Die Domaine du Chalet in Chigny-les-Roses inmitten der Champagne- Ein Ort an dem sich die Lebensart „à la française“ von ihrer schönsten Seite zeigt.

Auf unserer Rundreise quer durch Frankreich führte uns der Weg auch in die Domaine du Chalet in Chigny-les-Roses. Chigny-les-Roses liegt zwölf Kilometer südlich von Reims mitten im Naturpark des Reimser Hügellands. Die Domaine du Chalet ist ein ganz besonderes Anwesen, auf dem sich die Lebensart „à la française“ von ihrer besten Seite zeigt. Die Domaine du Chalet wurde 1860 als Sommerresidenz für Madame Louise Pommery erbaut; heute gehört sie als eines der außergewöhnlichen Anwesen zum Kulturerbe der Champagne.

Noch heute besitzt dieses heimelige Familienhaus den Esprit der Grande Dame du Champagne. Die Gastgeber Damien und Cécile, kümmern sich aufmerksam und rührig um die Gäste. Cécile ist Hotelfachfrau, Damien Litaudon Küchenchef.

Die Ruhe und Harmonie dieses außergewöhnlichen Ortes, die unaufdringliche Anwesenheit der aufmerksamen Gastgeber und die Nähe zur Natur lassen die Gäste, die Champagne mit ihrem einzigartigen Terroir und ihrem reichen Kulturerbe entdecken. Umgeben von Wald und Weinstöcken, inmitten der Grands und Premiers Crus der Weinberge von Palmer & Co, nimmt diese historische Domäne mit ihrem Park voller seltener, jahrhundertealter Bäume ihre Besucher mit auf eine Reise jenseits der Gegenwart.

Das Konzept der Domaine du Chalet ist es, den Champagner in allen Facetten zu erleben!

Damien Litaudon bietet passend zur jeweiligen Jahreszeit eine moderne, raffinierte, regionale Küche an, die auf ganz besonders kreative Weise mit ihren klaren und präzisen Linien besticht.

Damien Litaudon hat bei prestigeträchtigen Chefs wie Philippe Da Silva und Judith Baumann gelernt. Seine Zusammenarbeit mit Xavier Berdin, dem Kellerchef von Palmer & Co, führt mit Gefühl und Genauigkeit zum subtilen Zusammenspiel von Speisen und Wein.

Wir konnten uns abends an dem Table d’Hôtes erfreuen, ein der Jahreszeit angepasstes Champagner-Menü. Die fünf köstlichen Gerichte wurden begleitet von auserwählten Champagnersorten. Natürlich von Palmer & Co.

Es war ein einzigartiges Erlebnis.

Die Speisen sind mit viel Liebe, Knowhow und Raffinesse zubereitet. Der Service durch Cecile ist einfach liebenswert und voller Engagement und Leidenschaft und das Anwesen besticht durch seine atemberaubende Lage und Schönheit.

Ein Wohlfühlort par excellence, zu dem ich ganz sicher noch einmal zurückkehren werde.

Domaine du Chalet

Domaine du Chalet, 24 rue du chalet, 51500 Chigny-les-Roses, Frankreich

(+33) 03 26 02 10 22

Bestes Wiener Schnitzel ausserhalb Österreichs

In der vergangenen Woche habe ich den ersten Mutter-Tochter-Kurztrip mit meiner Tochter Louise unternommen. Dieser führte uns zu meinen „alten“ Freunden in die Mühlenhelle nach Gummersbach- Dieringhausen.Gekreuzt haben sich Birgitta Quendlers und meine Wege damals vor über 20 Jahren auf Johann Lafers Stromburg in Stromberg.Seit etwa 15 Jahren sind die Quendlers nun in Gummersbach und mindestens einmal im Jahr besuche ich sie dort.

Die letzten Jahre war der Besuch meist mit Plätzchen backen mit den Kindern verknüpft, nun waren Louise und ich einfach „nur“ zum Schlemmen dort.

Wir konnten das perfekte Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln,Salat und Preiselbeeren draußen auf der lauschigen Terrasse genießen.

Als Abschluss gab es eine Creme brûlée mit Erdbeereis und Rhabarberkompott. Zum Wegfliegen köstlich.

Ein fantastisches Essen in einem wunderbaren,unaufgeregten und familiären Ambiente. Immer wieder schön.

„Die Mühlenhelle“ GmbH & Co. KG
Hohler Straße 1
51645 Gummersbach-Dieringhausen

Kontakt:

Telefon: +49 (0) 2261 290000
Telefax: +49 (0) 2261 2900020
E-Mail: kontakt@muehlenhelle.de

Mädchentraum aus Fondant, Buttercreme und Biskuit

Traditionsgemäß halten wir es so, dass sich das Geburtstagskind anlässlich des Geburtstags immer einen Kuchen wünschen darf.

Bei uns gibt es nicht nur den einen Geburtstagskuchen, sondern je nach Alter und Gusto des Kindes, habe ich hier schon so einige abenteuerliche Kreationen in meiner Küche hervorgebracht. Es ist ein offenes Geheimnis, dass meine Leidenschaft eindeutig dem Kochen und weniger dem Backen gilt. Aber ich gebe mir jedes Jahr aufs Neue die größte Mühe, ein Leuchten in die Augen meiner Kinder zu zaubern.

Nachdem der Versuch im letzten Jahr einen nicht nur toll aussehenden sondern auch schmeckenden Regenbogenkuchen ehrlicherweise kläglich gescheitert war (also toll ausgesehen hat er, aber essen wollte ihn niemand ;-)))), war die Herausforderung in diesem Jahr umso größer für mich.

Louise wünschte sich eine prachtvolle Fondanttorte mit Blumen. Nachdem mein Bruder eine Fondanttorte kurz mit den Worten quittierte, dass er gar nicht verstünde, warum die Leute immer köstliche Kuchen mit dieser schrecklichen unsäglichen Masse umhüllten, war ich etwas unsicher. Aber der Wunsch des Kindes sollte ja erfüllt werden.

Vom Ehrgeiz gepackt backte ich einen Biskuitboden, bereitete eine sensationell köstliche Schokoladenbuttercreme vor.

Hierfür braucht man:

Biskuitboden:

Zutaten:

6 Eier Zimmertemperatur

2 EL Vanillezucker

225 g Zucker

140 g Mehl

45 g Speisestärke

40 g Backkakao

1 TL Backpulver

eine Prise Salz

So wirds gemacht:

Die Eier trennen und als erstes das Eiweiß mit Salz zu einem steifen Schnee schlagen.
Den Zucker und Vanillezucker nun dazu rieseln lassen und weiter verrühren.
Die Eigelbe nach und nach unterheben
Das Mehl mit der Stärke, dem Kakao und dam Backpulver vermischen und die Masse dazu mischen.
Anschließend in eine gefettete Springform füllen und in den vorgeheizten Ofen, Umluft 150 Grad oder Ober/Unterhitze 180 Grad etwa 25-30 min backen.

Kurz abkühlen lassen und den Bikuit in der Mitte einmal oder zweimal schneiden.

Für die Schokoladenbuttercreme braucht man:

Zutaten:

375 g Butter

70 g Puderzucke

150 ml Sahne

300 g Schokolade

So wirds gemacht:

Die Sahne in einem Topf erhitzten bis sie leicht zu köcheln beginnt. Die Schokolade in kleinen Stücken hinzugeben. Kurz stehen lassen und dann mit einem Schneebesen verrühren bis eine homogene Masse entsteht. Die Butter mit dem Puderzucker aufschlagen bis sie weißcremig ist. Die Schokoladensahne hinzugeben und nochmals gut aufschlagen.

Die Buttercreme auf dem Biskuitboden verstreichen, den zweiten Boden draufsetzen und den Rest der Buttercreme großzügig auf der Torte verteilen. Oben und an den Seiten.

Die Fondantdecke vorsichtig draufsetzen und an den Seiten gut andrücken. Mit essbaren Blüten, Schmetterlingen und Perlen dekorieren und in den Kühlschrank geben.

Vor dem Verzehr sollte die Torte etwa 30 Minuten früher aus dem Kühlschrank genommen werden, damit die Buttercreme weich werden und ihren vollen Geschmack entfalten kann.

Der Geburtstagskuchen war ein voller Erfolg. Nicht zuletzt aufgrund der tollen schokoladigen Buttercreme.

Chili con Carne – ein echter Soulfoodklassiker

Chili con Carne ist ein echter Soulfood- Klassiker, der dank Bohnen, Tomaten, Zwiebeln, Mais und saftigem Hackfleisch so richtig Lust auf mehr macht. Chili con Carne liebt bei uns die ganze Familie. Einmal zubereitet, erfreuen wir uns meist noch ein oder zwei Tage später daran. Und mit jedem Tag wird es meist immer besser.

Mit einem Kleks Creme fraiche und ein paar Nachos ist es für uns ein köstliches Mahl, vor allem, wenn wir mit dem Hund bei kühlem und regnerischem Wetter aus dem Wald nach Hause kommen. Auch als Partysnack ist Chili con Carne ein Klassiker.

Was freue ich mich darauf, Chili con Carne demnächst wieder für eine Party vorbereiten zu können…😉

Das brauchen wir:

750 g Rinderhackfleisch
etwas Olivenöl
400 ml Rinderbrühe
2 Zwiebeln
3 Zehen frischer Knoblauch
2 EL Tomatenmark
1 rote Paprika
400 g passierte Tomaten
400 g stückige Tomaten
1 Prise Cayenne Pfeffer
1 TL Kreuzkümmel
2 EL Paprikapulver edelsüß
1 TL Chilipulver
1 Prise getrocknete Chiliflocken
1 Prise Zimt
etwas Salz & Pfeffer
400 g Kidneybohnen
200 g Mais

Zur Garnitur: Creme fraiche und geraspelter Käse

So wird`s gemacht:

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und in etwas Olivenöl anschwitzen. Paprika würfeln. Die Gewürze bereitstellen und die Brühe anrühren.

Das Hackfleisch in Olivenöl scharf anbraten, es sollte richtig schön krümelig werden und tolle Röststoffe entwickeln. Mit Brühe ablöschen. Dann Tomatenmark, Paprikapulver, Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben und alles kurz andünsten.

Anschließend die passierten und stückigen Tomaten, Paprikawürfel sowie die restlichen Gewürze hinzugeben und das Ganze für ca. 40 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen.

Zuletzt werden die Kidneybohnen und der Mais in das Chili gegeben und sollte für weitere 10 Minuten vor sich hin köcheln. Abschließend noch mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit einem Löffel Creme fraiche und etwas Raspelkäse garnieren und genießen.

So köstlich unsere Kartoffelsuppe mit Pfefferbeissern…

Morgen hat unsere jüngere Tochter Pauline Geburtstag. Als Geburtstagsessen hat sich das Kind eine Kartoffelsuppe mit kleinen Pfefferbeissern gewünscht. Ein echtes Dortmunder Mädchen eben. Und „deftig“ essen wir in der Familie alle gerne.

Ich bin ehrlich gesagt erleichtert, dass die Zeiten vorbei sind, in denen Chicken Nuggets und lustige Kartoffelgesichter vom Backblech ein jedes Geburtstagsessen der Kinder gekrönt hat.

Zutaten:

  • Olivenöl
  • 1,5 kg Kartoffeln mehlig kochend
  • 300 g Möhren
  • 1 große Stange Porree
  • 1/2 Sellerie Knolle
  • 2 Zwiebeln gewürfelt
  • 250 g Speck gewürfelt
  • 6 Pfefferbeisser
  • 2,5 Gemüsebrühe
  • 250 ml Sahne
  • frische Petersilie gehackt

So wirds gemacht:

Speck in Olivenöl auslassen.Die gewürfelten Zwiebeln dazugeben und glasig dünsten.Kartoffeln und Möhren schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zu dem Speck und den Zwiebeln geben und andünsten. Porree und Sellerie klein schneiden und ebenfalls in den Topf geben. Mit Brühe aufgießen und gut 20 Minuten vor sich hinköcheln lassen.Mit dem Pürierstab alles gut pürieren. Sahne und Petersilie dazugeben.Die Pfefferbeisser in mundgerechte Stücke schneiden und in die Suppe geben.Nochmals aufkochen lassen und geniessen.

Apropos Genuss:Suppen wie diese schmecken meist am 2.oder 3.Tag noch viel besser.

Spargel- saisonal, gesund und lecker

Vergangenes Wochenende war ich das erste Mal in diesem Jahr wieder bei Johannes Laurenz und seiner Frau Katharina auf dem Hof Schulze-Blasum in Werne, den die beiden seit ein paar Jahren gemeinsam führen. Im Frühjahr der Spargel, im Sommer die Erdbeeren, bis in den Herbst hinein gibt es Bohnen und Mais, saisonales Obst und Gemüse von regionalen Partnern. Leckere Münsterländer Weidegänse, Bronzeputen, Flugenten und Hähnchen, allesamt aus artgerechter Freilandhaltung, sowie Wild aus regionaler Jagd runden das Jahr ab.

Der Spargel,den ich letzten Samstag genießen konnte, war ein absolutes Geschmackserlebnis. Frisch, knackig und eine Spur buttrig-nussig.

Ganz klassisch zubereitet, ist Spargel für mich das Köstlichste überhaupt. Bissfest gekocht in Wasser mit einer Prise Zucker und Salz und einem Stück Butter,dazu Sauce Hollandaise und Schinken. Mehr geht nicht!

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Erdbeeren, Mais, Buschbohnen, Kartoffeln und auch den Spargel kann man bei Familie Laurenz übrigens auch selber ernten und feldfrisch mit nach Hause nehmen.

Hofladen
Hof Schulze Blasum
Blasum 1
59368 Werne-Stockum02389 52260 oder info@hofschulzeblasum.de

Ein Teller Buntes…

Vor ein paar Tagen hatte ich einen Riesenhunger auf Hühnchen mit irgendwas dazu-leicht und frisch sollte es sein.

Die bunten Bowls,die sich nachwievor grösster Beliebtheit erfreuen, inspirierten mich dann letztendlich zu einem Teller Buntes aus Hühnchen,Avocado,Tomaten,Oliven,Feldsalat,Gurken und Kichererbsen.

Als ich meiner Mutter begeistert von meiner Bowl erzählte,wollte sie von mir wissen,was denn bitte eine „Bowl“ sei.Nachdem ich es ihr erklärt hatte,zuckte sie wenig beeindruckt mit den Schultern und antwortete auf ihre unnachahmlichen spöttischen und zugleich belustigenden Art und Weise:“Pfff, früher hat man das Salat genannt!“

Ein paar Tage später übrigens fragte mich meine kleine Tochter, ob ich ihr „Boxer Braids“ flechten könnte. Mein vollkommen ahnungsloser Blick muss Bände gesprochen haben. Sie erklärte mir,was es mit „Boxer Braids“ auf sich hat. Als ich ihr antwortete,dass man diese früher Bauernzöpfe genannt habe,verstand ich, was meine Mutter meinte 😂.

Ein Traditionsgastronom in Dortmund nennt die Bowls liebevoll „Schüsselken“.Da wir zu Hause zu kleine Schüsseln haben,musste ich zwangsläufig auf unsere grossen Teller ausweichen,weshalb bei uns ein Teller Buntes draus wurde.

Bei Bowls gilt es im Übrigen,diese nach dem Baukastenprinzip mit knackigen,sättigenden und weichen Zutaten zu bestücken, und alles mit einem passenden köstlichen Dressing zu servieren.Je bunter,desto besser. Sie sind gesund und zum Gabeln gut: Bowls machen einfach Spaß! Egal, ob Fleischliebhaber, Gemüse-Junkie oder Veganer – bei diesem Food-Trend kommt jeder auf seine Kosten.

Einfach mal ausprobieren!

Viel Spaß dabei!

Lachstatar bringt den Frühling auf den Tisch

Inspiriert von den vielen Fotos der köstlichen Tatarvariationen aus der in Zug ansässigen Weinbar Platzhirsch unseres sehr guten alten Freundes aus Kindertagen- Christoph Schmid-hat mich der Hunger und die Lust auf das Lachstatar dazu beflügelt,dieses einfach mal auszuprobieren.

Tatarvariationen aus dem Platzhirsch

Es schmeckte zwar nicht ganz so wie draussen am Brunnen inmitten der Zuger Altstadt sitzend,mit der Sonne im Gesicht und in Urlaubsstimmung gehüllt,aber es hat mir einen Hauch von Frühling auf den Tisch gezaubert.

Foto Platzhirsch Sitzplätze am Brunnen-ein Idyll

Dazu braucht es:

300 g frisches Lachsfilet ohne Haut (Sushi-Qualität, alternativ: Räucherlachs)

2 reife, mittelgroße Avocados 

1 Bio- Limette

1 EL Olivenöl

1 EL Reiswein

2 – 3 EL frischer Dill

Salz

gemahlener Pfeffer

So wirds gemacht:

Saft der Limette auspressen. Avocados mit einem Messer vorsichtig halbieren und den Kern entfernen. Avocadofruchtfleisch mit einem
Esslöffel herausheben und würfeln. Avocadowürfel mit 1-2 TL Limettensaft beträufeln und mit Pfeffer und etwas Salz würzen, vorsichtig durchmischen. Dill
abbrausen, trockenschütteln, fein hacken.Lachs mit einem Messer in feine Würfel schneiden. Mit den Avocafowürfeln,
Olivenöl und Dill vermischen. Mit Pfeffer und Salz, sowie Reiswein
abschmecken.Zum Anrichten 4 Ringe (Durchmesser: 10 cm) mit der Tatarmischung befüllen, Ringe vorsichtig entfernen. Mit einem knackig grünen Salat servieren und genießen.