Lamm, welches so zart war, dass es förmlich im Mund zerfiel. Wunderbar aromatisch durch den Raukemantel.

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Als Dessert gab es Rhabarber mit Sauerampfer, Topfen und Macadamia…Eine tolle Komposition…

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Zu guter Letzt wurden wir mit Mandel-Finanziers, Schaumküssen von der Roten Bete und einem Kokos-Passionseis von unserer unglaublichen, beeindruckenden und unnachahmlichen Reise verabschiedet.

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Ich verneige mich vor dem Team, das für die kreativen Kochkunstwerke, die ich gestern erleben durfte, verantwortlich ist und bedanke mich bei Sabrina Koos für ihre Gastfreundschaft und dafür, dass sie nicht müde wurde, uns beratend und empfehlend zur Seite zu stehen. Es war ein unvergesslicher Abend .

Restaurant Palmgarden
Hohensyburgstraße 200
44265 Dortmund
Telefon: 0231 7740-735
Email: info[at]palmgarden-restaurant.de