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Endlich ist sie da…die wunderbare Spargelzeit!

Durch meine InnerWheel Freundin Christine habe ich auf einem Fest im letzten Jahr auch ihre Kinder mit Familien kennenlernen dürfen. Vor ein paar Wochen haben wir dann auch alle zusammen gekocht; und zwar bei Christines ältestem Sohn Johannes und seiner Frau Katharina auf dem Hof Schulze-Blasum in Werne, den die beiden seit ein paar Jahren gemeinsam führen. Im Frühjahr der Spargel, im Sommer die Erdbeeren, bis in den Herbst hinein gibt es Bohnen und Mais, saisonales Obst und Gemüse von regionalen Partnern. Leckere Münsterländer Weidegänse, Bronzeputen, Flugenten und Hähnchen, allesamt aus artgerechter Freilandhaltung, sowie Wild aus regionaler Jagd runden das Jahr ab.

Das ganze Jahr hindurch kann der „Alte Kuhlstall“ für Feierlichkeiten in wunderschöner rustikaler und typischer Münsterländer Atmosphäre gemietet werden!

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Kochen verbindet, gutes Essen sowieso.

Als ich vergangenen Sonntag erfuhr, dass ich mir Hoffnung auf erntefrischen Spargel machen dürfte, fackelte ich nicht lange, setzte mich ins Auto und fuhr zum Hof Schulze-Blasum. Als ich auf dem Hof ankam, wurde der Spargel vom Tag soeben per Hand sortiert. Einige viele dieser köstlichen Spargelstangen fuhren mit mir nach Hause und wurden an Familie, Freunde und Nachbarn verteilt, die den Beginn der Spargelsaison ebenso herbeigesehnt haben wie wir.

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Wir deckten den Tisch auf der Terrasse, warfen den Grill und den Herd an und alsbald wurden wir mit einem wahren Festmahl aus Spargel mit Sauce Hollandaise und einem zarten Stück Steak mit karamellisierter Kruste gesegnet.

Frischeren Spargel gibt es sicher nicht. Auch geschmacklich war der Spargel eine Wucht.

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Am Tag darauf aßen wir den Spargel mit ausgelassener Butter und Kochschinken. Einfach köstlich.

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Erdbeeren, Mais, Buschbohnen, Kartoffeln und auch den Spargel kann man bei Familie Laurenz übrigens auch selber ernten und feldfrisch mit nach Hause nehmen.

Hofladen
Hof Schulze Blasum
Blasum 1
59368 Werne-Stockum

02389 52260 oder info@hofschulzeblasum.de

Manchmal sollte man sich statt Sorgen lieber Käsekuchen machen

Gestern war für mich so ein klassischer Käsekuchentag….Die Sonne schien, es waren für den Tag frühlingshafte Temperaturen angekündigt, die Kinder riefen, sie wollten doch gerne mal wieder Kuchen essen und ich hatte gerade diesen wunderbaren Spruch gelesen „Manchmal sollte man sich statt Sorgen lieber Käsekuchen machen“. Also, Käsekuchen- und zwar mit Mandarinen aus der Dose (die es früher nur bei meiner Großmutter gab mit Magerquark und Milch-fruchtig und vor allem süß).

Klassischer Käsekuchen mit Mandarinen
Zutaten für ca. 16 Stücke:
250 g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
100 g + 300 g Zucker
eine Prise Salz
6 Eier
125 g kalte Butter
Fett für die Form
1 kg Magerquark
1 1/2 Päckchen Puddingpulver „Vanille-Geschmack“
abgeriebene Schale von einer Zitrone
eine kleine Dose Mandarinen
Puderzucker zum Bestäuben

So wird`s gemacht:
Eine Springform (26 cm Ø) mit Butter ein fetten. Für den Mürbeteigboden Mehl, Backpulver, 100 g Zucker, eine Prise Salz, 1 Ei und Butter in Stückchen mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten.

Den Mürbeteig ausrollen. Die Form damit auslegen und den Teig am Formrand bis nach oben hochdrücken.

Für die Quarkmasse fünf Eier trennen. Quark, Eigelb, Puddingpulver, übrigen Zucker und die abgeriebene Schale einer Zitrone verrühren. Die Mandarinen abtropfen lassen und unter die Quarkmasse rühren. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Den Eischnee portionsweise unterheben.

Die Quarkmasse gleichmäßig in der Springform verstreichen. Den Käsekuchen im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) 1 – 1 1/4 Stunden backen. Die Form evtl. nach ca. 30 Minuten Backzeit mit Alufolie oder Backpapier abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen. Den fertigen Käsekuchen mit Puderzucker bestäuben und servieren.

Endlich in der „Bullerei“..

Was für ein Glück wir gestern doch hatten…Schon lange hatten wir vor, mal die „Bullerei“ in der Schanze, das Flaggschiff von Tim Mälzer und Patrick Rüther zu besuchen. Und gestern war es dann endlich soweit und wir konnten die „Bullerei“ noch einmal so erleben, wie sie in den letzten zehn Jahren an Kultstatus gewonnen hat. In Kürze soll die „Bullerei“ aufgrund von Renovierungsmaßnahmen geschlossen werden und im Herbst an gewohnter Stelle mit bewährtem Konzept, aber in neuem Glanze erstrahlen.

Gestern Abend trafen wir uns mit unseren Freunden inmitten von Hamburg, in der Lagerstraße, zwischen Hamburger Messe, Fleischgroßmarkt und Schanzenviertel; in den vor dem Abriss bewahrten historischen Viehhallen des alten Hamburger Schlachthofs.  Wir wurden herzlich empfangen und zu unserem Tisch geleitet. Die „Bullerei“ ist ein riesiges Restaurant mit einem lagerhallengroßen Speisesaal, das in einem Backsteingebäude residiert. Nackter Beton, unverputzte Ziegelwände, offene Lüftungsrohre und ein überdimensional großes weißes Einhorn mit rosa Tupfen als Eyecatcher geben dem Lokal einen hippen und unkonventionellen Touch. Es ist zwar jeder Tisch belegt und daher recht trubelig, aber wer nun meint, dass es hier nicht gemütlich ist, der irrt. Es herrschte zwar geschäftiges Treiben und es war an dem Samstagabend sehr viel los, aber es wirkte keinesfalls so wie in einer Bahnhofshalle.

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Die Speisekarte enthält einige Klassiker der norddeutschen Küche, Steaks aus dem Reifeschrank und eine ansprechende solide Weinkarte.

Wir wählten als Vorspeise „Birne, Bohne, Speck“ (Geräucherte Schweinebacke, Birne, Bohnenragout mit frischen grünen Bohnen, Pastinake, Bohnenkraut. Der nordische Klassiker mal anders. ), „Beef Tatar“ mit hausgebackenem Nussbrot, Kapern, Cornichons (Das Beef Tatar wird handgeschnitten und dann feinst abgeschmeckt.) und Miesmuscheln mit einem Pürée aus rotem Spitzkohl, Zuckerschoten und vielen anderen spannenden Komponenten, was zu dem Überraschungsmenü, das ich für mich wählte, gehörte.

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Als Hauptgang bekamen alle -außer meiner Wenigkeit- ein Filetsteak aus Deutschland, das Beste vom Rind mit gebutterten Maiskolben, Rotkohl Slaw mit Zitronenmayo und Pfeffer-Schmand-Sauce. Die vor allem von dem Fleisch verzückten Ausrufe meiner Mitesser erfüllten mich mit großer Freude. Eine gute Küche ist doch das Fundament allen Glücks ;-).

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Ich bekam etwas zart Geschmortes vom Kalb mit Serviettenknödel in Küchleinform, was mich ebenfalls mehr als zufrieden stellte.

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Mit einem fantastischen fruchtigen Dessert beendete ich mein Überraschungsmenü. Ein süßer Abschluss muss bei mir einfach sein, auch wenn ich meist schon satt bin. Aber diesen süßen Abschluss aus Himbeer- und Rote Bete Gefrorenes hätte ich mir auch wirklich ungern entgehen lassen.

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Es war ein sensationeller Abend mit einem tollen Essen, einem aufmerksamen, perfekt geschulten, auffallend netten Service, in einer besonderen Atmosphäre und einem sympathischen unprätentiösen (anwesenden) Tim Mälzer, dem der Hype um seine Person (den der mit einer hohen Frauendichte versehene Tisch hinter uns gestern veranstaltete), fast ein wenig unangenehm war.

Für mich steht fest: Es wird ein Wiedersehen mit der neuen „Bullerei“ geben.

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Bullerei GmbH & Co KG
Lagerstraße 34b
20357 Hamburg
Telefon, Fax
(+49) 040 – 33 44 2 110
(+49) 040 – 33 44 2 11 99
Mail: info@bullerei.c

Kinderkochkurs bei „Overkamp“ -Dortmunds Traditionsgastronomie seit 300 Jahren

Vergangenen Sonntag konnten wir einen Abend der ganz besonderen Art im Restaurant „Overkamp“ auf dem Dortmunder Höchsten verbringen. Seit über 300 Jahren ist das Restaurant Overkamp in Dortmund ein Name, welcher mit einer hohen kulinarischen Qualität verbunden wird. Spitzenküche mit regionalen westfälischen Produkten!

An dem besagten Abend fand das diesjährige Abschlussessen der Juniorköche statt. Unter den knapp dreißig Juniorköchen befand sich auch unsere Tochter Louise, die voller Freude und Begeisterung an dem Kinderkochkurs teilgenommen hatte. Unter dem Motto „gesunde Ernährung und Lebensmittelkunde“ erfolgten in einem Zeitraum von einem Jahr verschiedene Kochkurse unter Leitung von Jan Urban und Bianca Overkamp. Zudem besuchten die Juniorköche verschiedene langjährige regionale Partner von Overkamp, wie den Kürbishof Ligges, die Großbäckerei Grobe und den Biohof Schultenhof. Die Kinder bekamen somit einen kleinen Einblick in das Berufsbild des Kochs und in die qualitätsbewusste Gastronomie vermittelt.

Ausgerüstet mit ihren Kochjacken und Messerköfferchen zogen die Kinder einmal im Monat los – entweder zum Kochen oder zum Erkunden – und kamen jedes Mal voller Begeisterung mit vielen neuen Eindrücken wieder nach Hause.

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Am Ende mussten die Juniorköche eine theoretische Prüfung absolvieren und ein Essen für ihre Familien und Freunde zubereiten.

Das Abschlussessen war sehr gut besucht. Lauter stolze und gespannte Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten, Geschwister und Freunde hatten sich am Sonntag bei „Overkamp“ eingefunden und wurden nicht müde einen jeden Gang, den die Kinder eigenhändig an die Tische brachten und servierten zu bejubeln.

Als Vorspeise wurde uns ein köstliches Kartoffelsüppchen mit lilafarbenen knusprigen Kartoffelchips serviert und ein selbstgebackenes Kartoffelbrot gereicht.

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Eine Geflügelroulade auf Möhrenpüree und mit Spitzkohl war der Hauptgang.

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Und als krönenden Abschluss gab es Zitronenkuchen mit einem unglaublich leckeren Pistazienmousse und Schokoerde.

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Zum Ende des Abends gab es für jedes Kind noch eine Urkunde samt Medaille als Andenken für Zuhause.

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Kinderkochkurse eignen sich wunderbar dazu unseren Nachwuchs rechtzeitig „auf den Geschmack zu bringen“. Gerade in Zeiten von Fast Food und industrieller Lebensmittelproduktion ist es umso wichtiger, die Sinne und das Gefühl für gute Lebensmittel frühzeitig zu schulen und zu üben. Und was ist dafür besser geeignet als Kochkurse, um Freude am guten Geschmack zu finden?

Zitronenkuchen á la Louise

Meine ältere Tochter Louise nimmt derzeit an einem Minikochprogramm eines familiengeführten Restaurants mit langjähriger Tradition in Dortmund teil. Nun steht demnächst ihre praktische Kochprüfung bevor und wir haben diese zum Anlass genommen und haben heimlich geübt. Da es wohl als Dessert einen Zitronenkuchen beim Abschlussessen für die Eltern, Ommas, Oppas, Tanten und Onkels, Vettern und Cousinen geben soll,  haben wir natürlich einen Zitronenkuchen gebacken.

Zutaten:

350 g flüssige Butter
350 g Mehl
350 g Zucker
1Päckchen Bourbon Vanillezucker
2 TL Backpulver
6 Eier
Saft von einer Zitrone
Schalenabrieb von drei Biozitronen
Puderzucker

So wird`s gemacht:

Für den Teig die Biozitronen heiß abwaschen und die Schale vorsichtig abreiben. Die Zitronen auspressen und den Saft zur Seite stellen.

Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Das Mehl und das Backpulver vorsichtig mit der flüssigen Butter und dem Zitronenabrieb unter die Masse geben und gut verrühren. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 185°C ca. 20 Minuten backen.

Den Kuchen nach dem Backen mit einem Pinsel mit der in der Zwischenzeit angerührten Glasur aus Zitronensaft und Puderzucker bepinseln. Erkalten lassen und genießen. Hmmmm, lecker.

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Chicoréeschiffchen gefüllt mit Schinken, Ziegenfrischkäse und Preiselbeeren

Vor ein paar Tagen erzählte mir meine Schwägerin von einem Rezept, bei dem mir förmlich direkt das Wasser im Mund zusammen lief und das ich umgehend ausprobieren musste. Chicorée, Ziegenkäse, Serrano Schinken und Preiselbeeren. Wow, was für eine Kombination. Gestern Abend setzte ich mein Vorhaben in die Tat um und das Ergebnis ließ keine Wünsche offen. Optisch ein Hit und geschmacklich „zum Niederknien“ (wie in unserer Familie ein wahrhaft leckeres Essen tituliert wird).

Zutaten:

4 kleine Chicorée
2 EL Butter
1 TL brauner Zucker
8 Scheiben Serrano Schinken
1/2 Bund Petersilie
150 g Ziegenfrischkäse
4 EL Preiselbeeren aus dem Glas
Salz
Pfeffer

So wird`s gemacht:

Chicorée längs halbieren, Strunk herausschneiden. Butter in einer Pfanne schmelzen, Zucker hineinstreuen. Chicorée mit der Schnittfläche nach unten ca. 6 Minuten darin anbraten. Chicorée anschließend in eine gebutterte Auflaufform legen, Serrano Schinken auf dem Chicorée verteilen und bei 200 °C ca. 10 Minuten garen.

Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken. Ziegenkäse und Preiselbeeren auf den heißen Chicoréehälften verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Petersilie bestreuen. Danach nochmals für 5 Minuten in den Ofen, rausholen, auf Tellern anrichten, servieren und ….. GENIESSEN.

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Französisches Frühstück im charmanten „Rocaille“ in Düsseldorf-Derendorf

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Gestern erlebten wir ein Frühstück der besonderen Art im kleinen, aber feinen „ROCAILLE“ – das charmante Bistrot im Herzen von Derendorf, das zugleich Café und Weinbar ist. Pünktlich um 11:00 Uhr standen wir vor der Tür des „ROCAILLE“, um den Tag mit einem Latte Macchiato zu starten. Hier gibt es  Kaffee von einer kleinen Privatrösterei (gehört zu Slowfood) aus Siena auf einer Original La Marzocco Maschine aus Florenz.

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Trainiert werden die Barista aus dem „ROCAILLE“ von Erna Tosberg, der Deutschen Barrista-Meisterin. Neben bestem Kaffee wird dem Gast hier die größte Weinkarte Düsseldorfs geboten, sowie eine marktfrische Bistroküche und als Sahnehäubchen obendrauf: französische Patisserie. Ins Leben gerufen haben dieses gemütliche und extravagante Bistro Michael Spreckelmeyer und seine Lebensgefährtin Alexandra Wende. Die beiden möchten in einem ungezwungenen Ambiente von der „einfachen“ Küche aus Frankreich und Italien, gepaart mit regionalen Einflüssen, das Beste bieten, das es gibt – und das zu jeder Tageszeit und zu jedem Anlass.

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Der Holzboden, die Theke aus Brettern von Weinkisten, kleine Bistrotische – gemütlich ist das Rocaille eingerichtet.

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Ein Hingucker aber ist ein großes Gemälde, auf dem viele prominente Genießer und Künstler abgebildet sind. Da blicken Doro Pesch, Campino und David Bowie in das Lokal.

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Unwiderstehlich sind die süßen Verführungen, mit der die Theke bestückt ist: runde Törtchen mit Pudding, Mousse und Früchten, Macarons, Küchleins. Alexandra Wende hat ihr Handwerk in Paris gelernt und an der renommierten und ältesten Kochschule „Le Cordon Bleu“ das “Grand Diplôme“ bestanden und den ersten Platz bei der Pâtisserie belegt.

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Bevor wir uns den süßen kleinen Objekten der Begierde widmeten, starteten wir mit Flammkuchen und diversen Eierspeisen, was alles durch die Bank weg köstlich war…

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Danach ging es weiter mit einer Schokoladenbombe, einem Törtchen bestehend aus zweierlei Mousse und einem Piemonteser Küchlein aus Haselnuss und Karamell. Drei Versuchungen, denen wir Gott sei Dank nicht widerstehen konnten, denn sonst wären wir nicht in diesen unglaublichen Genuss gekommen.

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Uns hat es im „ROCAILLE“ außerordentlich gut gefallen. Der Latte Macchiato bot einen tollen Auftakt, die Speisen waren allesamt liebevoll und mit frischen guten Produkten zubereitet, die Törtchen waren handwerklich toll gemacht und schmeckten ebenfalls nach mehr -viel mehr- und der Service war aufmerksam, umsorgend und einfach sympathisch. Wir kommen wieder!

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Restaurant Rocaille
Weißenburgstrasse 19
40476 Düsseldorf
genuss@rocaille.de
Tel.: 0211 97711737

Öffnungszeiten
Montags-Freitags: 11:00 – 23:00
Samstag: 10:30 – 23:00
Sonntag: geschlossen

 

 

„Best of Weingold“- die traditionelle Weinprobe im Kaiserstraßenviertel in Dortmund zum Ende des Jahres

Von den legendären Weinabenden im Weingold, einem kleinen Weinladen im Kaiserstraßenviertel in Dortmund, hatte ich schon viel gehört. Gestern ergab sich dann endlich die Gelegenheit, mir persönlich einen Eindruck von einer Weinprobe bei dem Wein- und Kunstliebhaber Gregor Drzymala zu machen. Der „Best of Weingold“ Weinabend hat sich zum Jahresende schon fest etabliert! An dem Abend werden die größten Gläser ausgepackt und Gregor stellt seinen Gästen zum Abschluss des Weinjahres seine eindrucksvollsten Weiß- und Rotweine vor. Ein besonderer Genussabend in gemütlicher Atmosphäre. Als wir den Laden betreten, ist Gregor bereits voll in seinem Engagement, begrüßt die Gäste und schaut, dass das Begrüßungsglas eines jeden gefüllt ist. Drei Holztische sind einfach aber geschmackvoll mit bunten Tellern eingedeckt.

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Bunt gewürfelte Holzstühle und Schemel laden ein Platz zu nehmen. An den Wänden stehen weiße Regale gefüllt mit Weinen für jeden Tag. Gut sortiert auch abseits des Mainstreams, aber keine preiswerte Massenware! Dafür ein gutes Preis-Genuss-Verhältnis.

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Gregor wählt seine Weine ganz individuell aus und ist oft bei Winzern, um gleich vor Ort zu probieren und auszuwählen. „Denn was einen Wein interessant macht, sind doch die Winzer, die dahinter stehen“, erklärt er.

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Gregor stellte uns gestern Abend acht sagenhafte Weine vor, sowohl weiß, als auch rot.

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Dazu bekamen wir Brot mit verschiedenen Antipasti serviert, die nicht nur hübsch dekoriert waren, sondern auch richtig lecker schmeckten. Ein Genuss für Augen und den Gaumen. Spannend wie sehr sich der Wein im Glas zum Essen verändert und das Essen zum Wein. Gregor führt in ruhiger und sympathisch unaufgeregter Art und Weise durch den Abend. Er weiß viel über die Weine und Winzer zu erzählen und man lauscht ihm und seinen Ausführungen gerne. Ehe man sich versieht, hat man acht spannende Weine kennen gelernt, köstliche Kleinigkeiten verspeisen können, angeregte Gespräche mit seinen Tischnachbarn geführt und einen rundum gemütlichen und unterhaltsamen Abend verlebt.

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Weingold im Kaiserviertel
Inh. Gregor Drzymala
Robert-Koch-Str. 22
44143 Dortmund
Tel. 0231-72981446
Weingold-im-Kaiserviertel@vodafone.de

Öffnungszeiten
Dienstag: 14-19 Uhr
Mittwoch: 14-19 Uhr
Donnerstag: 14-22 Uhr
Freitag: 14-22 Uhr
Samstag: 10-14 Uh

Süße Schneemänner aus der Weihnachtsbäckerei…

Gestern habe ich mit meinen Kindern und einer Handvoll Schulfreunde Mürbeteigplätzchen für den bevorstehenden Adventsbasar in der Schule gebacken und siehe da, aus den einfachen, aber unwiderstehlich leckeren Plätzchen sind lustige Schneemänner und ein Rentier geworden.

Zutaten für etwa 25 runde Plätzchen:
• 750 g Mehl
• 225 g Zucker
• 1 Päckchen Vanillin-Zucker
• 400 g kalte Butter
• 2 Eier
• 150 g Puderzucker
• 4-5 EL Zitronensaft

und Dekoration

So wird`s gemacht:
Mehl, Zucker, Vanillin-Zucker, Butter (in kleine Stückchen geschnitten) und Eier zu einem glatten Teig verkneten. 1 Stunde kühl stellen. Teig auf bemehlter Arbeitsfläche 3-4 mm dick ausrollen. Plätzchen mit einem Glas ausstechen. Drei Backbleche mit Backpapier auslegen und nacheinander im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Gas: Stufe 3) ca. 15 Minuten backen.

 

 

 

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Puderzucker und Zitronensaft zu einem geschmeidigen Guss verrühren. Kekse damit bestreichen und nach Belieben verzieren.

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Das war unser Prototyp!

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Dieser Suppenklassiker ist immer noch hipp…

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Vergangenes Wochenende fand unsere legendäre Kohl- & Pinkeltour auf Norderney statt. Bereits seit 2006 fahren wir immer im November für ein Wochenende mit ein paar Freunden auf die Insel.

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Einer der Höhepunkte des Wochenendes ist der knapp einstündige Spaziergang am Meer entlang bis zur „Weißen Düne“, wo es „Grünkohl satt“ gibt.

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Bevor der stramme Marsch zur „Weißen Düne“ los ging, gab es für jeden eine ordentliche Portion meiner mit viel Liebe gekochten Käse-Lauch-Hacksuppe. Die erfreute sich schon allein wegen des kalten und ungemütlichen Wetters großer Beliebtheit.

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Käse-Lauch-Hack-Suppe – für 4 Personen:
500 g Lauch
1 Zwiebel
2 EL Butterschmalz
500 g gemischtes Hackfleisch
Salz, schwarzer Pfeffer
1 l Gemüsebrühe (Instant)
200 g Sahne-Schmelzkäse
200 g Schlagsahne

So wird`s gemacht:
Lauch putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Butterschmalz in einem Topf erhitzen. Hack darin ca. 5 Minuten anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und herausnehmen.

Porree und Zwiebel im Bratfett anbraten. Mit der Brühe ablöschen, aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Käse und Sahne einrühren. Hack zufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Servieren!