Die Burger Bude in Dortmund-Aplerbeck

 

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Mit großer Begeisterung hörte ich vor ein paar Wochen, dass in meinem Heimatstadtteil Dortmund-Aplerbeck eine Burger Bude eröffnet hat. Die Begeisterung wuchs noch mehr, nachdem mir innerhalb kürzester Zeit von verschiedenen Seiten kundgetan wurde, dass die Burger dort frisch und lecker wären. Für mich war klar, dass ich dort dringend hin musste…Vergangenen Freitag war es dann soweit und wir besuchten mit Freunden die Burger Bude. Seit Anfang Juni 2018 betreibt hier Marco Marineo das Lokal mit den hübschen Höhlenmalereien.

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Platz nehmen kann man hier entweder an hölzernen Hochtischen oder an normalen Holztischen auf rustikalen Bänken.

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Die Karte offeriert sieben homemade Burger und Kleinigkeiten wie Pommes frites mit hausgemachtem Chili con Carne, Nachos, Salate und einige Beilagen zum Burger. Zum „Aufpimpen“ des Burgers gibt es selbstgemachte Dips und Saucen.

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Wir wählten sowohl den „KÄSEBURGER“ mit Cheddar, Salat, Tomate, Zwiebeln, Budensauce mit Pommes Frites und Süßkartoffeln als auch den „HAUDEGEN“ mit  doppelt Rindfleisch, Bacon, karamellisierten Zwiebeln, Essiggurken, Tomaten und Budensauce. Die Burger schmeckten wirklich fantastisch. Das Fleisch war saftig und hatte eine leicht „smokige“ Note, da es direkt vom Grill kam. Die Burger Brötchen kommen vom Bäcker aus der Nachbarschaft. Sie waren wunderbar gehaltvoll und geschmacklich richtig gut. Die Budensauce ist einfach nur lecker.

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Als Dessert kann man aus verschiedenen Shakes wählen oder Ben & Jerry Eis.

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Da am Freitag der Sommer eine kleine Verschnaufspause eingelegt hatte, saßen wir im Restaurantinneren. Bei warmen Temperaturen, ist die Terrasse ein traumhaftes Kleinod. Ein Paradies mit Springbrunnen und Liege-Sitzmöglichkeiten aus Holzpaletten.

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Was ist noch zu sagen? Das Preis-Leistungsverhältnis ist spitze und die Jungs im Service sehr nett, locker und aufmerksam.

Köln-Berliner-Str. 61
44287 Dortmund – Aplerbeck
Tel.: 0231 22511800
http://www.die-burger-bude.de
Die-Burger-Bude-Info@gmx.de

Öffnungszeiten:
Mo, Mi, Do, Fr 13-22 Sa, So 14-23 Uhr
Ruhetag: Dienstag

La Boudons delicious Summer – Cake mit Äpfeln und Mandeln

Rezept für eine 26 cm lange Rührkuchenform oder für drei kleine Rührkuchenformen

Cake mit Äpfeln und Mandeln:

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2 Äpfel (Granny Smith, Boskop)

50 g Mandeln (gehackt)

3 Eier

150 g Zucker

Vanilleschote

100 g Mehl

2 gestrichene TL Backpulver

125 g halbgesalzene Butter

1 Msp. Salz

Backofen auf 180° C vorheizen.

In einer Schüssel Eier und Zucker schaumig schlagen. Das mit dem Backpulver gemischte Mehl einrühren.

Die Butter zerlassen und zu der Mischung gießen. Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden, in den Teig geben und vorsichtig verrühren.

Die gehackten Mandeln dazugeben und verrühren.

Mischung in eine gefettete und mit Mehl bestäubte Form geben und 40 Minuten backen.

Variante: Wer mag, kann noch gerne 2 EL Apfellikör dazugeben.

Dieser Kuchen ist einfach köstlich – ob mit oder ohne Apfellikör. Jedoch sollte etwas geschlagene Sahne noch dazu gereicht werden.

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Crêpes, Crêpes, Crêpes und noch mal Crêpes …

 

Die Bretagne ist neben den Meeresfrüchten auch die Heimat der französischen Crêpes und Galettes. Während Crêpes aus hellem Teig gebacken und ausschließlich süß gefüllt werden, bestehen die herzhaften Galettes aus dunklem Buchweizenmehl. Traditionell ist die Galette „complète“ mit Schinken, Käse und Ei belegt. Originelle Crêperien füllen ihre Galettes auch gern mit Ziegenkäse und Feigenkonfitüre; der Fantasie sind hier wahrlich keine Grenzen gesetzt. Die Crêpes in der Bretagne haben bei weitem nichts mit den Crêpes zu tun, die wir zu Hause auf dem Weihnachtsmarkt oder auf anderen Märkten angeboten bekommen. Hauchdünn müssen sie hier sein. Da es uns als Kochbegeisterte natürlich immens interessierte, wie der herkömmliche echte bretonische Crêpe bzw. Galette zubereitet wird, beschlossen wir an einem 3-stündigen Crêpes- Workshop in der Crêpes- Schule von Monsieur Yvan Cotto am Phare d`Eckmühl in Penmarch teilzunehmen. Die Crêpes- Schule ist von Montag bis Samstag von 8 Uhr bis 12 Uhr nach telefonischer Terminabsprache geöffnet. Der Kurs kostet € 49. Darin ist die Zubereitung der süßen und herzhaften Crêpes enthalten, welche man dann mit nach Hause nehmen darf, um sie nach Lust und Laune zu belegen.

Mit vier weiteren Kochschülern starteten wir an einem Mittwochmorgen bereits um 8.45 Uhr mit dem Kurs. Herr Cotto stellte uns vorab die Rezepte für den süßen und den herzhaften Crêpes vor und führte uns ruhig und äußerst fachkundig in die Welt der Crêpes ein.

So schlicht die wenigen Zutaten für richtige bretonische Crêpes und Galettes auch sein mögen, so schwierig kann es sein, diese superdünn und in schneller Folge richtig zu backen. In der Bretagne sagt man deshalb auch. „Die ersten Galettes bekommt der Hund“.

Der Kurs hat großen Spass gemacht, auch wenn aus uns sicher kein Crêpes-Meister wird, dafür müsste man sich länger als drei Stunden mit dem perfekten Crêpes befassen. Aber wer weiss….

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Auf jeden Fall bekam jeder Workshop-Teilnehmer am Ende des Kurses ein kleines Diplom überreicht. Der Kurs ist absolut empfehlenswert für jeden der Spass am Kochen und an der bretonischen Küche hat.

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Adresse

L´Atelier du Phare (École de Crepes)
731 Rue du Phare, 29760 Penmarch
Téléphone Yvan Cotto
0033 6 77 42 35 74

http://www.atelier-du-phare.fr

Genussreise durch die Bretagne – Besuch des Austern-Restaurants „Chez Jacky“ in Riec-sur-Belon

Es ist schwierig ein Restaurant in der Bretagne zu finden, mit einer derart prächtigen Kulisse wie das Restaurant „Chez Jacky“ in Riec-sur-Belon. Die Einrichtung des „Chez Jacky“ ist sehr urig. Ziemlich klein, viel maritime Deko, winzige aber massive Tischchen, wo man fast nicht weiss, wohin mit den Meeresfrüchten, die da gleich an den Tisch gebracht werden. Da das Restaurant aber auf drei Seiten verglast ist, gelangt viel Licht ins Innere und man hat einen fantastischen Blick auf den Belon und weiter bis zum Atlantik. „Chez Jacky“ ist in erster Linie eine Austernzucht. Hier werden nur Fisch und Meeresfrüchte serviert, und alles ist hervorragend frisch. Das Austernbecken liegt gleich nebenan. Eine bekannte Adresse der Region.

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Und das schon länger als ein Jahrhundert. Jacky war der Sohn von Jos und Germaine, der 1969 mit seiner Frau Sylviane das Unternehmen übernahm und aus der Austernzucht ein Austernrestaurant machte. Seit dem Tod ihres Mannes im Jahre 1985, führt Sylvaine das Restaurant weiter.

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Wer Krustentiere liebt, ist hier im 7. Himmel. Trotz einer großen Gästeschar eine unglaublich gut und freundlich arbeitende Bedienung, die Fruits der Mer frisch wie es frischer nicht geht und ein Traumblick aufs Wasser.

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Wir bestellten das Menü für € 29 nach der Empfehlung des Chefs:

Als Vorspeise gab es „3 Huitres plates *+ 3 Huitres creuses“

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Als Hauptgang folgte: „La St. Jaques á la Bretonne“

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Und zum Dessert: „Tarte Citron Meringuee“

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Dazu ein Sauvignon Blanc…Einfach himmlisch. Genau so und nicht anders würden wir das sofort wieder bestellen!

Chez Jacky
6 PORT DU BELON, 29340 RIEC-SUR-BELON
TELEFON : +33298069032
EMAIL : CHEZ.JACKY@WANADOO.FR
WEBSITE: : HTTP://WWW.CHEZ-JACKY.COM

Das Restaurant „L`Etrave“ – Wer in der Bretagne nach dem besten Hummer sucht…

Den Hochzeitstag meiner Eltern feierten wir im Restaurant „L`Etrave“ in Cléden-Cap-Sizun, etwa eine gute Stunde von Guilvinec entfernt. Meine Mutter hatte sich diesen besonderen Ort für diesen noch besonderen Anlass gewünscht.

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Wer in der Bretagne nach dem besten Hummer sucht, wird ihn sicher im „L´Etrave“ finden. Spezialisiert ist das Restaurant, das etwas ab vom Schuss liegt, inmitten wilder Natur und mit einem einzigartigen großartigen Blick aufs Meer, auf bretonischen Hummer und frische Fische.

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Das Restaurant wird nun schon in dritter Generation geführt. Die Sauce zum Hummer ist ein altes Familienrezept, welche so köstlich ist, dass die Leute allein schon wegen der Sauce bis ans Ende der Welt fahren, um in den Genuss dieser zu kommen.  Man kann entweder das Menü wählen oder einfach den Hummer allein. Wir wählten das Menü bestehend aus einer Variation an Gänseleber und dem bretonischen Hummer in Creme.

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Nach der Gänseleber bekam ein jeder von uns ein Lätzchen für den Hummer angereicht:

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Es war einfach köstlich …

… und so reichhaltig, dass wir leider von dem Käse-Angebot nur ein wenig nehmen konnten, wollten wir doch auch noch das Dessert „schaffen“.

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Dieses kulinarische Erlebnis bekam durch den direkten Meerblick, den wir durch unseren Fensterplatz erhielten, noch die entsprechende Optik. Und schließlich: Der Service war dem Ganzen angemessen: sehr freundlich, aufmerksam, unaufdringlich.

Es war einfach nur toll. Spitzenklasse.

Es war für uns eine wahre Freude zu sehen, wie schnell sich das Restaurant füllte und auf allen Tischen die dampfenden Kessel oder Tabletts mit Hummer standen, die Gäste mit ihren Fingern aßen und sich vor Wonne und voller Genuss diese abschleckten. Auch wenn sich dies nun vielleicht für den einen oder anderen Leser befremdlich anhört, so muss man dies einfach erlebt haben.

Auch die Kinder waren mit ihrem Kindermenü für 10 Euro rundum glücklich:

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In der Küche finden nur frische Produkte Verwendung und dem Gast wird hier im „L`Etrave“ der unglaubliche Reichtum der lokalen bretonischen Produkte gezeigt: Fisch, Krustentiere, Schalentiere, aber auch Heidehonig und vieles mehr.

Die Spezialität des Hauses ist ganz klar der bretonische Hummer. Ob gekocht im Kessel oder mit Sahne angereichert, hat es das Haus berühmt gemacht und erfreut tagtäglich die Gaumen seiner Gäste.

L`Etrave

Adresse: Kerbesquerrien, 29770 Cléden-Cap-Sizun
Telefon: 02 98 70 66 87

 

 

Crêperie „Amzer Zo“ am Hafen von Kerity

 

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Nach einem langen Spaziergang über den Küstenwanderweg von Guilvinec nach Kerity kehrten wir ein in die Crêperie „Amzer Zo“ direkt am Hafen.

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Die Speisenkarte enthält eine Fülle an Crêpevariationen -sowohl süß als auch herzhaft- und natürlich Muscheln. Wir waren wegen der Muscheln dort. Und diese waren einfach nur köstlich. Toll zubereitet in einem Sud aus Weisswein, Knoblauch, Zwiebeln und Petersilie. Meeresbrise und Möwengeschrei machten unsere Urlaubsstimmung komplett.

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31 quai du General de Gaulle

Port de Kerity, 29760

Penmarch, Frankreich
+33 2 98 58 85 45

Restaurant „Le Poisson d`Avril“ in Guilvinec

Das direkt an der Küste der Bretagne gelegene Restaurant „Poisson d’Avril“ bietet eine große Auswahl an Meeresfrüchten und nicht nur das, sondern dazu einen schönen Ausblick über das Meer und den Fischereihafen von Guilvinec.

Mit der Speisenkarte folgten gleich knusprige Cracker mit einer köstlichen Tapenade an den Tisch.

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Die Speisenkarte bietet eine große Bandbreite an Meeresfrüchten, die á la Carte oder als Menü gegessen werden können. Wer lieber Fleisch essen möchte, kommt hier natürlich auch auf seine Kosten. Und auch an die Kinder wurde gedacht. Mit einem auserwählten Menü. Nachdem wir unsere Auswahl getroffen hatten , wurde uns die Zeit mit einem schmackhaften Gänseleberespuma verkürzt.

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Dazu wurde saftiges frischgebackenes Landbrot mit gesalzener Butter serviert.

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Als Vorspeise gab es feinen geräucherten Schinken …

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Und als Hauptgänge folgten:

Bretonisches Hühnchen mit Auberginenmousse, Black Angus Entrecote und Langustinen

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Und auch für die Kinder gab es Hühnchen:

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Als Dessert folgte eine Sünde aus Schokolade und Kaffeeeis, eine Variation an Sorbets und eine Schokoladenkugel gefüllt mit Pistazienmousse, geeistem Tomatencoulis und Himbeermark, die mit einer warmen Himbeersauce am Tisch übergossen wurde:

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Und zu guter Letzt ereilte ein Teller mit lauter süßen Verführungen wie Aprikosenküchlein, geeiste Karamell-Tartelettes und Kaffeemarshmallows unseren Tisch:

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Fazit: Die Lage des Restaurants ist einfach grandios. Der Blick auf das Meer unbezahlbar. Das Essen ist fantastisch und die BIB Gourmand Auszeichnung absolut gerechtfertigt. Die Zubereitung der Speisen ist sehr sorgfältig und erfolgt mit viel Liebe zum Detail. Zudem finden fast ausschließlich frische, regionale Produkte den Weg in die Küche.

Wenn man fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte in raffinierten Zubereitungsvarianten genießen möchte, ist man hier genau richtig!

Persönliche Anmerkung: In Bezug auf die Inneneinrichtung und die sanitären Anlagen würde ich mir eine Anpassung  an den hohen Anspruch, den die Restaurantinhaber an ihre Küche stellen, wünschen.

Adresse: 19 Rue de Men-Meur, 29730 Guilvinec
Telefon: 02 98 58 23 83

Genussreise durch die Bretagne – Die Bretagne schmeckt nach Salz, Fisch & Meer

Ein Besuch der Oceane Alimentaire in Penmarch lohnt sich für alle, die auf Fisch und auf Salz stehen… Hier kann alles, was der Atlantik zu bieten hat, gekauft werden.

Die Bretagne schmeckt nach Salz. In der aromatischen Meeresluft und auch in den regionalen Spezialitäten steckt viel von dem Mineral aus dem Ozean.
Das wohl berühmteste Salz der Bretagne trägt den weithin bekannten Namen „Sel de Guérande“. Auch wenn Guérande heute offiziell nicht mehr zur Bretagne gehört, war die Halbinsel traditionell das Zentrum der Salzproduktion im Nordwesten Frankreichs.Von Salz über Fischsuppe bis zur Sardinen-Rillette gibt es im Oceane Alimentaire alles, was das Herz begehrt. Auch kosmetische Artikel aus dem Meer können hier käuflich erworben werden. Ich habe dort u.a. eine Court Bouillon gekauft, die gleich am Abend zum Einsatz kam.  Eine Court Bouillon ist eine schnell gekochte Brühe, die zum Pochieren von Fisch oder Meeresfrüchten oder auch von Gemüse verwendet wird.

Wir bereiteten aus Möhren, Kartoffeln und Zucchini eine wunderbare Gemüsebeilage zum fangfrischen Fisch zu. Hierfür schälten wir das Gemüse, schnitten es in Würfel und gaben diese in eine Auflaufform. Von der Bouillon gab ich zwei Teelöffel in eine kleine Schüssel, goß etwa 1 Liter heißes Wasser hinein und rührte solange bis sich das Sel de Guérande komplett aufgelöst hatte. Die Flüssigkeit gab ich dann über das Gemüse und bestückte die Oberfläche großzügig mit Butter und einer Prise Zucker bevor ich die Auflaufform bei 220° Grad für 25 Minuten in den Ofen schob.

Das Gemüse schmeckte fantastisch zu den Krustentieren und dem fangfrischen Fisch.

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Genussreise durch die Bretagne – Penmarch

Unsere Genussreise durch die Bretagne führte uns unter anderem in die Strandbar „Chez Marie-Cath“ in Penmarch. Hier geht es recht lebhaft und zugleich äußerst entspannt zu. Man sitzt unter Pinien direkt am Meer und kann den malerischen Blick auf den weitläufigen Strand genießen.

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Die Auswahl an Crêpes und Galette ist mannigfaltig und es ist für jeden Geschmack –egal ob süß oder herzhaft- etwas dabei. Die servierten Speisen sind sehr gut zubereitet und es macht einfach Spass in dieser ungezwungenen Atmosphäre zu sitzen. Hier treffen sich viele Einheimische und Wassersportler auf einen Drink an der Bar oder zum lockeren Abendessen auf der Terrasse. Am Wochenende gibt es oft Live-Musik!

Unser Crepe mit gesalzener Butter und Honig und die Galette aus dunklem Buchweizenmehl mit Schinken und Käse, sowie mit Ziegenkäse, Honig und Salat schmeckten einfach nur köstlich.

 

„Chez Marie-Cath“ sollte man nicht verpassen.


La Paillotte „Chez Marie- Cath“
Plage de Porscarn, 29760 Saint-Guenole, Penmarch, Frankreich
+33 6 61 12 72 08

Das „Borchardt“- Die Institution am Gendarmenmarkt

Vergangenes Wochenende besuchten wir Freunde in Berlin. Samstagabend ging es ins legendäre Restaurant „Borchardt“ auf der Französischen Straße am Gendarmenmarkt. Es gilt als Institution und als Wohnzimmer der Filmszene sowie als Speisesaal der Politiker: Ins „Borchardt“ geht man, um sich zu zeigen und dabei zu sein – auch wenn manch einer behauptet, es sei wegen des Wiener Schnitzels.

Wir waren auf jeden Fall wegen des Wiener Schnitzels dort…welches zwar riesig groß erscheint, jedoch aufgrund der Tatsache, dass das Schnitzel ganz platt geklopft ist und lediglich von einer krossen, sehr dünnen Panade bedeckt ist, auch für eine Frau problemlos zu essen.

Seit 1895 ist das „Borchardts“ eine Instanz der Berliner Küche. Hier wird heute noch das Beste der Restaurant-Kultur von Damals serviert. Modern adaptiert feiern die hauseigenen Rezeptklassiker ein deutsch-französisches Revival auf den Tellern der Gäste.

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Modernes Kochen trifft auf traditionelles Gericht à la Wiener Schnitzel mit lauwarmen Kartoffelsalat.

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Von unserem Tisch im Innenhof konnten wir das herrlich bunte Treiben beobachten, die laue Sommernacht bei Campari Orange und knackig kaltem Sauvignon Blanc, dazu das Wiener Schnitzel mit lauwarmen Kartoffelsalat und Kalbspaillard mit Salat und im Anschluss Creme brullee sowie Schokoladensorbet mit Erdbeeren, inmitten einer illustren Gästeschar genießen.

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Es war ein wunderbarer Abend. Auch wenn das „Borchardt“ etwas Besonderes darstellt -mit äusserst sehr besonderen Gästen- fällt auf, dass die Berliner Gesellschaft chic, kreativ, bunt, schillernd und dazu etwas schräg ist, aber nicht im geringsten „snobby“.

Adresse: Restaurant Borchardt
Französische Straße 47
10117 Berlin-Mitte
Telefon: 030-81886262
Öffnungszeiten: täglich ab 11.30 Uhr; die Küche ist bis 24 Uhr geöffnet.