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Mädchentraum aus Fondant, Buttercreme und Biskuit

Traditionsgemäß halten wir es so, dass sich das Geburtstagskind anlässlich des Geburtstags immer einen Kuchen wünschen darf.

Bei uns gibt es nicht nur den einen Geburtstagskuchen, sondern je nach Alter und Gusto des Kindes, habe ich hier schon so einige abenteuerliche Kreationen in meiner Küche hervorgebracht. Es ist ein offenes Geheimnis, dass meine Leidenschaft eindeutig dem Kochen und weniger dem Backen gilt. Aber ich gebe mir jedes Jahr aufs Neue die größte Mühe, ein Leuchten in die Augen meiner Kinder zu zaubern.

Nachdem der Versuch im letzten Jahr einen nicht nur toll aussehenden sondern auch schmeckenden Regenbogenkuchen ehrlicherweise kläglich gescheitert war (also toll ausgesehen hat er, aber essen wollte ihn niemand ;-)))), war die Herausforderung in diesem Jahr umso größer für mich.

Louise wünschte sich eine prachtvolle Fondanttorte mit Blumen. Nachdem mein Bruder eine Fondanttorte kurz mit den Worten quittierte, dass er gar nicht verstünde, warum die Leute immer köstliche Kuchen mit dieser schrecklichen unsäglichen Masse umhüllten, war ich etwas unsicher. Aber der Wunsch des Kindes sollte ja erfüllt werden.

Vom Ehrgeiz gepackt backte ich einen Biskuitboden, bereitete eine sensationell köstliche Schokoladenbuttercreme vor.

Hierfür braucht man:

Biskuitboden:

Zutaten:

6 Eier Zimmertemperatur

2 EL Vanillezucker

225 g Zucker

140 g Mehl

45 g Speisestärke

40 g Backkakao

1 TL Backpulver

eine Prise Salz

So wirds gemacht:

Die Eier trennen und als erstes das Eiweiß mit Salz zu einem steifen Schnee schlagen.
Den Zucker und Vanillezucker nun dazu rieseln lassen und weiter verrühren.
Die Eigelbe nach und nach unterheben
Das Mehl mit der Stärke, dem Kakao und dam Backpulver vermischen und die Masse dazu mischen.
Anschließend in eine gefettete Springform füllen und in den vorgeheizten Ofen, Umluft 150 Grad oder Ober/Unterhitze 180 Grad etwa 25-30 min backen.

Kurz abkühlen lassen und den Bikuit in der Mitte einmal oder zweimal schneiden.

Für die Schokoladenbuttercreme braucht man:

Zutaten:

375 g Butter

70 g Puderzucke

150 ml Sahne

300 g Schokolade

So wirds gemacht:

Die Sahne in einem Topf erhitzten bis sie leicht zu köcheln beginnt. Die Schokolade in kleinen Stücken hinzugeben. Kurz stehen lassen und dann mit einem Schneebesen verrühren bis eine homogene Masse entsteht. Die Butter mit dem Puderzucker aufschlagen bis sie weißcremig ist. Die Schokoladensahne hinzugeben und nochmals gut aufschlagen.

Die Buttercreme auf dem Biskuitboden verstreichen, den zweiten Boden draufsetzen und den Rest der Buttercreme großzügig auf der Torte verteilen. Oben und an den Seiten.

Die Fondantdecke vorsichtig draufsetzen und an den Seiten gut andrücken. Mit essbaren Blüten, Schmetterlingen und Perlen dekorieren und in den Kühlschrank geben.

Vor dem Verzehr sollte die Torte etwa 30 Minuten früher aus dem Kühlschrank genommen werden, damit die Buttercreme weich werden und ihren vollen Geschmack entfalten kann.

Der Geburtstagskuchen war ein voller Erfolg. Nicht zuletzt aufgrund der tollen schokoladigen Buttercreme.

Chili con Carne – ein echter Soulfoodklassiker

Chili con Carne ist ein echter Soulfood- Klassiker, der dank Bohnen, Tomaten, Zwiebeln, Mais und saftigem Hackfleisch so richtig Lust auf mehr macht. Chili con Carne liebt bei uns die ganze Familie. Einmal zubereitet, erfreuen wir uns meist noch ein oder zwei Tage später daran. Und mit jedem Tag wird es meist immer besser.

Mit einem Kleks Creme fraiche und ein paar Nachos ist es für uns ein köstliches Mahl, vor allem, wenn wir mit dem Hund bei kühlem und regnerischem Wetter aus dem Wald nach Hause kommen. Auch als Partysnack ist Chili con Carne ein Klassiker.

Was freue ich mich darauf, Chili con Carne demnächst wieder für eine Party vorbereiten zu können…😉

Das brauchen wir:

750 g Rinderhackfleisch
etwas Olivenöl
400 ml Rinderbrühe
2 Zwiebeln
3 Zehen frischer Knoblauch
2 EL Tomatenmark
1 rote Paprika
400 g passierte Tomaten
400 g stückige Tomaten
1 Prise Cayenne Pfeffer
1 TL Kreuzkümmel
2 EL Paprikapulver edelsüß
1 TL Chilipulver
1 Prise getrocknete Chiliflocken
1 Prise Zimt
etwas Salz & Pfeffer
400 g Kidneybohnen
200 g Mais

Zur Garnitur: Creme fraiche und geraspelter Käse

So wird`s gemacht:

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und in etwas Olivenöl anschwitzen. Paprika würfeln. Die Gewürze bereitstellen und die Brühe anrühren.

Das Hackfleisch in Olivenöl scharf anbraten, es sollte richtig schön krümelig werden und tolle Röststoffe entwickeln. Mit Brühe ablöschen. Dann Tomatenmark, Paprikapulver, Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben und alles kurz andünsten.

Anschließend die passierten und stückigen Tomaten, Paprikawürfel sowie die restlichen Gewürze hinzugeben und das Ganze für ca. 40 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen.

Zuletzt werden die Kidneybohnen und der Mais in das Chili gegeben und sollte für weitere 10 Minuten vor sich hin köcheln. Abschließend noch mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit einem Löffel Creme fraiche und etwas Raspelkäse garnieren und genießen.

So köstlich unsere Kartoffelsuppe mit Pfefferbeissern…

Morgen hat unsere jüngere Tochter Pauline Geburtstag. Als Geburtstagsessen hat sich das Kind eine Kartoffelsuppe mit kleinen Pfefferbeissern gewünscht. Ein echtes Dortmunder Mädchen eben. Und „deftig“ essen wir in der Familie alle gerne.

Ich bin ehrlich gesagt erleichtert, dass die Zeiten vorbei sind, in denen Chicken Nuggets und lustige Kartoffelgesichter vom Backblech ein jedes Geburtstagsessen der Kinder gekrönt hat.

Zutaten:

  • Olivenöl
  • 1,5 kg Kartoffeln mehlig kochend
  • 300 g Möhren
  • 1 große Stange Porree
  • 1/2 Sellerie Knolle
  • 2 Zwiebeln gewürfelt
  • 250 g Speck gewürfelt
  • 6 Pfefferbeisser
  • 2,5 Gemüsebrühe
  • 250 ml Sahne
  • frische Petersilie gehackt

So wirds gemacht:

Speck in Olivenöl auslassen.Die gewürfelten Zwiebeln dazugeben und glasig dünsten.Kartoffeln und Möhren schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zu dem Speck und den Zwiebeln geben und andünsten. Porree und Sellerie klein schneiden und ebenfalls in den Topf geben. Mit Brühe aufgießen und gut 20 Minuten vor sich hinköcheln lassen.Mit dem Pürierstab alles gut pürieren. Sahne und Petersilie dazugeben.Die Pfefferbeisser in mundgerechte Stücke schneiden und in die Suppe geben.Nochmals aufkochen lassen und geniessen.

Apropos Genuss:Suppen wie diese schmecken meist am 2.oder 3.Tag noch viel besser.

Spargel- saisonal, gesund und lecker

Vergangenes Wochenende war ich das erste Mal in diesem Jahr wieder bei Johannes Laurenz und seiner Frau Katharina auf dem Hof Schulze-Blasum in Werne, den die beiden seit ein paar Jahren gemeinsam führen. Im Frühjahr der Spargel, im Sommer die Erdbeeren, bis in den Herbst hinein gibt es Bohnen und Mais, saisonales Obst und Gemüse von regionalen Partnern. Leckere Münsterländer Weidegänse, Bronzeputen, Flugenten und Hähnchen, allesamt aus artgerechter Freilandhaltung, sowie Wild aus regionaler Jagd runden das Jahr ab.

Der Spargel,den ich letzten Samstag genießen konnte, war ein absolutes Geschmackserlebnis. Frisch, knackig und eine Spur buttrig-nussig.

Ganz klassisch zubereitet, ist Spargel für mich das Köstlichste überhaupt. Bissfest gekocht in Wasser mit einer Prise Zucker und Salz und einem Stück Butter,dazu Sauce Hollandaise und Schinken. Mehr geht nicht!

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Erdbeeren, Mais, Buschbohnen, Kartoffeln und auch den Spargel kann man bei Familie Laurenz übrigens auch selber ernten und feldfrisch mit nach Hause nehmen.

Hofladen
Hof Schulze Blasum
Blasum 1
59368 Werne-Stockum02389 52260 oder info@hofschulzeblasum.de

Ein Teller Buntes…

Vor ein paar Tagen hatte ich einen Riesenhunger auf Hühnchen mit irgendwas dazu-leicht und frisch sollte es sein.

Die bunten Bowls,die sich nachwievor grösster Beliebtheit erfreuen, inspirierten mich dann letztendlich zu einem Teller Buntes aus Hühnchen,Avocado,Tomaten,Oliven,Feldsalat,Gurken und Kichererbsen.

Als ich meiner Mutter begeistert von meiner Bowl erzählte,wollte sie von mir wissen,was denn bitte eine „Bowl“ sei.Nachdem ich es ihr erklärt hatte,zuckte sie wenig beeindruckt mit den Schultern und antwortete auf ihre unnachahmlichen spöttischen und zugleich belustigenden Art und Weise:“Pfff, früher hat man das Salat genannt!“

Ein paar Tage später übrigens fragte mich meine kleine Tochter, ob ich ihr „Boxer Braids“ flechten könnte. Mein vollkommen ahnungsloser Blick muss Bände gesprochen haben. Sie erklärte mir,was es mit „Boxer Braids“ auf sich hat. Als ich ihr antwortete,dass man diese früher Bauernzöpfe genannt habe,verstand ich, was meine Mutter meinte 😂.

Ein Traditionsgastronom in Dortmund nennt die Bowls liebevoll „Schüsselken“.Da wir zu Hause zu kleine Schüsseln haben,musste ich zwangsläufig auf unsere grossen Teller ausweichen,weshalb bei uns ein Teller Buntes draus wurde.

Bei Bowls gilt es im Übrigen,diese nach dem Baukastenprinzip mit knackigen,sättigenden und weichen Zutaten zu bestücken, und alles mit einem passenden köstlichen Dressing zu servieren.Je bunter,desto besser. Sie sind gesund und zum Gabeln gut: Bowls machen einfach Spaß! Egal, ob Fleischliebhaber, Gemüse-Junkie oder Veganer – bei diesem Food-Trend kommt jeder auf seine Kosten.

Einfach mal ausprobieren!

Viel Spaß dabei!

Lachstatar bringt den Frühling auf den Tisch

Inspiriert von den vielen Fotos der köstlichen Tatarvariationen aus der in Zug ansässigen Weinbar Platzhirsch unseres sehr guten alten Freundes aus Kindertagen- Christoph Schmid-hat mich der Hunger und die Lust auf das Lachstatar dazu beflügelt,dieses einfach mal auszuprobieren.

Tatarvariationen aus dem Platzhirsch

Es schmeckte zwar nicht ganz so wie draussen am Brunnen inmitten der Zuger Altstadt sitzend,mit der Sonne im Gesicht und in Urlaubsstimmung gehüllt,aber es hat mir einen Hauch von Frühling auf den Tisch gezaubert.

Foto Platzhirsch Sitzplätze am Brunnen-ein Idyll

Dazu braucht es:

300 g frisches Lachsfilet ohne Haut (Sushi-Qualität, alternativ: Räucherlachs)

2 reife, mittelgroße Avocados 

1 Bio- Limette

1 EL Olivenöl

1 EL Reiswein

2 – 3 EL frischer Dill

Salz

gemahlener Pfeffer

So wirds gemacht:

Saft der Limette auspressen. Avocados mit einem Messer vorsichtig halbieren und den Kern entfernen. Avocadofruchtfleisch mit einem
Esslöffel herausheben und würfeln. Avocadowürfel mit 1-2 TL Limettensaft beträufeln und mit Pfeffer und etwas Salz würzen, vorsichtig durchmischen. Dill
abbrausen, trockenschütteln, fein hacken.Lachs mit einem Messer in feine Würfel schneiden. Mit den Avocafowürfeln,
Olivenöl und Dill vermischen. Mit Pfeffer und Salz, sowie Reiswein
abschmecken.Zum Anrichten 4 Ringe (Durchmesser: 10 cm) mit der Tatarmischung befüllen, Ringe vorsichtig entfernen. Mit einem knackig grünen Salat servieren und genießen.

Rehrücken aus unserem „Original Münsterland“ Kochbuch

Gestern war es einmal wieder Zeit für ein feierliches Sonntagsessen. Und da noch ein feiner Rehrücken in unserem Tiefkühlfach schlummerte,war die Entscheidung schnell getroffen.

Rehrücken nach dem Rezept aus unserem „Original Münsterland“ Kochbuch,das im letzten Jahr veröffentlicht worden ist. Fruchtig durch die Orangenfilets und cremig durch die Sahne.Ein Fest für die Sinne.

Es wird benötigt:

800 g Rehrücken

Butterschmalz

3 Zwiebeln,geschält und klein gehackt

1 Apfel, geschält und in kleine Stücke geschnitten

2 Orangen, Filets ausgelöst

10 Wacholderbeeren

2 Lorbeerblätter, 6 Gewürznelken

Salz und Pfeffer,frisch gemahlen

1 EL Tomatenmark

750 ml Wasser

250 ml Rotwein

3 EL Preiselbeeren

100 ml Sahne

1 Schnapsglas Portwein

Und so wirds gemacht:

In einem Bräter den Rehrücken in 1 EL Butterschmalz stark anbraten. Nacheinander die Zwiebeln, die Apfelstücke,die Orangenfilets, die Gewürze und das Tomatenmark dazugeben. Mit Portwein, Rotwein und Wasser ablöschen und für zwei Stunden in den vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Celsius geben. Das Fleisch vom Knochen lösen und die Sauce durch ein Spitzsieb passieren, Preiselbeeren und Sahne dazugeben, abschmecken und das Fleisch in der Sauce etwas ruhen lassen.

Dazu passen Nudeln oder ein Kartoffelgratin mit Möhren.

Raffiniert und wandelbar…Meine Quiche ohne Boden ähnelt einem Omelett aus dem Ofen

Wir lieben französische Tartes und Quiches, ganz gleich ob mit süßem oder herzhaftem Belag und ob kalt oder warm. Häufig essen wir als Mittag-oder Abendsnack Quiche mit Speck und Zwiebeln oder auch mit Ratatouillegemüse und dazu einen kleinen Salat- angemacht lediglich mit einer fruchtig milden Vinaigrette. Kürzlich probierte ich eine Quiche das erste Mal ohne Boden aus. Die Quiche ist rasch zubereitet und steht schnell auf dem Tisch. Sie ist dadurch eine optimale Mahlzeit für stressige Tage, an denen es etwas schneller gehen muss.Und nicht nur das.Sie ist auch wesentlich bekömmlicher.

Dafür braucht man:

3 Eier

100g Frischkäse

70g Milch

Salz, Pfeffer, Prise Muskatnuss

200g Zucchini

5 Stück Cocktailtomaten

100g Feta

1 EL Olivenöl

1 kleine Zwiebel

Pinienkerne

Frische Kräuter zum Bestreuen

Und so wirds gemacht:

1.) Den Frischkäse gut mit der Milch verrühren, sodass keine Klumpen vorhanden sind. Dann die Eier verquirlen und mit der Frischkäse-Milch-Masse verrühren. Mit Salz, Muskatnuss und Pfeffer würzen.

2.) Die Zwiebel fein hacken. Die Tomaten vierteln. Die Zucchini schäken und in Würfel schneiden.

3.) Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel anrösten. Die Zucchiniwürfel dazugeben und kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Kurz etwas auskühlen lassen.

4.) Die Ei-Masse mit der Zucchini vermengen und in eine Auflaufform gießen. Die Tomaten darauf verteilen.

5.) Den Feta in kleine Würfel schneiden und ebenfalls auf die Quiche legen. Die Pinienkerne auf der Quiche grosszügig verteilen.

6.) Die Quiche bei 200 Grad Ober- und Unterhitze für rund 30 Minuten backen, bis sie oben leicht bräunlich wird.

7.) Die fertige Quiche mit frischen Kräutern bestreuen und servieren.