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Das „Heinrich`s“ in Iserlohn- Kochkunst ist Lebenskunst

Vergangenen Freitag besuchten wir endlich einmal wieder das Restaurant “ Heinrich`s“ von Heinrich Grothe in Iserlohn, das in den wunderschönen Gemäuern unterhalb der legendären Kornbrennerei Bimberg auf Gut Lenninghausen beheimatet ist. Heinrich Grothe brillierte nicht nur wieder als herzlicher Gastgeber sondern auch als exzellenter Koch. Wir waren begeistert von Anfang bis Ende.

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Als Gruß aus der Küche gab es eine Kalbspaté mit kross gebratenem Speck.

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Zur Vorspeise konnten wir uns an Spaghettini mit Frühlingspfifferlingen und Wildschinken, sowie an einem französischen Bete Carpaccio mit Ziegenkäse und  karamellisierten Walnüssen und einem Carpaccio vom Schwertfisch erfreuen.

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Die Kreationen von Heinrich Grothe sind einfach faszinierend. Die Speisen werden mit viel Liebe zubereitet und auf den Tellern angerichtet. Jeder Teller ist eine helle Freude.

Auch die Hauptgänge standen den Vorspeisen in nichts nach…

Ibericofilet in Sesamkruste und Morchelrahm mit Paprikagemüse und Kartoffelstampf mit krossem Speck und Kartoffelchips…Fantastisch.

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Den Abschluss krönte ein Griesflammerie -in Butter geschwenkt- mit Beeren, karamellisierten Walnüssen und hausgemachtem Eis. Einfach unverschämt lecker.

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Es war ein unvergesslicher Abend.

Gemütliche Atmosphäre, tolles Ambiente, bestes Essen, köstlicher Wein und ein Gastgeber, der seinen Gästen das Gefühl beschert als wäre man bei einem guten alten Freund.

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Heinrich`s
Heinrich Grothe
Lenninghauserweg 3b
58640 Iserlohn
Telefon: 0 23 78 | 86 83 900
Email: info@restaurant-heinrichs.net
Öffnungszeiten:
18.00 bis 24.00 Uhr
Ruhetage:
Montag & Mittwoch

Bündner Gerstensuppe

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Gestern habe ich in Andenken an das wunderschöne Engadin eine Bündner Gerstensuppe für mich und meine Familie gekocht.

Die Bündner Gerstensuppe ist die wohl berühmteste Suppe Graubündens, die weit über die Landesgrenze bekannt ist.

Es ist eine Suppe, die nährt. Eine Suppe, die Tradition hat. Eine Suppe, die sich vorbereiten lässt. Und vor allem: eine köstliche Suppe.

Es gibt Dutzende von Varianten. In jedem Tal in Graubünden existiert ein anderes Rezept.

Hier ist mein Rezept:

Zutaten für ca. 4 Personen

  • 100 g Gerste mittel
  • 40 g Butter
  • 2 l Fleischbouillon
  • 1 Lorbeerblatt
  • 200 g Bündnerfleisch
  • 150 g Speck
  • 1 Lauchstängel
  • 2 Karotten
  • 1/2 Sellerie
  • 200 ml Sahne
  • 1 Zwiebel

Zubereitung

  • Sellerie und Karotten schälen und in kleine Würfel oder Streifen schneiden.
  • Lauchstängel ebenfalls in kleine Streifen schneiden.
  • Die Zwiebel in kleine Stücke schneiden.
  • Das Öl in einem grossen Topf erhitzen und Sellerie und Karotten darin durchdünsten.
  • Gerste, Lauch, Zwiebel, Lorbeerblatt und ca. 2 Liter Fleischbouillon beifügen.
  • Das Ganze eine 3/4 Stunde köcheln lassen.
  • Fleisch in Würfel schneiden und in die Suppe geben und eine weitere halbe Stunde ziehen lassen.
  • Nach der Garzeit mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken und kurz vor dem Auftischen mit Sahne verfeinern.

 

En Guete 😉

 

„Altes Gasthaus Leve“- Ein traditionsreiches Gasthaus in einer traditionsreichen Stadt

Anlässlich unseres familiären Neujahrsessens waren wir gestern im „Alten Gasthaus Leve“ in Münster. EIN TRADITIONSREICHES GASTHAUS IN EINER TRADITIONSREICHEN STADT.

 

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Seit 1607, lange bevor der Westfälische Friede geschlossen wurde, besteht das »Alte Gasthaus Leve« und ist somit Münsters älteste Gaststätte.  Ausschlaggebend für den heutigen Namen ist der Erwerb der Gaststätte durch Johann Bernhard Leve aus Warendorf im Jahre 1805. Dieser begann auch mit dem Betrieb einer sehr erfolgreichen Bierbrauerei, die bis zum Beginn des ersten Weltkrieges bestehen blieb. Die Nachfahren des Johann Bernhard Leve waren bis 1932 Besitzer des Hauses.

Josef Horstmöller, aus alter westfälischer Hoteliersfamilie stammend, kaufte mit seiner Frau Thea 1936 das »Alte Gasthaus Leve«.

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Nach völliger Kriegszerstörung durch Bomben 1941 ist es in den Jahren 1949 — 1961 wiedererstanden. In zweiter Generation führten Sohn Josef Horstmöller (II) und seine Frau Ingeborg das »Alte Gasthaus Leve«. Seit 2005 leitet Sohn Josef (III) das Familienunternehmen.

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Gestern war ich zum ersten Mal im „Alten Gasthaus Leve“ und ich war begeistert. Der rustikale Einrichtungsstil gefällt mir richtig gut. Die holländischen Kacheln an den Wänden, die Gaslampen und Kupferkessel, der schwarz-weiße Schachbrettboden, das dunkle Holz, die alten Kachelöfen all dies machen diese besondere traditionsreiche Atmosphäre aus, der man hier treu bleibt und die genau die Stimmung bei den Gästen erzeugt, die sie so sehr schätzen. Und so trifft sich hier eine bunte Mischung aus allen Generationen, von betagten Münsteranern, Studenten, Touristen und Besuchern aus dem Umland.

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Die Speisenkarte umfasst ganze vier Seiten mit vielen regionalen und westfälischen Spezialitäten. Wir begannen mit einem Tartar aus frisch durchgedrehtem Rindfleisch zum Selbermachen, der legendären Hochzeitssuppe und dem traditionellen Töttchen von dem alle einmal probieren konnten.

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Alle Speisen waren sehr gut abgeschmeckt. Das Töttchen, welches wahrlich nicht besonders appetitlich ausschaute, schmeckte köstlich.

Kurz zur Erklärung, was Töttchen ist. Das Töttchen ist eine  westfälische Spezialität aus dem Münsterland. Es galt ursprünglich als „Arme-Leute-Essen“. Ursprünglich werden für Töttchen ein Kalbskopf und Innereien wie Lunge, Herz u. ä. vom Rind sowie Zwiebeln und Essig zu einem süß-sauren Ragout verkocht.

Weiter ging es mit den Hauptgängen, bestehend aus dem Leberkäse mit Bratkartoffeln und Spiegelei, der gekochten Ochsenbrust mit Meerrettichsauce, den süßsauren Nierchen und der Leber mit gerösteten Zwiebeln und Apfelringen.

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Auch hier gefielen uns alle Speisen durch die Bank weg. Obwohl niemand mehr ein Hungergefühl verspürte, konnten wir dem Reiz der Dessertkarte nicht widerstehen. Die Dessertkarte nimmt eine ganze Seite ein und enthält viele typisch westfälische Naschereien wie Herrencreme, Pumpernickelcreme, Stippmilch und vieles mehr….

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Wir hatten ein wunderbares Mittagessen.

Der Ausflug nach Münster war rundum gelungen.

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Bis zum nächsten Mal!

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KONTAKT
Alter Steinweg 37
D-48143 Münster
Telefon.: 0251 45595
ÖFFNUNGSZEITEN
Montag bis Samstag
12 bis 24 Uhr
(Sonntag Ruhetag)

 

 

Das Dackel in Münster

Gestern haben wir einen kurzen aber informativen Stopp in der Dackel Brauerei in Münster eingelegt. Mehr als 30 Jahre nach der Schließung der Germania-Brauerei lässt David Deilmann seit vergangenem Jahr die Tradition mit seiner kleinen Brauerei wieder aufleben. Der Wunsch nach etwas Neuem, Frischen hat David Deilmann und seinen Cousin Sebastian Holtmann angetrieben. Von der heimischen Garage ging es zum Germania-Campus, wo sich nun fünf Gär- und Lagertanks befinden, in denen das Hausbier produziert wird. Den Namen Dackel wählte David Deilmann nicht nur aufgrund der innigen familiären Verbundenheit zu den kleinen Kurzbeinern, sondern auch wegen der großen Bedeutung des Braudackels. Der Dackel galt früher als der treue Begleiter des Brauers. Menschen starben in den Gärkellern, weil sie am geruchlosen Kohlendioxid, das bei der Gärung freigesetzt wurde, erstickt seien. Um den Gang in den Gärkeller sicher zu überleben, musste zunächst der Dackel voran. Blieb dieser stehen, sei Gefahr in Verzug gewesen. An der Leine zurück an die Luft gezogen, seien die Tiere dann wieder zu sich gekommen.

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Die 5 Gär- und Lagertanks sind nach den Familiendackeln der an der Brauerei und dem Standort beteiligten Menschen benannt:
Emma, Molly, Tussi, Fiene und Fussel

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Gebraut werden 5 Hektoliter pro Sud in den Sorten Pale Ale, „Hausbier obergärig“ und „Hausbier untergärig“. Reifen darf dieses deutlich länger als bei den großen Brauereien, ganze 7 Wochen lang und wird auch direkt vor Ort in Flaschen abgefüllt.

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In dem kleinen Betrieb kommt es in erster Linie auf Qualität, nicht Quantität, an. Die Dackel-Brauerei ist komplett einsehbar, mit großen Schaufenstern und einem Durchbruch zum Restaurant Mole, sodass man von der Theke aus auf das Sudwerk schauen kann.

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Neben der Brauerei betreibt David Deilmann am Germania Campus das Factory Hotel und die dazugehörigen Gastronomien. Klein, fein und regional verankert.

Mit einer kleinen Auswahl an Dackel Bieren im Gepäck habe ich dann wieder meinen Rückweg nach Dortmund angetreten- nach Hause zu unserem 12-Jahre alten treuen Rauhaardackel, über dessen Vorfahren ich heute etwas Wesentliches erfahren konnte.

Bierbrauerei Dackel GmbH & Co. KG
David Deilmann
Dorpatweg 10
48159 Münster
0251 37902330
wuff@dasdackel.de
http://www.dasdackel.de

 

Buffalo Farm Twente in Denekamp, Holland – Büffelmozzarella vom Feinsten

In der letzten Woche haben wir beim Familientreffen in Ootmarsum in Holland einen köstlichen Büffelmozzarella aus Twente mit Tomaten und Aceto Balsamico gegessen.

Wir waren von dem besonderen Geschmack und der Qualität des Mozzarellas so begeistert, dass wir uns einfach nach dem Produzenten erkundigen mussten. Glücklicherweise war die Büffelfarm nur wenige Kilometer von unserem Hotel entfernt, sodass wir dieser einen spontanen Besuch abstatten konnten. Wir bekamen eine Führung von der sympathischen Hausherrin höchstpersönlich.

 

Im Jahre 2009 wurde mit dem Betrieb begonnen. Jetzt lebt dort eine ganze Büffelherde. Diese besteht aus Kälbern im Alter von ein paar Wochen hin zu ausgewachsenen  Büffeln bis 10 Jahren.

Neben den Büffeln werden dort auch Holsteinkühe gehalten, die bei der Hofübernahme von den Eltern gleich mit übernommen worden sind.

Im Jahr 2011 wurde die erste Büffelmilch  verarbeitet. Seit 2012 wird auf der Buffalo Farm Twente täglich frischer Büffelmozzarella hergestellt. Für die Produktion des Mozzarellas wurde Gennaro eingestellt. Er ist ein italienischer Käsemacher und ist für die Herstellung des Buffalo Mozzarella zuständig. In Italien wird die Machart vom Vater auf den Sohn übertragen. Nur ein Italiener weiß, wie richtiger Büffelmozzarella hergestellt wird. Und durch Gennaro konnte die Buffalo Farm Twente ihr Sortiment an Käse erweitern. Der Büffelmozzarella erfreut sich in der Gegend großer Beliebtheit. 800 kg Büffelmozzarella werden wöchentlich produziert. Das ist eine bewundernswerte Menge.

In dem kleinen, sehr nett eingerichteten Hofladen werden unter anderem die folgenden Produkte verkauft: -Mozzarella -Büffeleis -Büffeltrüffel -Büffelkäse -Büffel Ricotta-
Fleischwaren -Büffelburger -Büffel Hackfleisch -Büffelbockwurst -Büffel Rauchfleisch -getrocknete Büffel Würstchen.

Wer in der Nähe von Ootmarsum ist und gerne Büffelmozzarella ist, sollte unbedingt bei der Buffalo Farm Twente vorbei schauen.

Buffalo Farm Twente
Ahuisweg 1
7591 PL Denekamp
Holland
http://www.buffalofarmtwente.nl
info@buffalofarmtwente.nl

Mitglied von Slowfood

Steinofenburger mit Leberkäse und Krautsalat- Der Vorgeschmack aufs Oktoberfest…

Ich muss ja ehrlicherweise zugeben, dass ich mich über die kühleren Temperaturen ein wenig freue. Da ist die Lust auf herzhafte Speisen wieder größer als im Sommer.

Beim Einkaufen lachte mich schon vor ein paar Tagen Leberkäse an. Da fiel mir ein, dass es nicht mehr allzu lange dauert und das Oktoberfest beginnt. Und damit natürlich auch die Saison der Weißwürstchen, der Laugenbrezeln, der Leberknödelsuppen und vieles mehr.

Da meine Kinder Leberkäse lieben und es heute Mittag etwas schneller gehen musste, gab es heute ganz spontan einen knusprig warmen Steinofenburger, beide Hälften großzügig mit Honigsenf bestrichen, auf die untere Hälfte den zuvor angebratenen Leberkäse, darauf zwei Esslöffel Krautsalat, zuklappen, reinbeißen und den wunderbaren Geschmack genießen.

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Die Kombination aus dem süß-säuerlichen Krautsalat, dem milden Senf und der Leberkäse ist einfach nur wunderbar.

 

Die Burger Bude in Dortmund-Aplerbeck

 

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Mit großer Begeisterung hörte ich vor ein paar Wochen, dass in meinem Heimatstadtteil Dortmund-Aplerbeck eine Burger Bude eröffnet hat. Die Begeisterung wuchs noch mehr, nachdem mir innerhalb kürzester Zeit von verschiedenen Seiten kundgetan wurde, dass die Burger dort frisch und lecker wären. Für mich war klar, dass ich dort dringend hin musste…Vergangenen Freitag war es dann soweit und wir besuchten mit Freunden die Burger Bude. Seit Anfang Juni 2018 betreibt hier Marco Marineo das Lokal mit den hübschen Höhlenmalereien.

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Platz nehmen kann man hier entweder an hölzernen Hochtischen oder an normalen Holztischen auf rustikalen Bänken.

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Die Karte offeriert sieben homemade Burger und Kleinigkeiten wie Pommes frites mit hausgemachtem Chili con Carne, Nachos, Salate und einige Beilagen zum Burger. Zum „Aufpimpen“ des Burgers gibt es selbstgemachte Dips und Saucen.

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Wir wählten sowohl den „KÄSEBURGER“ mit Cheddar, Salat, Tomate, Zwiebeln, Budensauce mit Pommes Frites und Süßkartoffeln als auch den „HAUDEGEN“ mit  doppelt Rindfleisch, Bacon, karamellisierten Zwiebeln, Essiggurken, Tomaten und Budensauce. Die Burger schmeckten wirklich fantastisch. Das Fleisch war saftig und hatte eine leicht „smokige“ Note, da es direkt vom Grill kam. Die Burger Brötchen kommen vom Bäcker aus der Nachbarschaft. Sie waren wunderbar gehaltvoll und geschmacklich richtig gut. Die Budensauce ist einfach nur lecker.

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Als Dessert kann man aus verschiedenen Shakes wählen oder Ben & Jerry Eis.

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Da am Freitag der Sommer eine kleine Verschnaufspause eingelegt hatte, saßen wir im Restaurantinneren. Bei warmen Temperaturen, ist die Terrasse ein traumhaftes Kleinod. Ein Paradies mit Springbrunnen und Liege-Sitzmöglichkeiten aus Holzpaletten.

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Was ist noch zu sagen? Das Preis-Leistungsverhältnis ist spitze und die Jungs im Service sehr nett, locker und aufmerksam.

Köln-Berliner-Str. 61
44287 Dortmund – Aplerbeck
Tel.: 0231 22511800
http://www.die-burger-bude.de
Die-Burger-Bude-Info@gmx.de

Öffnungszeiten:
Mo, Mi, Do, Fr 13-22 Sa, So 14-23 Uhr
Ruhetag: Dienstag

La Boudons delicious Summer – Cake mit Äpfeln und Mandeln

Rezept für eine 26 cm lange Rührkuchenform oder für drei kleine Rührkuchenformen

Cake mit Äpfeln und Mandeln:

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2 Äpfel (Granny Smith, Boskop)

50 g Mandeln (gehackt)

3 Eier

150 g Zucker

Vanilleschote

100 g Mehl

2 gestrichene TL Backpulver

125 g halbgesalzene Butter

1 Msp. Salz

Backofen auf 180° C vorheizen.

In einer Schüssel Eier und Zucker schaumig schlagen. Das mit dem Backpulver gemischte Mehl einrühren.

Die Butter zerlassen und zu der Mischung gießen. Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden, in den Teig geben und vorsichtig verrühren.

Die gehackten Mandeln dazugeben und verrühren.

Mischung in eine gefettete und mit Mehl bestäubte Form geben und 40 Minuten backen.

Variante: Wer mag, kann noch gerne 2 EL Apfellikör dazugeben.

Dieser Kuchen ist einfach köstlich – ob mit oder ohne Apfellikör. Jedoch sollte etwas geschlagene Sahne noch dazu gereicht werden.

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Crêpes, Crêpes, Crêpes und noch mal Crêpes …

 

Die Bretagne ist neben den Meeresfrüchten auch die Heimat der französischen Crêpes und Galettes. Während Crêpes aus hellem Teig gebacken und ausschließlich süß gefüllt werden, bestehen die herzhaften Galettes aus dunklem Buchweizenmehl. Traditionell ist die Galette „complète“ mit Schinken, Käse und Ei belegt. Originelle Crêperien füllen ihre Galettes auch gern mit Ziegenkäse und Feigenkonfitüre; der Fantasie sind hier wahrlich keine Grenzen gesetzt. Die Crêpes in der Bretagne haben bei weitem nichts mit den Crêpes zu tun, die wir zu Hause auf dem Weihnachtsmarkt oder auf anderen Märkten angeboten bekommen. Hauchdünn müssen sie hier sein. Da es uns als Kochbegeisterte natürlich immens interessierte, wie der herkömmliche echte bretonische Crêpe bzw. Galette zubereitet wird, beschlossen wir an einem 3-stündigen Crêpes- Workshop in der Crêpes- Schule von Monsieur Yvan Cotto am Phare d`Eckmühl in Penmarch teilzunehmen. Die Crêpes- Schule ist von Montag bis Samstag von 8 Uhr bis 12 Uhr nach telefonischer Terminabsprache geöffnet. Der Kurs kostet € 49. Darin ist die Zubereitung der süßen und herzhaften Crêpes enthalten, welche man dann mit nach Hause nehmen darf, um sie nach Lust und Laune zu belegen.

Mit vier weiteren Kochschülern starteten wir an einem Mittwochmorgen bereits um 8.45 Uhr mit dem Kurs. Herr Cotto stellte uns vorab die Rezepte für den süßen und den herzhaften Crêpes vor und führte uns ruhig und äußerst fachkundig in die Welt der Crêpes ein.

So schlicht die wenigen Zutaten für richtige bretonische Crêpes und Galettes auch sein mögen, so schwierig kann es sein, diese superdünn und in schneller Folge richtig zu backen. In der Bretagne sagt man deshalb auch. „Die ersten Galettes bekommt der Hund“.

Der Kurs hat großen Spass gemacht, auch wenn aus uns sicher kein Crêpes-Meister wird, dafür müsste man sich länger als drei Stunden mit dem perfekten Crêpes befassen. Aber wer weiss….

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Auf jeden Fall bekam jeder Workshop-Teilnehmer am Ende des Kurses ein kleines Diplom überreicht. Der Kurs ist absolut empfehlenswert für jeden der Spass am Kochen und an der bretonischen Küche hat.

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Adresse

L´Atelier du Phare (École de Crepes)
731 Rue du Phare, 29760 Penmarch
Téléphone Yvan Cotto
0033 6 77 42 35 74

http://www.atelier-du-phare.fr