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Das „Racines“ in Uzès

Uzès ist eine kleine urgemütliche Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten, die einen sofort in ihren Bann zieht. Da ist der etwas klobig wirkende Herzogpalast mit seinen prachtvollen mit bunten Ziegeln verzierten Dächern, verwinkelten Hinterhöfen mit pittoresken Motiven und vielen bezaubernden kleinen Gässchen mit einer Vielzahl an Geschäften und Restaurants.

Darunter das Restaurant „Racines“, der Geheimtipp von Dortmunder Freunden.

Das Restaurant liegt nur knapp hinter dem Zentrum in einer Seitenstraße versteckt und ist mit nahezu keiner Werbung, nicht ganz leicht zu finden. Wie bereits erwähnt haben wir es auch nur durch eine persönliche Empfehlung gefunden.

Das Restaurant an sich ist klein und schnuckelig und vom Interieur modern gehalten.

Die Karte ist zwar mit drei Vor-, drei Hauptspeisen und vier Desserts überschaubar, was aber der Qualität und dem Geschmack nur zu gute kommt.

Die Kellner waren sehr freundlich und überaus zuvorkommend, ohne dabei aufdringlich zu wirken.

Das Essen war hervorragend. Es war sehr nett angerichtet, die einzelnen Komponenten fein aufeinander abgestimmt und geschmacklich einfach nur toll.

Alles in allem ist das Lokal zwar leicht im höherem Preissegment anzusiedeln, allerdings handelt es sich hier aber auch um die Spitzenküche eines ehemaligen Sternekoches.

Mein Menü (Bilder siehe oben)kostete 27€.Das ist mehr als fair.

Wir werden sicher nicht das letzte Mal dort gegessen haben. Es war ein Erlebnis auf ganzer Linie.

1 rue Masbourguet

30700 Uzès

Tél : +33 4 66 63 30 59

It’s Quiche Time!!!!

Diese Quiche bringt den Sommer in die Küche…Eine köstlich knusprige Blätterteigquiche mit eingelegten Tomaten,Oliven und Fetakäse.Dazu ein knackiger frischer Salat und fertig ist ein feines Abendessen.

Man braucht:

  • 1Rolle frischer Blätterteig
  • 300 g eingelegte Tomaten, grob gehackt
  • 200 Fetakäse, klein gewürfelt
  • eine handvoll schwarze Oliven,entkernt
  • 300 gKirschtomaten
  • Salz, Pfeffer
  • 3 Eier
  • 200 ml Sahne
  • 200 g Creme fraiche
  • 200 g geriebener Käse

So wird’s gemacht:

1. Eine gefettete Quicheform mit dem Blätterteig auskleiden. Tomaten vierteln. Creme fraiche, Sahne und Eier verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf den Teig gießen.

2.Tomaten, Oliven und Schafskäsewürfel auf der Tarte verteilen. Zuletzt mit Raspelkäse bestreuen und 35-40 Minuten bei 200° Umluft im vorgeheitzten Ofen backen.

Die Fischerhütte in Bad Lippspringe

Inmitten des Kurwaldes von Bad Lippspringe, von üppigem Grün umgeben, direkt an einem See gelegen, befindet sich die liebevoll restaurierte Fischerhütte.

Eingerichtet ist sie im Kolonialstil mit edlen dunklen Hölzern, formschönen Rattansesseln und mit Leder bezogenen Stühlen. Der zentrale Raum ist das Rondell mit seiner imposanten Dachkuppel.

Das geschmackvolle gemütliche Ambiente birgt mit seiner Wohnzimmeratmosphäre einen hohen Wohlfühlcharakter.

Die Speisen, die ihren Weg aus der Küche zu uns an den Tisch fanden, waren durch die Bank weg optisch sehr schön angerichtet und überzeugten auch geschmacklich auf ganzer Linie.

Wir begannen als Vorspeise mit einer köstlichen Spargelcremesuppe. Als Hauptgänge wählten wir Spargel mit gekochtem Schinken und für die Kinder gab es Schnitzel mit Kartoffelstäbchen und Salat.

Nach dem Essen konnten wir mit unseren Hunden noch eine wunderbare Runde durch den Kurwald drehen. Die Bewegung tat nach dem feudalen Mahl gut bevor wir dann wieder die Heimfahrt nach Dortmund antreten mussten.

Die Fischerhütte ist eine wahre Wohlfühloase. Von einer magischen Ruhe umgeben, bietet sie die besten Voraussetzungen, um die Seele baumeln zu lassen und den Alltag zu vergessen.

Hier war ich sicherlich nicht das letzte Mal. Ich liebe Orte,die gutes Essen,ein tolles Ambiente und Spaziermöglichkeiten bieten.

Frohe Ostern…

Vor ein paar Tagen sprach ich mit einer meiner ältesten Freundinnen über Ostern und über die vielen köstlichen Hefeteigvariationen, die auf dem festlichen Frühstückstisch am Ostersonntag keinesfalls fehlen dürfen. Sie schwärmte von den kleinen Hefehäschen aus ihrer Kindheit und ich dachte an meine Kinder und Neffen, die daran sicher auch Freude hätten.

Meine Schwiegermutter wünschte sich einen klassischen Hefezopf und nun ja, ich dachte über einen mit Rosinen nach.

Aber ich konnte ja schlecht alles backen. Als ich meinen Töchtern auftrug ein Päckchen Hefe für die Hefehäschen einzukaufen und die beiden anstelle eines einzelnen Päckchens mit einem Paket mit 24 Hefewürfeln wieder nach Hause kamen, wusste ich, was die nächsten Tage (und Wochen!)zu tun war. Sollte doch jeder auf dem Ostertisch das bekommen, was er gerne mag. Und so fing ich an zu backen und kann mich nun die Ostertage an Rosinenstuten, Dortmunder Salzkuchen (die dürfen bei einem Dortmunder Kind bei keinem Sonntagsfrühstück fehlen und meine Lipper Schwiegereltern lieben sie auch!), Dinkelbrötchen und Hefehäschen erfreuen.

Rosinenstuten und Häschenbrötchen:

ZUTATEN
350 ml + 3 EL Milch
1 1⁄2 Würfel (63 g) frische Hefe
750 g Mehl
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
3 Eier (Gr. M)
125 g weiche + etwas Butter
125 g Rosinen
ca. 1 EL Hagelzucker

SO WIRDS GEMACHT:

350 ml Milch in einem Topf lauwarm erwärmen. Vom Herd nehmen und die Hefe hineinbröckeln. Rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Mehl, Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz in einer sehr großen Rührschüssel mischen.

Hefemilch, 2 Eier und 125 g Butter in Stückchen zufügen. Mit den Knet­haken des Rührgeräts zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.

Inzwischen für den Stuten Rosinen waschen, in einem Sieb gut abtropfen lassen. Teig halbieren. Unter eine Hälfte die Rosinen kneten. Rosinenteig zu drei langen Rolle ­formen. Flechten und auf ein Backblech legen.Nochmals mind. 50 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Für die Hasen zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Rest Teig in 8 gleich große Stücke ­teilen. Jedes Teigstück zu einem ca. 37 cm langen Strang formen. Jeweils ein ca. 4 cm langes Stück abschneiden und beiseitelegen.

Die Enden der Stränge etwas spitz formen. Dann jeden Strang von der Mitte aus zu einer Kordel drehen. Dabei in der Mitte nicht ganz eng zusammendrehen, sodass eine kleine Öffnung für die Hasenschwänzchen bleibt.

Die beiden Kordel­enden als Hasenohren noch einmal verdrehen und etwas auseinanderziehen. Abgeschnittene Teigstücke zu kleinen Kugeln formen, jeweils als Hasenschwänzchen in die Öffnungen der Kordeln setzen.

Ofen vorheizen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C/Gas: s. Hersteller). 1 Ei und 3 EL Milch ver­quirlen und die Hasen mit gut 2⁄3 der Eiermilch bestreichen. Schwänzchen mit Hagelzucker bestreuen. Hasen ca. 10 Minuten zugedeckt gehen lassen.

Backbleche nacheinander in den heißen Ofen schieben. Hasen jeweils ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen, auskühlen lassen. Hefezopfteig auf dem Backblech mit Rest Eiermilch bestreichen. Im Ofen bei gleicher Temperatur ca. 25 Minuten backen.

Herausnehmen, ca. 15 Minuten abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen. Auskühlen lassen.

Dinkelbrötchen

ZUTATEN

250 g Dinkelmehl

10 g Hefe

1 TL Zucker

1 TL Salz

75 ml lauwarmes Wasser

75 ml lauwarme Milch

SO WIRDS GEMACHT:

Die Hefe und den Zucker in lauwarmem Wasser und Milch auflösen.

Anschließend das Dinkelmehl und Salz hinzugeben und gut durchkneten. Wenn der Teig zu sehr klebt, einfach noch ein bisschen Mehl hinzugeben.

Den Teig in eine große Schüssel füllen und mit etwas Mehl bestäuben und 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. In 5 gleichgroße Stücke teilen. Den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die 5 Stücke nun auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit Mehl bestäuben.

Anschließend für ungefähr 20 Minuten im Backofen knusprig backen.

The Stage- Das einzigartige Genusserlebnis in Dortmund

Im September 2021 haben Sternekoch Michael Dyllong und sein Geschäftspartner Ciro de Luca mit dem Eröffnen des The Stage in der 7. Etage des Dula-Centers über den Dächern von Dortmund Hombruch die Pläne für ihr neues Restaurantkonzept konkretisiert.

Mit dem The Stage setzen Dyllong und De Luca auf höchste Ansprüche. Sie möchten ihren Gästen ein einzigartiges Genusserlebnis ermöglichen. Und das gelingt ihnen mit Bravour und in Perfektion.

Mein Besuch im The Stage war ein unvergessliches gastronomisches Erlebnis auf ganzer Linie.

Die Speisen sind ein wahres Geschmacksfeuerwerk der Aromen. Hier trifft Kochhandwerk von höchstem Niveau auf Raffinesse, Kreativität, Genialität und dem Mut sich auszuprobieren. Neben den vielen köstlichen Kreationen, die unseren Tisch erreichten und unseren Gaumen bezirzten, genossen wir die ruhige, entspannte Atmosphäre des Gastraums und den außergewöhnlichen, professionellen, sympathisch legeren Service durch Ciro De Luca.

FINE DINING.
A STAGE 
MADE IN HEAVEN.

Das ist nicht nur ein Slogan, sondern ein Versprechen, das gehalten wird.

Für mich ist das The Stage ein Erlebnis das seinesgleichen sucht.

KARLSBADER STR. 1A | 44225 DORTMUND
T +49 (0) 231 7100111

CONTACT@THESTAGE-DORTMUND.COM

ÖFFNUNGSZEITEN

DI – SA: AB 18.00 UHR

Querbeet im Syght

Vergangenen Dienstag wurde ich von meinem Mann ins „Syght“ auf die Dortmunder Hohensyburg ausgeführt.

Im Restaurant SYGHT verbindet sich modernes Ambiente mit deutscher Küche. Zeitgemäß und frisch interpretiert mit regionalen Einflüssen. 

Der Blick über das Ruhrtal ist atemberaubend. Dieser einzigartige Ausblick ist im Übrigen auch die Inspiration für den prägnanten Restaurantnamen: SYGHT –eine Wortneuschöpfung aus Hohensyburg und dem englischen Wort „sight” für Ausblick.

An dem Abend widmeten wir uns ausschließlich der QUEERBEET Karte und das mit großer Begeisterung.

Es können aus der Karte, die aus 10 kleinen Portionen besteht, alle Gerichte bestellt werden und das so häufig wie man möchte. Auf diesem Wege kann die komplette Speisenkarte des SYGHTS an einem Abend kennen gelernt werden und dies für 29Euro pro Person.

Das fanden wir spannend und so begonnen wir mit der saisonalen Salatauswahl und endeten bei dem Schokoladenküchlein.

Jedes einzelne Gericht war ein absoluter Hingucker und begeisterte auch vom Geschmack. Hier trifft Kreativität auf Raffinesse.

VORSPEISE
SAISONALE SALATAUSWAHL „BUNT & GESUND“-mit Streifen von der Poularde


BROKKOLI- GRANATAPFEL „TATAR“ Griechischer Joghurt, Senfsaat und Pumpernickel

GEBEIZTER HEILBUTT-mit bunter Bete, Birne und Weizen

Schaumsuppe vom Sellerie mit Champagner

HAUPTGANG
GEBRATENES WOLFSBARSCHFILET mit Zitronen- Buttersauce und Rosenkohlrisotto

OCHSENBÄCKCHEN in Rotwein geschmort, Wurzelgemüse und Selleriecreme

GEBRATENE MAISPOULARDE Cognac Rahmsauce, Speckrosenkohl und Knödeltaler

MAKKARONI mit Trüffelrahm, Waldpilzen und geschmolzenen Tomaten

DESSERT

GEBRANNTE VANILLECREME mit Safranbirne und Aprikosen Sauerrahmeis

SCHOKOLADENKUCHEN mit grünem Apfel und Koriander

Es sei noch gesagt, dass nicht nur die Speisen, auch das Ambiente und vor allem der aufgeschlossene, sympathische und professionelle Service den Abend zu dem gemacht haben, der er war- rundum gelungen.

Restaurant SYGHT
in der Spielbank Hohensyburg

Hohensyburgstraße 200
44265 Dortmund

Telefon: 0231 7740-700
e-Mail: info@syght.de

Ueberschaers Delikatessenmanufaktur in Neuleiningen

Kennen Sie Neuleiningen? Ich kannte es bis vor 15Jahren auch nicht😉

Neuleiningen liegt ganz in der Nähe von Grünstadt in der Pfalz. Das fast 800 Jahre alte Burgdorf präsentiert sich malerisch und unvergleichlich. Die schon von weitem gut sichtbare Burganlage wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Selbst als Ruine ist das Bauwerk noch überaus imposant. Umgeben wird sie von Häusern, zum Teil mit Fachwerkfassade. Das Dorf, mit seinen parallel zum Hang verlaufenden Gassen und den verbindenden Treppengässchen, entstand zur gleichen Zeit wie die Burg und die alles umgebende Stadtmauer.

Rund 900 Einwohner zählt Neuleiningen heute. Die Neuleininger sind stolz auf ihren Heimatort. Entsprechend pflegen sie ihn mit viel Liebe zum Detail und großem Respekt vor seiner Geschichte. Kein Wunder also, dass Neuleiningen für seine sorgfältige Restaurierung schon mehrfach ausgezeichnet wurde.

In Neuleiningen lebt und arbeitet Tobias Ueberschaer.

Vor 15 Jahren lernte ich Tobias über Slowfood kennen, als ich für meinen kleinen Feinkostladen in Dortmund Aplerbeck einen Produzenten für Marmelade und andere Köstlichkeiten suchte.

Tobias betreibt eine Delikatessenmanufaktur, die man einfach erlebt haben muss. Neben Pfälzer Spezialitäten findet man hier die sensationellen Ueberschaer Marmeladen. Für die handgefertigten Köstlichkeiten verarbeitet er zumeist Obst aus den eigenen Gärten. Brauner Zucker, reines Apfelpektin und spezielle Rezepte ergeben Marmeladen, die sich grösster Beliebtheit erfreuen. Köstlich finde ich auch sein Tomatensugo „Chön Charf“, was raffiniert zu Pasta, Chili con Carne und auch zur Currywurst schmeckt. Ein grosser Fan bin ich zudem von Tobias Spituosen Kreationen wie dem Pfälzer Weinbrand mit Arabica Kaffee und dem Magenlikör mit dem amüsanten Titel „Ziemlich übles Zeug“,der gar nicht so übel schmeckt.

www.ueberschaers-marmeladen.de

Neben seiner Passion für Delikatessen, ist Tobias auch Goldschmied mit Herz und Seele. In seinem Atelier gleich nebenan findet man wertvollen, wunderschönen und einzigartigen Schmuck; ausschließlich komplett handgefertigte Schmuckstücke aus feinen Metallen und mit edlen Steinen. Zeitlos schöne Unikate von bleibendem Wert.

Wir haben in der Vergangenheit einige tolle Veranstaltungen mit Kulinarik und Schmuck gemeinsam bestritten und zu meiner grossen Freude ergeben sich immer wieder Gelegenheiten der Zusammenarbeit. Tobias ist ein Mensch voller Kreativität, Ideen und Inspirationen,der sich und seinem Stil dabei aber immer treu bleibt. Es macht Spass mit ihm über Essen,Restaurants,Köche zu fachsimpeln, sich über neue Food- Konzepte auszutauschen oder auch einfach übers Leben zu unterhalten.

Ein Abstecher nach Neuleiningen ist immer eine Reise wert.

Ist es nicht immer wieder erstaunlich, was solch kleine Orte an Kulinarischem und auch an Handwerklichem wie in diesem Fall das Schmuckatelier zu bieten haben?

Dinkel-Joghurtbrot

Der Duft von frisch gebackenen Brot und Brötchen ist besonders verführerisch, vor allem,wenn dieser aus dem eigenen Backofen verströmt wird.

Vor ein paar Wochen habe ich zum ersten Mal das Dinkel-Joghurtbrot ausprobiert. Seitdem backe ich es fast jeden Tag.

Meine Familie liebt dieses Brot. Die Kinder nehmen es als Pausenbrot mit in die Schule und auch als klassisches Abendbrot erfreut es sich grösster Beliebtheit.

Ich bin begeistert darüber, dass das Brot allen schmeckt, denn durch das Selberbacken weiss ich, was in dem Brot drin ist,es ist sehr bekömmlich und letztendlich schnell und kostengünstig in der Herstellung.

ZUTATEN:

  • 240 ml Wasser
  • 10 g Bio Trockenhefe
  • 1 EL Ahornsirup
  • 500 g Dinkelmehl
  • 150 g Joghurt 3,5 %
  • 10 g Salz

So wird’s gemacht:

  1. Hefe, Ahornsirup, Salz in 240 ml warmen Wasser auflösen.
  2. Mehl und Joghurt in eine Schüssel geben. Das Hefewasser dazugeben und 4 Minuten zu einem lockeren Teig verarbeiten.
  3. Nun den Hefeteig in eine Schüssel umfüllen und ca. 1 1/2 bis 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Danach den Teig auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben und immer wieder zusammenfalten bis er zu einem festen Teig wird. Wenn er eine gewisse Spannung entwickelt hat, einen schönen Laib formen und in eine mit Olivenöl ausgefettete Backform geben. Mit Mehl bestäuben und mehrmals quer mit einem scharfen Messer einschneiden.
  5. Im Backofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) ca. 60 Minuten backen.

Auch Brötchen können natürlich aus dem Teig gemacht werden.

Mandarinen-Schmand-Kuchen mit einem Mantel aus Passionsfruchtcurd

oder auch „Faule-Weiber-Kuchen“, wie er liebevoll in einigen Teilen Deutschlands genannt wird.

Ich hatte diesen Namen als Pottkind noch nie gehört, fand ihn aber so reizend, dass ich mir vornahm, diesen bei nächster Gelegenheit unbedingt einmal nachbacken zu müssen.

Da Backen ehrlicherweise nicht zu meinen größten Leidenschaften zählt, sondern vielmehr das Kochen, bin ich für pfiffige und einfache Backinspirationen immer dankbar. Mit Faulheit hat dies mitnichten etwas zu tun, sondern vielmehr mit einer „nicht besonders ausgeprägten Backbegabung“ 😉.

Das folgende Rezept gelingt sicher und lässt die Herzen wahrer Käsekuchenliebhaber höher schlagen.

ZUTATEN  

Für den Mürbeteig

  • 200 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 75 g kalte Butter
  • Zitronenabrieb einer halben Zitrone
  • 1 Ei

Für die Schmand-Quark-Masse

  • 500 g Magerquark
  • 400 g Schmand
  • 2 Eier
  • 250 g Zucker
  • Zitronenabrieb einer halben Zitrone
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 1 EL Zitronensaft
  • 70 ml Pflanzenöl
  • 2 kleine Dose Mandarinen, abgetropft

So wird’s gemacht: 

  • Zunächst den Mürbeteig herstellen. Hierfür Mehl, Zucker und Backpulver mischen. Die Butter in Stücken rasch zu einem krümeligen Teig verkneten. Dann das Ei hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
  • Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit 26cm Durchmesser fetten, den Boden mit Backpapier auslegen.
  • Den Mürbeteig ausrollen und in die Springform geben. Dabei nicht nur den Boden auskleiden sondern auch den Rand der Form.
  • Quark, Schmand, Eier und Zucker mit einem Schneebesen gut vermengen. Vanillepuddingpulver, Öl, Zitronenabrieb in einer kleinen Schüssel klumpenfrei anrühren und zur Quarkmasse geben. Mit den sehr gut abgetropften Mandarinenstücken vermengen. Das Ganze nun in die vorbereitete Form fließen lassen.
  • Den Kuchen für 50 Minuten in den Ofen geben. Den Kuchen danach bei Raumtemperatur abkühlen lassen und erst dann über Nacht in den Kühlschrank geben. Den Kuchen dann ganz vorsichtig aus der Form lösen.
  • Ich habe den Kuchen zum Abschluss noch mit einem Passionsfrucht Curd bestrichen. Der absolute Hit.

La Coupole

Auf dem Boulevard du Montparnasse befindet sich die wohl bekannteste und berühmteste Brasserie Paris, das LA COUPOLE. Seit 1927 ist die mythische Brasserie das Symbol für die Geschichte von Montparnasse. LA COUPOLE, « Die Kuppel », ist ein wahrer Art Deco-Tempel, dessen Kuppel und Säulen von mehreren Künstlern wie Fernand Léger gemalt wurden.

Anlässlich des legendären Hochzeitstages unserer Eltern, erfüllte sich einer der größten Wünsche unserer Mutter und wir besuchten mit der ganzen Familie zur Mittagszeit das LA COUPOLE. Ein Erlebnis der besonderen Art sowohl für die großen als auch für die kleinen Familienmitglieder.


Die Brasserie gehört sicher zum berühmten Pariser Inventar und ist jederzeit einen Besuch wert. Das Essen ist ausgezeichnet und der Service höflich, witzig und professionell.

Wer auf der Suche nach einem stillen Plätzchen zum Essen ist, der ist wohlmöglich in einem der umliegenden kleineren Restaurants besser aufgehoben.

Im LA COUPOLE pulsiert das Pariser Leben. Es ist trubelig und laut und überall klappert Geschirr.

Als wir nach dem Essen vor dem Restaurant standen und auf das Taxi warteten, küsste sich ein Pärchen,das draussen an einem Tischchen für zwei mit einer Flasche Wein saß, so leidenschaftlich, dass alle fünf anwesenden Kinder vor lauter Staunen fast versäumten ins Taxi zu steigen.

LA COUPOLE 102 Bd du Montparnasse, 75014