Österreichisches Flair & feine Speisen am idyllischen Schlachtensee in Grunewald

Am nördlichen Ende des Schlachtensees im Grunewald liegt das historische Gasthaus Fischerhütte.

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Nach einer liebevollen Sanierung des historischen Gasthauses befindet sich im Altbau eine Weinhandlung mit Restaurant, das im Sommer wegen seiner schönen Terrasse und im Winter wegen des gemütlichen Kamins Besucher von nah und fern anzieht.

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Süddeutsch-österreichische Speisen darunter das legendäre Lutter & Wegener Schnitzel mit lauwarmen Kartoffel-Gurkensalat und Preiselbeeren und ein lauwarmer Apfelstrudel mit Vanillesauce lassen die Herzen höher schlagen 😊

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Hinter der Fischerhütte steckt übrigens kein anderer als Josef Laggner. Dem gebürtigen Salzburger gehören mehr als 20 Restaurants wie das „Lutter und Wegner“, die „Newton Bar“ oder das „Augustiner“, alle drei am Gendarmenmarkt gelegen. Laggner hat Berlin seinen Stempel aufgesetzt- und dies mit grossem Erfolg.

Fischerhütte am Schlachtensee

Fischerhüttenstraße 136

14163 Berlin-Zehlendorf

Tel.: +49 30 8049 8310

Fax: +49 30 8049 8326

Weltreise ohne Reisebeschränkung

Unsere Weltreise ohne Reisebeschränkung😊.

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Vor ein paar Tagen besuchten wir mal wieder den „Kleinen Weinladen“ in Dortmund-Aplerbeck,liebevoll geführt von Thomas & Carolina Hiddemann.

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Es erwartete uns eine Weinreise durch Europa mit einem kleinen Schlenker nach Chile.

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Wir starteten mit einem Prosecco in Italien, landeten zwischen in Frankreich und Deutschland,endeten in Chile und wachten am nächsten Morgen mit vielen neuen Eindrücken und Impressionen in Dortmund wieder auf.

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Ein wunderbarer Abend mit tollen ausgesuchten Weinen, leckeren kleinen Speisen und einem sensationellen Brownie zum Schluss,den ich dank zweier Gabeln erfolgreich zu verteidigen wusste 🥂

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Fanny`s Appeltate – Apfelkuchen nach einem alten Münsterländer Familienrezept

Am 03. Juli 2020 erschien in der WDR Lokalzeit Münsterland ein charmant sehenswerter Beitrag über die Appeltate (Apfelkuchen) aus unserem „Original Münsterland“ Kochbuch. Das Rezept von der Appeltate stammt von Ferdinande „Fanny“ Große Hülsewiesche, einer Freundin meiner Mutter aus Jugendtagen, die mit ihrem Mann, Kindern, Schwiegerkindern und Enkeltöchtern auf einem idyllischen Bauernhof in Dülmen- Buldern im wunderschönen Münsterland lebt.

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In dem Beitrag geht es um Freundschaft, Verbundenheit, Familie und die Weitergabe von Traditionsrezepten.

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Film ab  … 

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-muensterland/video-apfelkuchen-mit-sahnehaeubchen-100.html

 

Pauls Brasserie – Französisches Lebensgefühl im Herzen von Essen

Gestern besuchten wir mit der Familie anlässlich des Geburtstags unserer älteren Tochter „Pauls Brasserie“ in Essen. Es war unser erster Restaurantbesuch seit Monaten und es war wie jedes Mal ein Erlebnis.

Seit dem 05. Oktober 2017 gibt es „Pauls Brasserie“ auf der Huyssenallee 7. Früher war hier das legendäre „Gallo“ beheimatet. „Pauls Brasserie“ gehört zu dem Restaurant-Imperium von Franco Giannetti, der mit „Lucente“, „Officina“, „Vincent & Paul“, „La Bistecca“, „KohleCraftWerk“ und „Casino Zollverein“ attraktive Gastronomiekonzepte realisiert hat. „Pauls Brasserie“ ist eine erfrischende Neu-Interpretation der französischen Brasserie und für mich die gastronomische „Wohlfühloase“ per excellence. Hier stimmt einfach alles.

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Angefangen bei dem stilvoll eleganten Interieur mit den langen Sitzbänken, die zum Platz nehmen und langen Verweilen einladen, über die Auswahl der Speisen, realisiert mit frischen guten Produkten und wahrlich ansprechend und liebevoll auf dem Teller dargeboten bis hin zu dem Team der ersten Stunde bestehend aus Dennis Zerbe und Amin Emadi, die sich aufmerksam, charmant und wunderbar unaufgeregt um das Wohl ihrer Gäste kümmern. So ein Team ist schwer zu finden und für mich eine wahre Bereicherung für die Gastronomie!

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Hier ein paar Impressionen von unseren Speisen gestern, die nicht nur Freunde der französischen Küche verzücken.

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Wer einen Abend lang in das französische Lebensgefühl abtauchen möchte, kommt hier voll auf seine Kosten. Die Speisen sind mit viel Liebe zum Detail angerichtet und erfreuen nicht nur den Gaumen, sondern auch die Augen und das zu einem perfekten Preis-Leistungsverhältnis. Service, Ambiente, Speisen und Getränke gehen einen so gelungenen Einklang ein, dass man sich schon beim Verlassen auf das Wiederkommen freut.

Adresse:
Objekt: Paul´s Brasserie | Huyssenallee 7 | 45138 Essen
Fimierung: F+N GmbH | Bredeneyer Straße 142 | 45133 Essen
Tel.: 0201.6158690 | Fax: 0201.6159948
Öffnungszeiten:
So. + Mo. Ruhetag Di. – Fr. 12-15 Uhr / 18-23 Uhr Sa. 18-23 Uhr

 

So schmeckt das Münsterland…

Endlich ist es da….unser „Original Münsterland“ Kochbuch!

Das Beste aus der Küche zwischen Rheine und Lüdinghausen, zwischen Bocholt und Warendorf mit persönlichen Anekdoten und Redewendungen im Münsterländer Platt, die zum Schmunzeln verleiten. Traditionelle Familienrezepte aus einer der
schönsten Regionen Deutschlands – nun in einem Geschenkband auf deutsch und englisch für Freunde von nah und fern.

Die Küche des Münsterlands ist einfach, ehrlich, bodenständig, deftig ohne „Kwinten oder Spökes.“ Grundlage dieser Küche sind das regionale Obst und Gemüse. Das Fleisch kommt von den Tieren auf der Weide oder aus dem Stall, die Fische aus den Bächen und Seen, Hühner und Eier aus dem Gehege und das Wild aus der heimischen Jagd. Glanzstück und Exportschlager des Münsterlands ist der Schinken, geräuchert oder luftgetrocknet ist er geschmacklich einfach unvergleichlich.

Radfahren auf den Pättkes oder Leezenpad, Reiten, Jagen und Wandern sind die liebsten Freizeitbeschäftigungen des Münsterländers und seiner Besucher aus dem Ruhrgebiet und Holland. Attraktive Einkehrmöglichkeiten gibt es zuhauf wie Gasthäuser, Bauernhofcafés oder Schlossgärten, wo man im Sommer gemütlich draußen unter schattigen Bäumen und im Winter kuschelig auf der Tenne vorm Kamin die herrlichen selbstgemachten Torten und kräftigen Bauernstullen mit dem unvergleichlich köstlichen Münsterländer Schinken oder mit Mettwurst essen kann, die noch heute nach Kindheit schmecken.

Obwohl es den Kindern in der Schule seit langem abgewöhnt wurde, Münsterländer Platt zu sprechen, so ist diese Sprache im täglichen Leben noch sehr präsent. Auch die Münsterländer Sprüche und Lebensweisheiten werden in der Mundart weitergegeben. Sie sind lebensnah und spiegeln den trockenen Humor seiner Bewohner so gekonnt wieder, dass sich einige bei den Rezepten wiederfinden.

Das Buch ist ab sofort im Buchhandel, über den Verlag oder mit persönlicher Widmung über info@la-boudon.de erhältlich.

Original Münsterland
The Best Food of Münsterland
von Barbara Boudon und Stephanie Streit-Boudon
Fotos von Hubertus Schüler
96 Seiten, 41 Fotos, 16,3 × 23 cm, Hardcover
Für Deutschland: € [D] 12,–
Für Österreich: € [A] 12,40
ISBN 978-3-7750-0801-3
HÄDECKE VERLAG, Weil der Stadt.

Zartschmelzender Schokoladen-Amaretti-Kuchen zum Muttertag

Heute Morgen habe ich meiner Mutter zum Muttertag einen Schokoladenkuchen mit Amaretti-Keksen -natürlich in Herzform- gebacken. Diesen Kuchen gab es bei uns schon früher und war immer ein besonderes Highlight. Am besten schmeckt dieser Kuchen mit frischen Kirschen oder Himbeeren und ganz viel Schlagsahne. Ich habe ihn auch schon mit Preiselbeeren und Sahne ausprobiert. Hmmmmmm, das ist besonders lecker im Winter.

Zutaten:
200 g Zartbitterschokolade
100 g Sahne
100 g Butter
3 Eier
100 g Zucker
126 g Amaretti Kekse

für die Kuvertüre nochmal 100 g Zartbitterschokolade

So wird`s gemacht:
Die Schokolade grob hacken und mit Sahne und Butter schmelzen. Etwas abkühlen lassen. Eier mit Zucker schaumig schlagen und mit der Schokobutter vermischen. Amaretti-Kekse in einen Beutel geben und mit einem Nudelholz gleichmäßig zermahlen. Die gemahlenen Amaretti Kekse vorsichtig unter die Masse heben. Eine Springform mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen und bei 200 Grad im vorgeheizten Backofen ca. 25 bis 30 Minuten backen. Etwas ausgekühlt aus der Form stürzen, Papier abziehen und auf eine Kuchenplatte legen.

Etwas dunkle Schokolade in einem Topf schmelzen und über den Kuchen geben. Nach Lust und Laune verzieren.

Alternativ mit Beeren oder Kirschen und Schlagsahne genießen.

Viel Freude beim Kaffeekränzchen!

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Oh, was liegt da in der Morgenluft???Es ist verführerischer Brötchenduft…

Schon lange bin auf der Suche nach einem einfachen und vor allem schnellen Rezept für das perfekte Brötchen, außen knusprig und innen weich und saftig und geschmacklich natürlich richtig lecker.

Heute Morgen habe ich ein Buttermilch-Krustie ausprobiert und siehe da, heraus kam ein wunderbares Brötchen, was allen erstaunlicherweise schmeckte.

Hier das Rezept:

500 g Mehl (250 g Weizenmehl & 250 g Dinkelmehl)
2 EL Sonnenblumenöl
1 – 2 TL Salz
160 ml Milch
160 ml Buttermilch
1/2 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker

So wird`s gemacht:
Buttermilch und Milch lauwarm erwärmen, Hefe, Salz und Zucker darin auflösen. Restliche Zutaten dazugeben und den Teig 5 Minuten kneten. Aus dem Teig 8 – 10 Bällchen formen, diese zu ovalen Brötchen rollen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech legen, mit einem Tuch abdecken und ca. 15 – 30 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Brötchen leicht bemehlen und 25 Minuten backen.

Die Brötchen etwas abkühlen lassen und mit einem Brotmesser halbieren.

Ausdampfen lassen, buttern und genießen….Köstlich!

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Endlich ist sie da…die wunderbare Spargelzeit!

Durch meine InnerWheel Freundin Christine habe ich auf einem Fest im letzten Jahr auch ihre Kinder mit Familien kennenlernen dürfen. Vor ein paar Wochen haben wir dann auch alle zusammen gekocht; und zwar bei Christines ältestem Sohn Johannes und seiner Frau Katharina auf dem Hof Schulze-Blasum in Werne, den die beiden seit ein paar Jahren gemeinsam führen. Im Frühjahr der Spargel, im Sommer die Erdbeeren, bis in den Herbst hinein gibt es Bohnen und Mais, saisonales Obst und Gemüse von regionalen Partnern. Leckere Münsterländer Weidegänse, Bronzeputen, Flugenten und Hähnchen, allesamt aus artgerechter Freilandhaltung, sowie Wild aus regionaler Jagd runden das Jahr ab.

Das ganze Jahr hindurch kann der „Alte Kuhlstall“ für Feierlichkeiten in wunderschöner rustikaler und typischer Münsterländer Atmosphäre gemietet werden!

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Kochen verbindet, gutes Essen sowieso.

Als ich vergangenen Sonntag erfuhr, dass ich mir Hoffnung auf erntefrischen Spargel machen dürfte, fackelte ich nicht lange, setzte mich ins Auto und fuhr zum Hof Schulze-Blasum. Als ich auf dem Hof ankam, wurde der Spargel vom Tag soeben per Hand sortiert. Einige viele dieser köstlichen Spargelstangen fuhren mit mir nach Hause und wurden an Familie, Freunde und Nachbarn verteilt, die den Beginn der Spargelsaison ebenso herbeigesehnt haben wie wir.

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Wir deckten den Tisch auf der Terrasse, warfen den Grill und den Herd an und alsbald wurden wir mit einem wahren Festmahl aus Spargel mit Sauce Hollandaise und einem zarten Stück Steak mit karamellisierter Kruste gesegnet.

Frischeren Spargel gibt es sicher nicht. Auch geschmacklich war der Spargel eine Wucht.

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Am Tag darauf aßen wir den Spargel mit ausgelassener Butter und Kochschinken. Einfach köstlich.

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Erdbeeren, Mais, Buschbohnen, Kartoffeln und auch den Spargel kann man bei Familie Laurenz übrigens auch selber ernten und feldfrisch mit nach Hause nehmen.

Hofladen
Hof Schulze Blasum
Blasum 1
59368 Werne-Stockum

02389 52260 oder info@hofschulzeblasum.de

Manchmal sollte man sich statt Sorgen lieber Käsekuchen machen

Gestern war für mich so ein klassischer Käsekuchentag….Die Sonne schien, es waren für den Tag frühlingshafte Temperaturen angekündigt, die Kinder riefen, sie wollten doch gerne mal wieder Kuchen essen und ich hatte gerade diesen wunderbaren Spruch gelesen „Manchmal sollte man sich statt Sorgen lieber Käsekuchen machen“. Also, Käsekuchen- und zwar mit Mandarinen aus der Dose (die es früher nur bei meiner Großmutter gab mit Magerquark und Milch-fruchtig und vor allem süß).

Klassischer Käsekuchen mit Mandarinen
Zutaten für ca. 16 Stücke:
250 g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
100 g + 300 g Zucker
eine Prise Salz
6 Eier
125 g kalte Butter
Fett für die Form
1 kg Magerquark
1 1/2 Päckchen Puddingpulver „Vanille-Geschmack“
abgeriebene Schale von einer Zitrone
eine kleine Dose Mandarinen
Puderzucker zum Bestäuben

So wird`s gemacht:
Eine Springform (26 cm Ø) mit Butter ein fetten. Für den Mürbeteigboden Mehl, Backpulver, 100 g Zucker, eine Prise Salz, 1 Ei und Butter in Stückchen mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten.

Den Mürbeteig ausrollen. Die Form damit auslegen und den Teig am Formrand bis nach oben hochdrücken.

Für die Quarkmasse fünf Eier trennen. Quark, Eigelb, Puddingpulver, übrigen Zucker und die abgeriebene Schale einer Zitrone verrühren. Die Mandarinen abtropfen lassen und unter die Quarkmasse rühren. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Den Eischnee portionsweise unterheben.

Die Quarkmasse gleichmäßig in der Springform verstreichen. Den Käsekuchen im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) 1 – 1 1/4 Stunden backen. Die Form evtl. nach ca. 30 Minuten Backzeit mit Alufolie oder Backpapier abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen. Den fertigen Käsekuchen mit Puderzucker bestäuben und servieren.

Endlich in der „Bullerei“..

Was für ein Glück wir gestern doch hatten…Schon lange hatten wir vor, mal die „Bullerei“ in der Schanze, das Flaggschiff von Tim Mälzer und Patrick Rüther zu besuchen. Und gestern war es dann endlich soweit und wir konnten die „Bullerei“ noch einmal so erleben, wie sie in den letzten zehn Jahren an Kultstatus gewonnen hat. In Kürze soll die „Bullerei“ aufgrund von Renovierungsmaßnahmen geschlossen werden und im Herbst an gewohnter Stelle mit bewährtem Konzept, aber in neuem Glanze erstrahlen.

Gestern Abend trafen wir uns mit unseren Freunden inmitten von Hamburg, in der Lagerstraße, zwischen Hamburger Messe, Fleischgroßmarkt und Schanzenviertel; in den vor dem Abriss bewahrten historischen Viehhallen des alten Hamburger Schlachthofs.  Wir wurden herzlich empfangen und zu unserem Tisch geleitet. Die „Bullerei“ ist ein riesiges Restaurant mit einem lagerhallengroßen Speisesaal, das in einem Backsteingebäude residiert. Nackter Beton, unverputzte Ziegelwände, offene Lüftungsrohre und ein überdimensional großes weißes Einhorn mit rosa Tupfen als Eyecatcher geben dem Lokal einen hippen und unkonventionellen Touch. Es ist zwar jeder Tisch belegt und daher recht trubelig, aber wer nun meint, dass es hier nicht gemütlich ist, der irrt. Es herrschte zwar geschäftiges Treiben und es war an dem Samstagabend sehr viel los, aber es wirkte keinesfalls so wie in einer Bahnhofshalle.

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Die Speisekarte enthält einige Klassiker der norddeutschen Küche, Steaks aus dem Reifeschrank und eine ansprechende solide Weinkarte.

Wir wählten als Vorspeise „Birne, Bohne, Speck“ (Geräucherte Schweinebacke, Birne, Bohnenragout mit frischen grünen Bohnen, Pastinake, Bohnenkraut. Der nordische Klassiker mal anders. ), „Beef Tatar“ mit hausgebackenem Nussbrot, Kapern, Cornichons (Das Beef Tatar wird handgeschnitten und dann feinst abgeschmeckt.) und Miesmuscheln mit einem Pürée aus rotem Spitzkohl, Zuckerschoten und vielen anderen spannenden Komponenten, was zu dem Überraschungsmenü, das ich für mich wählte, gehörte.

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Als Hauptgang bekamen alle -außer meiner Wenigkeit- ein Filetsteak aus Deutschland, das Beste vom Rind mit gebutterten Maiskolben, Rotkohl Slaw mit Zitronenmayo und Pfeffer-Schmand-Sauce. Die vor allem von dem Fleisch verzückten Ausrufe meiner Mitesser erfüllten mich mit großer Freude. Eine gute Küche ist doch das Fundament allen Glücks ;-).

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Ich bekam etwas zart Geschmortes vom Kalb mit Serviettenknödel in Küchleinform, was mich ebenfalls mehr als zufrieden stellte.

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Mit einem fantastischen fruchtigen Dessert beendete ich mein Überraschungsmenü. Ein süßer Abschluss muss bei mir einfach sein, auch wenn ich meist schon satt bin. Aber diesen süßen Abschluss aus Himbeer- und Rote Bete Gefrorenes hätte ich mir auch wirklich ungern entgehen lassen.

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Es war ein sensationeller Abend mit einem tollen Essen, einem aufmerksamen, perfekt geschulten, auffallend netten Service, in einer besonderen Atmosphäre und einem sympathischen unprätentiösen (anwesenden) Tim Mälzer, dem der Hype um seine Person (den der mit einer hohen Frauendichte versehene Tisch hinter uns gestern veranstaltete), fast ein wenig unangenehm war.

Für mich steht fest: Es wird ein Wiedersehen mit der neuen „Bullerei“ geben.

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Bullerei GmbH & Co KG
Lagerstraße 34b
20357 Hamburg
Telefon, Fax
(+49) 040 – 33 44 2 110
(+49) 040 – 33 44 2 11 99
Mail: info@bullerei.c