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Restaurant Westermann`s -Trend und Tradition- zwischen Dortmund und Lünen

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Seit fast 200 Jahren ist das Haus Westermann ein feststehender Begriff für herzliche Gastfreundschaft und gutes Essen in Lünen auf Westermann’s Knapp, direkt an der B54, zwischen Dortmund und Lünen. Im Jahr 2015 hat es umfangreiche Änderungen am Erscheinungsbild des alten Fachwerkhauses und im kulinarischen Bereich gegeben. Anke Westermann und Manuel Kraas modernisierten das Traditionshaus grundlegend, wobei der Charme und die Identität des Hauses beibehalten wurden. Das lodernde Feuer im Kaminofen strahlt Atmosphäre aus und der moderne Tresen bringt Pepp in die gemütliche Gaststube.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich schon zig Mal am Westermann`s vorbei gefahren bin ohne einzukehren. Immer wieder nahmen wir uns vor, dass wir dort dringend einmal hingehen müssten. Nun ergab sich eine willkommene Gelegenheit…das Menü Karussell und ein wunderbar tönendes Menü. So waren wir gestern zum ersten Mal mit Freunden im Westermann`s. Und es war ein wahrhaft runder Abend. Das alte Bauernhaus hat Charme. Der Service ist sehr zuvorkommend. Das Essen schmeckte sehr lecker. Eine gehobene deutsche Küche mit westfälischem Einfluss.

Hier unser Menü:

Mini Caesar Salad mit knuspriger Bio-Hähnchenbrust
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Süßkartoffelsüppchen mit Erdnuss-Speck-Käse-Toast
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Tomahawk vom Limburger Klosterschwein mit Möhreneintopf
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Eierlikör-Crème brûlée

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Mini Caesar Salad
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Süßkartoffelsüppchen mit Erdnuss-Speck-Käse-Toast
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Tomahawk vom Limburger Klosterschwein mit Möhreneintopf
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Eierlikör-Crème brûlée

Klassisch, modern, deftig und leicht, aber immer eine Spur westfälisch, so interpretiert Küchenchefin Anke Westermann gerne ihre Küche. Im Haus Westermann groß geworden und früh in den familiären Betrieb eingestiegen, ist es ihr ein Anliegen das traditionsreiche Haus mit neuen Ideen und Liebe zum Detail kulinarisch weiterzuentwickeln. Und ich muss sagen, dass ihr das wunderbar gelingt.

Es ist die Mischung aus Genuss, Wohlbefinden und familiärem Charakter, die das Westermann’s ausmachen und somit zu einem besonderen Erlebnis werden lassen. Westermann’s verbindet Traditionen mit neuen Trends: stylisches Ambiente, qualitativ hochwertige Produkte von regionalen Lieferanten und ein Team mit viel Herz, Knowhow, Können und Leidenschaft.

Auf jeden Fall empfehlenswert.

WESTERMANN`S
Dortmunder Straße 236
44536 Lünen
Telefon: 0 23 06 / 1 24 60
Telefax: 0 23 06 / 25 72 22
E-Mail: info@westermanns.nrw

Geöffnet
SO-DO 9:00 bis 23:00 Uhr
Küche 9:00 bis 22:00 Uhr
FR-SA 9:00 bis 24:00 Uhr
Küche 9:00 bis 22:30 Uhr

Cheesecake mit Heidelbeeren und Himbeeren – Wahrlich ein Stück vom Glück

Einer meiner absoluten Lieblingskuchen ist der Cheesecake mit Heidelbeeren und Himbeeren. Ein Kuchen geradezu zum „Wegfliegen“.

Zutaten:

Butter für die Form

100 g gehackte Mandeln

250 g Butter-Mandelplätzchen

100 g Butter

3 EL+300 g Zucker

800 g Doppelrahmfrischkäse

30 g +1EL Speisestärke

3 Eier

1 Päckchen Vanillezucker

175 g Sahne

1 Glas Heidelbeeren und 1 Glas Himbeeren

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So geht`s:

  1. Boden einer Springform mit einem zuvor mit Butter bepinseltem Backpapier auslegen. Die Mandelplätzchen in einen Gefrierbeutel geben, gut verschließen und mit einer Teigrolle darüber fahren bis die Kekse fein zerbröseln. Butter schmelzen, mit Mandeln, Keksbröseln und 3 EL Zucker vermischen. In der Form zu einem Boden andrücken und etwa 30 Minuten kalt stellen.
  2. Den Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen. 800 g Frischkäse, 300 g Zucker  und 30 g Stärke mit den Schneebesen einer Rührgeräts ca. 3 Minuten verrühren. Die Eier unter die Käsecreme rühren und auf höchster Stufe schaumig schlagen. Den Vanillezucker einrieseln lassen. Die Sahne steif schlagen und unter die Creme heben.
  3. Die Käsecreme auf den Bröselboden streichen, Springform in eine mit heißem Wasser gefüllte ofenfeste Form stellen, so dass die Springform etwas im Wasser steht. Im heißen Ofen ca. 1 Stunde backen, bis die Creme bei leichtem Rütteln an der Form kaum noch wackelt. Kuchen im ausgeschalteten Ofen ca. 45 Minuten ruhen lassen. Herausnehmen. In der Form auskühlen lassen. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht kalt stellen.
  4. 1 EL Stärke mit 2 EL kaltem Wasser glatt rühren Die Beeren mit Saft aufkochen. Stärke einrühren und unter Rühren 1 Minute köcheln. Abkühlen lassen . Dann auf dem Kuchen verteilen und wieder eine Stunde kalt stellen.

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VIDA BY DYLLONG & DE LUCA IN DORTMUND

Heute Mittag habe ich zum wiederholten Male ein außergewöhnliches köstliches Geschmackerlebnis im „VIDA BY DYLLONG & DE LUCA“ auf der Hagener Straße in Dortmund Kirchhörde erleben dürfen.

2015 wurde das VIDA von dem Duo Dyllong und De Luca eröffnet. Michael Dyllong, Sternekoch aus dem Restaurant „Palmgarden“ in der Spielbank Hohensyburg und Ciro De Luca, wie Dyllong ein guter Bekannter unter den Genießern der Stadt, war 15 Jahre lang Gastgeber im Familienbetrieb „De Luca“, wollten mit dem VIDA ein einzigartiges Küchenkonzept, ein Rundum-Wohlfühl-Paket für den Gast schnüren. Und das ist ihnen zweifelsohne hervorragend geglückt. Das beginnt bei den geschmackvollen Tischeindeckungen, dem eigenen Musikkonzept, der gekonnten Essenszubereitung und-präsentation und einem ausgezeichneten Service.

Das VIDA ist ein innovatives Restaurant mit internationalem Flair und Stil. Die Tapeten kommen aus Paris, die Fliesen aus New York, dazu Stühle aus Belgien und Lampen aus Dänemark. Hochwertiges, stylisches Ambiente gepaart mit kreativer weltoffener Küche und einem lässigen professionellen Service.

Nach einem herzlichen Empfang durch Ciro De Luca, nahmen wir Platz an einem Tisch direkt am Fenster. Mit unseren Getränken, kam auch schon der Gruss aus der Küche, Lachs mit Couscous und Auberginencreme , wunderschön auf dem Löffel drapiert, an unseren Tisch. Ein wundervoller Auftakt. Anschließend wurde uns die Wartezeit mit hausgebackenem Brot und einem köstlichen Dipp verkürzt.

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Die Hauptgänge „Skrei -Kabeljau in Höchstform- Hummerschaum : Fenchel & Orange : Perlgraupenrisotto“und „Flanksteak vom Heritage Angus Beef – BBQ Karotte : Bohnen Cassoulet : Maisauflauf“ waren überwältigend. Ein Genuss auf ganzer Linie. Ciro De Luca macht einen augezeichneten Job im Service. Mit einer souveränen, lässigen und präzisen Art wird dem Gast das Essen präsentiert oder besser gesagt zelebriert.

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Zum Abschluss wählen wir noch ein Dessert „Weiße Schokolade & Macadamia -Apfel : Süßholz : Vanille“ und die hausgemachten Petits Fours.

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Zwei wahrhaft gelungene Kompositionen. Fantastisch. Eine Verneigung vor dem Küchenteam um Küchenchef Roman Neumann vor diesem Können, dieser Kreativität, dieser Präzision und dieser Geschmacksvielfalt.

Restaurant Vida
Hagener Strasse 231, 44229 Dortmund
+49 (0)231 95009940 . +49 (0)231 95009941
contact@vida-dortmund.com
Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag ab 17.00 h
Sonntag ab 12.00 h

La Boudons Dinkelbrot

Ich liebe Brot, vor allem Dinkelbrot. Normalerweise kaufen wir immer ein bestimmtes Dinkelbrot aus dem Biomarkt, was von meinen Kindern, meinen Nichten und meinem Neffen liebevoll „Omma Bella“-Brot genannt wird, weil meine Mutter es als erste entdeckte und uns alle regelrecht süchtig danach gemacht hat.

Das „Omma Bella“- Brot geröstet mit Butter und selbstgemachter Erdbeermarmelade ist ein leckerer Start in den Tag.

Nun habe ich heute Morgen festgestellt, dass wir keinerlei Brot mehr für unser sonntägliches Frühstück haben. Da ich aber in der letzten Woche Dinkelmehl und frische Hefe gekauft hatte, beschloss ich kurzer Hand, einfach selbst ein Dinkelbrot zu backen.

Ich muss sagen, es war einfach zuzubereiten und das Resultat lässt sich sehen.

Es schmeckt einfach nur köstlich.

Zutaten:

500 g Dinkelmehl

eine Hand voll Haferflocken

1 TL Salz

1 TL Zucker

1 Päckchen frische Hefe

400 ml warme Flüssigkeit (200 ml Milch/200 ml Wasser)

Zubereitung:

Alle trockene Zutaten in einer Schüssel mischen, die Hefe in dem lauwarmen Wasser und der lauwarmen Milch auflösen und beifügen, kurz zu einem sehr feuchten Teig rühren. Den Teig mit einem trockenen Tuch zudecken und 30-45 Minuten bei Zimmertemperatur auf das doppelte Volumen aufgehen lassen.

Teig auf die mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben, in zwei Portionen teilen und zwei lockere runde Brote formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Das Blech in der unteren Hälfte in den kalten Ofen schieben, Brote bei 180 °C 25 Minuten backen. Ofentemperatur auf 240°C erhöhen, Brote 5 Minuten knusprig braun backen.

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„Original Ruhrpott“- So schmeckt der Pott

Pünktlich zum Ende des letzten Jahres war bereits das Cover unseres Kochbuchs fertig und mit großer Vorfreude, Aufregung und natürlich Stolz sehen wir dem schon bald geplanten Erscheinungstermin für April dieses Jahres entgegen. Die Zeit bis dahin werden wir allerdings noch brauchen, da noch einiges an Arbeit vor uns liegt.

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Kurzinfo:

Das Beste aus der Küche zwischen Emscher und Ruhr Anekdoten und Kulinarisches aus dem größten Ballungsraum Deutschlands auf deutsch und englisch.

ZUM INHALT
Das Essen im Ruhrgebiet ist wie seine Menschen: Direkt aus einem Topf mit unterschiedlichen Zutaten. Im Zuge von Industrialisierung und Bergbau kamen viele Zuwanderer, zuerst aus dem ehemaligen Schlesien und Ostpreußen, dann aus Italien. Jeder brachte seine Zutat mit. Inzwischen hat sich der Pott gewandelt, weg vom Bergbau hin zu Tourismus, Technologie und Dienstleistung. Die Gerichte sind längst nicht mehr so, dass sie einen hart arbeitenden Schichtarbeiter im Bergbau satt machen müssen. Doch mit dem Schließen der letzten Zechen steigt das Interesse an Traditionen, auch an kulinarischen. Von Biersuppe und Potthast bis Ruhrpottburger und Currywurst ist hier Altbekanntes und inzwischen Etabliertes zu finden.

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Weitere Infos folgen…

Berghüttenflair im 350 Jahre alten Traditionsrestaurant „Jägerheim“ in Dortmund-Wellinghofen

Gestern war ich mit einer meiner ältesten Freundinnen zum ersten Mal im kürzlich neu eröffneten „Jägerheim“. Die Wahl hätte ich nicht besser treffen können. Wir beide lieben die Alpine Bergwelt und haben viele Weihnachten unseres Lebens zusammen mit unseren Familien in den Bergen im Schnee verbracht. Allerdings in der Schweiz und nicht in Österreich. Aber nun der Reihe nach…

Das über 350 Jahre alte „Jägerheim“ in Wellinghofen gehört zu Dortmunds ältesten Restaurants. Im letzten Jahr haben Willi Kühne und seine Tochter Miriam Hofmann das „Jägerheim“ übernommen. Der Dortmunder Geschäftsmann und frühere Merchandising-Chef beim BVB hatte sich zuletzt mit seiner Tochter im Restaurant „Aqua“ innerhalb des Einrichtungshauses „Inhouse“ in Dortmund gastronomisch engagiert.

Mit viel Liebe zum Detail wurden die historischen Räumlichkeiten des „Jägerheims“ aufwendig und stilvoll renoviert . Über 100 Jahre altes Holz wurde hierfür von einer alten österreichischen Berghütte beschafft. Das Ergebnis lässt sich zeigen. Im „Jägerheim“ herrscht gemütliches, rustikales und schickes Almstuben-Flair. Das immer wiederkehrende pinke Hirschkopf- Emblem ist stylish und hip. Die pink-weiss karierten dekorativen Gardinen, Tischdecken und Sitzkissen, das hölzerne Interieur, die Wandfotos mit Kühen, Berglandschaften und Skiläufern und nicht zuletzt die Speisenkarte vervollständigen die wunderbare alpenländische Stimmung und Atmosphäre.

Die Speisenkarten enthält viele rustikale Schmankerl vom Wiener Backhendl mit Erdäpfel-Vogerlsalat, über Gänsebrust, Wiener Schnitzel vom Kalb bis zur Rinderroulade. Und natürlich fehlen auf der Dessertkarte die süßen Verlockungen nicht, gleich ob Apfelstrudel mit warmer Vanillesauce oder Kaiserschmarrn. Neben österreichischen Spezialitäten finden sich auch deutsche Traditionsgerichte.

Nach einem herzlichen Empfang wurde ich in den großen Gastraum geführt. Ich war beeindruckt von dem wirklich geschmackvollen Interieur und dem freundlichen präsenten Service. Ich habe mich gleich rundum wohl gefühlt.

Wir begonnen den Abend mit einem Glas Sekt und einer großen Flasche Mineralwasser. Als Vorspeise wählten wir einmal den hausgebeizten Lachs und den Vogerlsalat, Feldsalat mit Brotcroutons, geröstetem Speck und pochiertem Ei. Die Wartezeit wurde uns mit einer feinen Brotauswahl mit einem köstlichen Currydipp versüßt. Die Vorspeisen waren ausgezeichnet. Das Rindertartar „Jägerheim“ mit Parmesanchips und hausgebackenem Walnussbrot war unser Hauptgang. Das Tartar war toll abgeschmeckt.

Es war ein rundum gelungener Abend. Tolles Essen in gemütlich und geschmackvoller Atmosphäre mit einem aufmerksamen und präsenten Service mit den schönsten blauweiss karierten Schürzen überhaupt.

Wir werden auf jeden Fall wiederkommen. Die Frittatensuppe muss ich das nächste Mal unbedingt probieren und auch das Backhendl mit Preiselbeeren hörte sich sehr verlockend an.

Servus und bis zum nächsten Mal…

Kontakt

Niederhofer Kohlenweg 170
44265 Dortmund-Wellinghofen

info@jaegerheim-dortmund.de
NICHT für Reservierungen!

(0231) 462428

Di – So: ab 12:00 Uhr
Küche: 12:00 – 15:00 Uhr
& 17:30 – 22:00 Uhr
Kaffee & Kuchen: 15:00 – 17:00 Uhr

„Die Mühlenhelle“ in Gummersbach- Für mich der Inbegriff für das beste Wiener Schnitzel und den besten Kaiserschmarrn außerhalb Österreichs

Jedes Jahr fahren wir mit unseren Kindern zum Plätzchen backen zu meinen langjährigen Freunden Michael und Birgitta Quendler in „Die Mühlenhelle“ nach Gummersbach. Die beiden habe ich vor etwa 20 Jahren auf Johann Lafers Stromburg in Stromberg kennen gelernt. Ich machte damals ein Praktikum an der Rezeption, Michael arbeitete in der Küche und Birgitta war Sommeliere im Sternerestaurant „Val d`Or“.

Bereits seit 10 Jahren betreiben Michael & Birgitta Quendler das Gutshaus Mühlenhelle aus dem 18. Jahrhundert im Gummersbacher Stadtteil Dieringhausen mit Kompetenz, Können und charmanter Herzlichkeit. Die Küche ist erfrischend unkompliziert und geradlinig. Michael Quendler versteht es mit Bravour, seine österreichischen Wurzeln und Sylter Erfahrungen in einen modernen deutschen Kochstil einzubinden. Dazu blitzen hier und da souverän gesetzte Akzente aus der französischen Haute Cuisine auf.

„Die Mühlenhelle“ gehört zu den 56 deutschen Jeunes Restaurateurs d’Europe . Genussmomente zeitgemäßer Küche als Ergebnis von „Talent und Passion“. Zudem ist „Die Mühlenhelle“ mit dem Michelin Stern ausgezeichnet.

Letzten Sonntag fuhren wir mit den Kindern wieder zum Plätzchen backen nach Gummersbach. Während die lieben „Kleinen“ mit Plätzchen backen beschäftigt sind, können die Erwachsenen in Ruhe Mittagessen. So haben wir es auch letzten Sonntag gehandhabt. Unsere Großfamilie war samt meiner Patentante zum Adventsmittagessen und nachträglichem Geburtstagsessen zusammen gekommen.

Bei der Wahl der Speisen waren wir uns alle einig. Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln und natürlich Kaiserschmarrn zum Dessert.

Wer könnte dies auch besser zubereiten als ein Österreicher? Michael Quendler ist in Klagenfurt geboren und mit den Spezialitäten der österreichischen Küche aufgewachsen. Für das Bistro in der Mühlenhelle kocht er sie mit regionalen Akzenten, die selbst Klassikern wie dem Wiener Schnitzel, der Brettljause oder dem Kaiserschmarrn’ eine individuelle Note verleihen – ohne die Herkunft dieser traditionellen Speisen zu verleugnen.

Die Weine sind eindeutig Birgittas Reich, die nach dem Restaurant „Val d`Or“ in vielen renommierten Restaurants wie dem „Fährhaus“ auf Sylt als Sommeliere gearbeitet hat.  Die Weinkarte enthält 450 ausgewählte Tropfen. Im Vordergrund stehen deutsche und österreichische Weine sowie eine große Auswahl an Schaumweinen. Natürlich kommen auch Liebhaber von Weinen aus den klassischen europäischen Anbaugebieten sowie aus der Neuen Welt voll auf ihre Kosten.

„Die Mühlenhelle“ bietet eine Küche voller Finesse und unschlagbar herzliche und familiäre Gastgeber –und ist jederzeit einen Besuch wert!

Übernachten kann man ebenfalls dort in modernen und liebevoll eingerichteten Zimmern.

Die wunderschöne Terrasse lädt im Sommer zum Verweilen ein.

Hotel & Restaurant Die Mühlenhelle
Hohlerstraße 1
51645 Gummersbach
Deutschland

T: +49 (0)2261 29 00 00
W: http://www.muehlenhelle.de
E: kontakt@muehlenhelle.de

Das „Heinrich`s“ – Kochkunst ist Lebenskunst

Nachdem ich in den vergangenen Monaten immer wieder gefragt worden bin, ob ich eigentlich schon einmal im „Heinrich`s“ in Iserlohn gewesen wäre und ich dies leider jedes Mal verneinen musste, beschloss ich, bei nächster Gelegenheit dem „Heinrich`s“ einen Besuch abzustatten. Ich sendete eine Reservierungsanfrage per Mail und wurde prompt von Herrn Heinrich Grothe persönlich zurückgerufen, der mir den Tisch bestätigte. Der Tag der Reservierung kam und ich machte mit meinem Mann einen Ausflug nach Iserlohn beziehungsweise nach Drüpplingsen. Zehn Jahre lang hat Heinrich Grothe im ländlichen Fröndenberg-Frömern sein „Heinrich’s“ betrieben, und es in dieser Zeit mit seinem individuellen Angebot zu einer kulinarischen Adresse gemacht, die weit über die Region bekannt war. Als er dann von der Familie Bimberg, Herren auf Gut Lenninghausen, das Angebot bekommen habe, mit seinem Restaurant in die Hof-Räume unterhalb ihrer alten legendären Kornbrennerei zu ziehen, war es um Heinrich Grothe geschehen. Und das zu recht. Das Anwesen mit seinen mächtigen Gemäuern bietet ein wunderschönes Ambiente.

Wir wurden von Heinrich Grothe herzlich begrüßt und zu unserem Tisch begleitet. Fast zeitgleich mit unseren Getränken, kam auch schon ein warmes Kartoffelsüppchen als Gruß aus der Küche zu uns an den Tisch. Das gefiel uns schon einmal außerordentlich gut. Heinrich Grothe stellte uns dann die Spezialitäten des Tages vor – immer frisch, kreativ und ausgefallen, aber nie von der Stange.

Die heimische Küche in Perfektion – verfeinert mit einer Prise Innovation. Zubereitet werden Klassiker der Küche, kombiniert mit regionalen und saisonalen Zutaten. Sorgfältig geprüft, ausgewählt und zu Finessen mit Pfiff verarbeitet. So heißt es auf der Homepage des „Heinrich`s“ und so klangen auch die feinen Kreationen an diesem Abend. Wir wählten als Vorspeisen Safranrisotto mit Kaisergranat und Carpaccio vom Ochsen mit getrüffelten Spaghettini und als Hauptgänge die klassische Gänsebrust mit Rotkohl und Klößen und Hirsch in Lakritzsauce mit Rosenkohl. Das Essen war fantastisch. Beide Vorspeisen und beide Hauptgänge waren wundervoll angerichtet und schmeckten köstlich. Man merkt, dass hier jemand mit Hingabe und Leidenschaft am Herd steht.

Zum Abschluss gab es für uns dann noch einen feinen Apfelstrudel mit Bratapfeleis und dazu einen Espresso mit Nussecke.

Wir haben den Abend in vollen Zügen genossen. Das „Heinrich`s“ ist ein Restaurant mit Wohlfühlcharakter und der Hausherr mit seiner herzlichen, unaufdringlichen und authentischen Art unterstreicht dieses heimelige Gefühl, was einen erschleicht, wenn man in dieses besondere Ambiente als Kulisse für kulinarische Kultur mit Erlebnischarakter eintaucht.

Wir werden auf jeden Fall wiederkommen, spätestens im Frühsommer, wenn die Terrasse geöffnet ist und wir zusätzlich zu dem genialen Essen auch den Blick auf die Ruhrauen und den gegenüberliegenden Höhenzug Richtung Schloss Opherdicke genießen können.

Heinrich`s
Heinrich Grothe
Lenninghauserweg 3b
58640 Iserlohn

Telefon: 0 23 78 | 86 83 900
Email: info@restaurant-heinrichs.net

Öffnungszeiten:
18.00 bis 24.00 Uhr
Ruhetage:
Montag & Mittwoch

Das Sachertörtchen

Gestern gab es für mich eine schokoladige Überraschung… Ein Sachertörtchen, Original von Sacher aus Wien. Klitzeklein aber dafür „Ein echtes Stück Wien“. Mein Bruder hatte es für meine Mutter und mich von einer Geschäftsreise aus Wien mitgebracht. Rezepte für die Wiener Sachertorte finden sich in Kochbüchern oder im Internet wie Sand am Meer. Doch das Originalrezept der Sachertorte ist ein wohlgehütetes Geheimnis. Saftiger, flaumiger Schokoladenkuchen wird mit hausgemachter Marillenmarmelade verfeinert. Perfektioniert wird diese köstliche Torte mit einer edlen Kuvertüre.

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Ich muss zugeben, dass ich mich auch schon das eine oder andere Mal an der Sachertorte versucht habe und jedes Mal furchtbar enttäuscht war, weil es geschmacklich bei weitem nicht an den Geschmack herankam, so wie ich ihn kannte. Oder wie mein Vater jedes Mal so treffend und westfälisch taktvoll kommentierte „Der Kuchen schmeckt zwar, aber der hat mit der Sachertorte aus Wien nicht das Geringste zu tun“. Diese Feststellung war natürlich enttäuschend, aber hatte den Nagel auf den Kopf getroffen.

Es gibt es eben Dinge, die kann man nicht nachmachen und letztendlich ist das auch gut so.

Denn so bleibt es etwas Besonderes und es fühlt sich an wie Weihnachten und Geburtstag an einem Tag, wenn man in den Genuss davon kommt und zum Beispiel dieses kleine Schächtelchen mit dem Biedermeiermotiv überreicht bekommt und sich ein Sachertörtchen zum sofortigen Verzehr aussuchen darf. Himmlisch.

Das legendäre originale Rezept der Wiener Sachertorte wurde von Franz Sacher 1832 erfunden – von diesem Originalrezept der Sachertorte erzählt man sich in Wien, es werde im Safe des Hotel Sacher wie ein Schatz verwahrt und vor der Öffentlichkeit streng gehütet. Deshalb muss sich selbst der Leser des Sacher Kochbuchs mit einer „etwas vereinfachten Variante“ begnügen, die – zum Trost des Lesers – „dem Original, wenn man es richtig macht, geschmacklich sehr, sehr nahe kommt.“

Sachertorte aus dem Sacher Kochbuch
Zutaten für eine Springform mit 22 – 24 cm Durchmesser
• 140 g zimmerwarme Butter • 110 g Staubzucker • ausgekratztes Mark von ½ Vanilleschote • 6 Eidotter • 6 Eiklar • 130 g Speiseschokolade • 110 g Kristallzucker • 140 g glattes Mehl • ca. 200 g Marillenmarmelade • Butter und Mehl für die Form • Schlagobers als Garnitur

Schokoladenglasur
• 200 g Kristallzucker • 125 ml Wasser • 150 g Schokolade

Zubereitung
Weiche Butter mit Staubzucker und Vanillemark cremig rühren. Nach und nach die Eidotter einrühren und zu einer dickschaumigen Masse schlagen. Inzwischen die Schokolade im Wasserbad schmelzen und dann unterrühren. Eiklar mit Zucker steif schlagen, bis der Schnee schnittfest und glänzend ist. Diesen auf die Masse häufen, das Mehl darüber sieben und mit einem Kochlöffel unterheben.

Springform am Boden mit Backpapier auslegen, den Rand mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben. Die Masse einfüllen, glatt streichen und im Backrohr (vorgeheizt) eine knappe Stunde bei 170 °C backen. Während der ersten 10-15 Minuten die Backrohrtür einen Spalt offen lassen. Die Torte ist fertig gebacken, wenn ein zarter Druck mit dem Finger sanft erwidert wird.

Sodann in der Form stürzen und auskühlen lassen. Nach ca. 20 Minuten Papier abnehmen, umdrehen und noch in der Form gänzlich erkalten lassen, um die Oberfläche zu ebnen. Aus der Form nehmen und mit einem Messer waagrecht teilen. Die leicht erwärmte Marmelade glatt rühren, auf beide Tortenböden streichen und diese wieder zusammensetzen. An den Außenseiten mit Marmelade bestreichen und leicht antrocknen lassen.

Für die Glasur Zucker und Wasser 5-6 Minuten aufkochen, dann abkühlen lassen. Schokolade im Wasserbad schmelzen, nach und nach mit der Zuckerlösung zu einer dickflüssigen, glatten Glasur verrühren. Lippenwarme Glasur in einem Zug über die Torte gießen und mit möglichst wenigen Strichen glatt verstreichen. Trocknen lassen, bis die Glasur erstarrt ist. Mit geschlagenem Obers servieren.

Les Confitures du Climont

Das Elsass ist ein Ort für Naturliebhaber, Genießer und Freunde des guten Geschmacks. Wer hier seinen Urlaub verbringt, der kehrt mit wunderschönen Erinnerungen zurück – und möchte garantiert nochmal dorthin. Städte wie Straßburg oder Colmar, aber auch die vielen kleinen idyllischen Dörfchen mit ihren Fachwerkhäuschen sind hier immer wieder einen Besuch wert.

Ich war früher während meines Studiums in Freiburg recht häufig in Colmar – einfach nur zum Flammkuchen essen. Denn dort gibt es wahrlich den besten Flammkuchen überhaupt.

Vor ein paar Jahren bin ich mit meiner Familie noch einmal dort gewesen. Natürlich wieder zum Flammkuchen essen.

Heute aber geht es nicht um Flammkuchen, sondern um die fantastischen Produkte von Les Confitures du Climont.

In Ranrupt gibt es Les Confitures du Climont seit 1985. Hier kann man die wunderbare Welt der Marmeladen entdecken. Marmeladen und hausgemachte Gelees werden in großen Kupferkesseln nach elsässischer Tradition gekocht.

Am meisten haben mich drei Konfitüren begeistert:

1. „CAMELINE“

Cameline

Dieses köstliche Chutney besteht aus Äpfeln, Orangen, Feigen, Zucker, Gewürzen, Trockenfrüchten und etwas Essig.

Degustationsempfehlung:
Der perfekte Begleiter zu Ziegenkäse, Gänseleber, Wild, Geflügel, Fisch und Käse.

2. „WEIHNACHTSMARMELADE“
Confiture de Noel aus Clementinen

Noel

3.“GRÜNE TOMATE“

Tomate

Ein wunderbarer Begleiter zu Brie und anderen Käsesorten.

Diese wunderbaren Begleiter zu Käse und Pasteten sind natürlich bei mir erhältlich unter info@la-boudon.de.