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Genussreise durch die Bretagne – Die Bretagne schmeckt nach Salz, Fisch & Meer

Ein Besuch der Oceane Alimentaire in Penmarch lohnt sich für alle, die auf Fisch und auf Salz stehen… Hier kann alles, was der Atlantik zu bieten hat, gekauft werden.

Die Bretagne schmeckt nach Salz. In der aromatischen Meeresluft und auch in den regionalen Spezialitäten steckt viel von dem Mineral aus dem Ozean.
Das wohl berühmteste Salz der Bretagne trägt den weithin bekannten Namen „Sel de Guérande“. Auch wenn Guérande heute offiziell nicht mehr zur Bretagne gehört, war die Halbinsel traditionell das Zentrum der Salzproduktion im Nordwesten Frankreichs.Von Salz über Fischsuppe bis zur Sardinen-Rillette gibt es im Oceane Alimentaire alles, was das Herz begehrt. Auch kosmetische Artikel aus dem Meer können hier käuflich erworben werden. Ich habe dort u.a. eine Court Bouillon gekauft, die gleich am Abend zum Einsatz kam.  Eine Court Bouillon ist eine schnell gekochte Brühe, die zum Pochieren von Fisch oder Meeresfrüchten oder auch von Gemüse verwendet wird.

Wir bereiteten aus Möhren, Kartoffeln und Zucchini eine wunderbare Gemüsebeilage zum fangfrischen Fisch zu. Hierfür schälten wir das Gemüse, schnitten es in Würfel und gaben diese in eine Auflaufform. Von der Bouillon gab ich zwei Teelöffel in eine kleine Schüssel, goß etwa 1 Liter heißes Wasser hinein und rührte solange bis sich das Sel de Guérande komplett aufgelöst hatte. Die Flüssigkeit gab ich dann über das Gemüse und bestückte die Oberfläche großzügig mit Butter und einer Prise Zucker bevor ich die Auflaufform bei 220° Grad für 25 Minuten in den Ofen schob.

Das Gemüse schmeckte fantastisch zu den Krustentieren und dem fangfrischen Fisch.

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Genussreise durch die Bretagne – Penmarch

Unsere Genussreise durch die Bretagne führte uns unter anderem in die Strandbar „Chez Marie-Cath“ in Penmarch. Hier geht es recht lebhaft und zugleich äußerst entspannt zu. Man sitzt unter Pinien direkt am Meer und kann den malerischen Blick auf den weitläufigen Strand genießen.

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Die Auswahl an Crêpes und Galette ist mannigfaltig und es ist für jeden Geschmack –egal ob süß oder herzhaft- etwas dabei. Die servierten Speisen sind sehr gut zubereitet und es macht einfach Spass in dieser ungezwungenen Atmosphäre zu sitzen. Hier treffen sich viele Einheimische und Wassersportler auf einen Drink an der Bar oder zum lockeren Abendessen auf der Terrasse. Am Wochenende gibt es oft Live-Musik!

Unser Crepe mit gesalzener Butter und Honig und die Galette aus dunklem Buchweizenmehl mit Schinken und Käse, sowie mit Ziegenkäse, Honig und Salat schmeckten einfach nur köstlich.

 

„Chez Marie-Cath“ sollte man nicht verpassen.


La Paillotte „Chez Marie- Cath“
Plage de Porscarn, 29760 Saint-Guenole, Penmarch, Frankreich
+33 6 61 12 72 08

Das „Borchardt“- Die Institution am Gendarmenmarkt

Vergangenes Wochenende besuchten wir Freunde in Berlin. Samstagabend ging es ins legendäre Restaurant „Borchardt“ auf der Französischen Straße am Gendarmenmarkt. Es gilt als Institution und als Wohnzimmer der Filmszene sowie als Speisesaal der Politiker: Ins „Borchardt“ geht man, um sich zu zeigen und dabei zu sein – auch wenn manch einer behauptet, es sei wegen des Wiener Schnitzels.

Wir waren auf jeden Fall wegen des Wiener Schnitzels dort…welches zwar riesig groß erscheint, jedoch aufgrund der Tatsache, dass das Schnitzel ganz platt geklopft ist und lediglich von einer krossen, sehr dünnen Panade bedeckt ist, auch für eine Frau problemlos zu essen.

Seit 1895 ist das „Borchardts“ eine Instanz der Berliner Küche. Hier wird heute noch das Beste der Restaurant-Kultur von Damals serviert. Modern adaptiert feiern die hauseigenen Rezeptklassiker ein deutsch-französisches Revival auf den Tellern der Gäste.

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Modernes Kochen trifft auf traditionelles Gericht à la Wiener Schnitzel mit lauwarmen Kartoffelsalat.

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Von unserem Tisch im Innenhof konnten wir das herrlich bunte Treiben beobachten, die laue Sommernacht bei Campari Orange und knackig kaltem Sauvignon Blanc, dazu das Wiener Schnitzel mit lauwarmen Kartoffelsalat und Kalbspaillard mit Salat und im Anschluss Creme brullee sowie Schokoladensorbet mit Erdbeeren, inmitten einer illustren Gästeschar genießen.

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Es war ein wunderbarer Abend. Auch wenn das „Borchardt“ etwas Besonderes darstellt -mit äusserst sehr besonderen Gästen- fällt auf, dass die Berliner Gesellschaft chic, kreativ, bunt, schillernd und dazu etwas schräg ist, aber nicht im geringsten „snobby“.

Adresse: Restaurant Borchardt
Französische Straße 47
10117 Berlin-Mitte
Telefon: 030-81886262
Öffnungszeiten: täglich ab 11.30 Uhr; die Küche ist bis 24 Uhr geöffnet.

Kochabend in der Buchhandlung Bücherträume in Mülheim

 

Nachdem wir vor zwei Wochen unsere erste Lesung aus unserem „Original Ruhrpott“ Kochbuch in der Buchhandlung Bücherträume in Mülheim hatten, fand nun gestern ebenfalls in der Buchhandlung der Kochabend mit Rezepten aus dem Kochbuch statt.

Zehn Kochbegeisterte hatten sich zu dem Kochabend angemeldet und verwandelten die Buchhandlung in Windeseile in eine Großküche. Es wurden Zwiebeln geschnitten, Kartoffeln geschält, Äpfel geschält und in Scheiben geschnitten, Blutwurst in Mehl gewälzt….

Als Vorspeise gab es den legendären Dortmunder Salzkuchen mit Schinkenmett und Zwiebeln.

Als Hauptgang folgte der Ruhrpottburger aus Reibeplätzchen, Blutwurst, Apfelringen und Zwiebeln und nicht zu vergessen Rübenkraut…

 

 

Eine Herrencreme mit einem guten Schuss Rum und feinster Zartbitterschokolade bot den süßen Abschluss.

Gegessen wurde inmitten von Büchern und zwischen Kochen und Essen hatten wir genügend Zeit zum Stöbern und Querlesen.

Es war ein unterhaltsamer und lustiger Abend in geselliger Runde mit köstlichen Speisen und tollen Gästen und herzlichen Gastgeberinnen in einer gemütlichen und mit viel Liebe eingerichteten Buchhandlung.

Bücherträume OHG
Prinzeß-Luise Straße 9
45479 Mülheim an der Ruhr
Telefon 0208 – 821 461 84
E-Mail: info@buechertraeume.de
Web: http://www.buechertraeume.de

Zu Gast im Romantik Landhotel „Knippschild“ im Land der tausend Berge

Über Fronleichnam verschlug es mich ins von Dortmund nahegelegene Sauerland, vielmehr gesagt ins Land der tausend Berge. Ich konnte zwei wunderbare Tage im Romantik Landhotel „Knippschild“ verbringen. Das Hotel liegt inmitten des idyllischen, malerischen und 1000 Jahre alten Bergdorfs Kallenhardt.

Das Hotel ist eine Oase der Ruhe, es bietet viel Raum zum Relaxen, aber auch viele Angebote für Kultur, aktive Freizeit und Sport. Schon beim Betreten der Hotellobby spürt man die besondere heimelige Atmosphäre, die mit viel Liebe zu Detail, edlen Stoffen und hochwertige Hölzern geschaffen wird, aber auch durch die herzliche Begrüßung der Hausherrin.

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Bereits seit 1837 befindet sich dieses traditionsreiche Domizil in Familienbesitz. Unter der Leitung des perfekt eingespielten Teams um Annette und Klaus Knippschild, die das Vier-Sterne-Haus seit fast dreißig Jahren erfolgreich auf Kurs halten, hat sich das Hotel zu einer Adresse entwickelt, in der Wohlfühlen und Entspannen von der ersten bis zur letzten Minute Programm sind. Himmlische Zeiten kann der Gast im liebevoll originellem Saunadorf, mit drei verschiedenen Saunen  und gemütlichen Ruheräumen verbringen.

„Knippschilds – Leben lieben und genießen ”

Klaus Knippschild hat im Alter von 19 Jahren, nach seinem Abitur, seine Ausbildung zum Koch im ebenfalls im Sauerland ansässigen Jagdhaus Wiese begonnen. Später stand er u.a. in München in der legendären Aubergine von Eckart Witzigmann und in Baiersbronn im Restaurant Barreis am Herd. Ehefrau Annette Knippschild, im Haus für den umsichtigen Service und die Organisation zuständig, verdiente sich ihre gastronomischen Sporen u.a. im Zwei- Sterne- Restaurant Gala, Aachen, bei Johann Lafer und im Bankettbereich von Gerd Käfer in München. Knippschilds ehrliche, bodenständige und modern interpretierte Saisonküche lässt es zu keiner Jahreszeit an Genussmomenten mangeln.

Stärke der Knippschild-Küche sind Wild- und Fischgerichte sowie außergewöhnliche Kreationen, die in Anlehnung an die typisch Sauerländer Küche immer ein Stück Bodenständigkeit mit neuen Idee und Einflüssen aus aller Welt zu faszinierenden Geschmackserlebnissen veredeln.

Vor allem die Wildgerichte und die Tatsache, dass Klaus Knippschild nicht nur Gastronom, sondern zugleich Koch und Jäger ist, hatten mein Interesse im Vorfeld an dem Hause „Knippschild“ geweckt. Zum einen esse ich für mein Leben gern Wild und zum anderen recherchiere ich aktuell für einen interessanten Artikel über Jäger und Köche, der in Kürze im Westfalium Magazin erscheinen wird.

Am beiden Tagen konnte ich mich von der wunderbar schmackhaften Küche von Klaus Knippschild überzeugen.

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Gebackene Rehschnitzel mit Birnenspalten in Preiselbeerrahm, hausgemachte Spätzle und Blattsalate- einfach nur köstlich.

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Am nächsten Abend gab es in der sogenannten Romantikstube ein feines vier Gänge Menü. Begleitet wurde dies ausnahmsweise nicht von Wein sondern von dem Bier einer ortsansässigen Brauerei.

Die Vorspeise bestand aus Vitello Tonnato vom Wildschweinrücken mit Blattsalaten, Kapern und Thunfisch-Mayonnaise.

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Als Zwischengang wurde eine klassische Hochzeitssuppe mit Markklößchen, Flädle und Eierstich gereicht.

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Den Hauptgang krönte ein Ragout vom jungen Hirschen mit hausgemachten Spätzle.

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Und als süßer Abschluss gab es ein Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern und Vanilleeis. Ein perfektes Essen.

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Ebenso angetan wie von den Kreationen der Küche bin ich auch von dem jungen aufmerksamen, kompetenten, unaufgesetzten und durch die Bank weg fröhlichen und netten Personal. Die Atmosphäre im Hause Knippschild ist sehr familiär. Es ist spürbar, dass hier „alle an einem Strang ziehen“ und das nicht erst seit gestern.

Kurz vor meiner Abreise, nach einem fantastischen Frühstück in der liebevoll ausgestatteten Bauernstube, konnte ich mich noch mit dem Hausherrn zu einem Interview zusammensetzen.

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Die Knippschilds sind leidenschaftliche Gastgeber, das ist mir sehr schnell klar. Sie investieren stets in Verschönerungsmaßnahmen des Hauses, um den Gästen mehr Komfort zu bieten und sind darum bemüht, den Service für die Gäste weiter auszubauen. Heimatverbundenheit und Traditionen, sowie die Erhaltung von Werten sind für sie von großer Bedeutung. Nicht zu vergessen, ist die große Portion Humor, gute Laune und Lebensfreude, die beide Knippschilds verbreiten.

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La Boudons Frühling: Stielmus

Heute möchte ich Euch ein besonderes Rezept aus dem Anfang Mai dieses Jahres erschienenen „Original Ruhrpott“ Kochbuch (Hädecke Verlag, Weil der Stadt) von meiner Mutter und mir vorstellen.

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Foto von Hubertus Schüler, Bochum

Das appetitanregende Stielmus-Foto stammt -so wie alle anderen Foodfotos aus dem Buch- von Hubertus Schüler aus Bochum.

Stielmus, Strippmus, Rübstiel, Stängelrispen, Runkelstielchen, Köhlstille oder Streppmaut – für die jungen gestielten Blätter der Speiserübe gibt es viele Bezeichnungen. Sie wurde traditionell in den Gärten der Bergleute, im Schrebergarten oder in der Kleingartenanlage angebaut. Stielmus muss nach der Ernte rasch verwendet werden, da die dünnen Halme sehr schnell welken.

1 kg Stielmus
750 g halbfest kochende Kartoffeln
2 EL Butter
½ l Fleischbrühe
Salz und schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
150 ml Sahne

Vom Stielmus unten den dicken Strunk abschneiden, einzelne Stängel von welken Blättern befreien. Stängel klein schneiden, gut waschen und abtropfen lassen. Kartoffeln schälen und klein würfeln. Butter in einem Topf erhitzen, das Stielmus dazugeben und anschwitzen. Kartoffelwürfel hinzufügen und weitere 5 Minuten unter Rühren anbraten. Die Fleischbrühe angießen und auf kleiner Flamme ca. 30 Minuten weich kochen. Salzen und pfeffern, abschmecken und mit der Sahne verfeinert servieren.

TIPPS Die Fleischbrühe kann sowohl eine Rinder-, als auch eine Hühner- oder Kalbsbrühe sein. Wachsweich gekochte Eier oder kleingeschnittener Tafelspitz -so wie Inge, die Freundin meiner Mutter es liebt- passen gut dazu.

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Stielmus, Foto von Hubertus Schüler, Bochum

Kleine Nähkästchen-Plauderei zum Stielmusfoto:
Alle Gerichte aus dem Buch sind genauso fotografiert worden wie sie gekocht worden sind und dabei haben nur die besten Zutaten den Weg ins Essen gefunden. Sogar die halben Eier im Stielmus kamen aus dem Superbiomarkt. Auf meine Anmerkung, dass das ja leider keiner vom Foto her schmecken kann, bekam ich von meiner Mutter als Antwort, dass das Eigelb aber eben eine andere Gelbschattierung habe als herkömmliche Eier.

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Foto Hubertus Schüler, Bochum

 

Aktiver Familienkurzurlaub im Land des Hermanns

Vatertag fuhren wir mit Familie und Freunden ins wunderschöne Lipperland. Am Freitagmorgen trafen wir uns schon früh zu einem Aktivausflug der besonderen Art. Zu einer Draisinentour.

Etwas Kondition, eine gute Portion Muskelkraft und Freude an der Bewegung: Das sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine Tour durch das schöne Extertal von Rinteln bis nach Alverdissen auf der Strecke der historischen Extertalbahn.

Also aufsteigen, Platz nehmen und los geht’s – 18 Kilometer lang ist die Strecke. Dieses hochmoderne Schienenfahrrad wurde bereits im Jahr 1817 erfunden. Damals diente die Draisine zum Transport und zur Streckenkontrolle, heute eher zum Vergnügen.
Damit die Strecke auf Dauer nicht allzu beschwerlich ist, sind alle Draisinen mit einem Elektromotor ausgerüstet, der nach Bedarf zur Unterstützung eingeschaltet werden kann.
Da es zu unserem großen Bedauern auf dem Weg nach Alverdissen leider keine große Auswahl an Einkehrmöglichkeiten (mehr) gibt, waren wir mit einem selbst organisierten Picknick hervorragend beraten.
Die Tour hat uns alle-sowohl groß als auch klein- restlos begeistert. Ein ganzer Tag an der frischen Luft mit Bewegung für alle, die wollten. Diejenigen, die lieber die Landschaft genießen und sich ausruhen wollten, konnten auf der gemütlichen Sitzbank Platz nehmen und sich durch das Extertal kutschieren lassen.
Das Streckenprofil:
Länge: 18,1 km Steigung
Gefälle: durchschnittlich 11 m pro 1.000 m
Fahrzeit: ca. 3 Stunden auf der Hinfahrt (Steigung) bei einer Geschwindigkeit von 6 km/h und ca. 1,5 Stunden auf der Rückfahrt (Gefälle) bei einer Geschwindigkeit von 14 km/h

Nach dieser wunderbaren Draisinentour, verspürten wir alle den Drang, uns an einem schönen Ort zu Kaffee und Kuchen niederzulassen. Wir steuerten kurzer Hand Liebharts Detmolder Fachwerkdorf am Fuße des Teutoburger Waldes inmitten des Industriegebiets am Gelskamp in Detmold an.

Im Zentrum des Detmolder Fachwerkdorfes befindet sich für Kaffee- und Teefreunde das „Dorflädchen“. In einem historischen Fachwerkhaus, welches ehemals im Lemgoer Ortsteil Hardissen stand, kann man auf zwei Ebenen ein vielseitiges Sortiment an Spezialitäten, wie ausgewählte Teesorten, feinste Backwaren, Fruchtschnitten und Riegel entdecken. Hier erhält man nahezu sämtliche Artikel der Firmengruppe Liebhart und natürlich gibt es auch Hausmannskost vom Bauernhof.

Hier werden die Gäste mit einem reichhaltigen Angebot an Kaffee- und Tee-Variationen, sowie ständig frischem Kuchen und Waffel-Spezialitäten verwöhnt. Außerdem laden leckere Eissorten zum Verweilen im kleinen Bauerngarten ein.

Wir erfreuten uns an diversen Limonaden- und Kaffeespezialitäten, sowie an Käse-Schmand-Torte, warmen Apfelstrudel und Rhabarberkuchen. Danach kehrten die Lebensgeister allmählich wieder zurück.

Wir schlenderten noch ein wenig durch das Fachwerkdorf und schauten uns natürlich auch das Herzstück des Fachwerkdorfes an, das „Sudhaus”. Ein grosses altes Bauernhaus, das früher einmal im Stadtteil Nienhagen stand. Hier wird der Gast mit kulinarischen Köstlichkeiten am offenen Kamin und auf drei Etagen mit Blick auf den Teutoburger Wald und das Hermannsdenkmal verwöhnt. Es gibt hier die Bierspezialitäten der Liebharts Privatbrauerei, die schräg gegenüber des Fachwerkdorfes frisch gebraut werden.

Liebharts Dorflädchen und Café-Stube
Am Gelskamp 15b
32758 Detmold
Tel. 05231-305121
Öffnungszeiten:
Montag & Dienstag: Ruhetag
Mittwoch-Sonntag: 14.00-18.00 Uhr

Am Samstag starteten die Kinder mit einer Reitstunde auf dem in Detmold nahegelegenen Reiterhof Wrobel, der von der sympathischen Familie Kampmeier geführt wird. Die Kinder waren begeistert. Sie durften sich vor ihrer Reitstunde mit den Pferden bekannt machen und beim Putzen helfen und konnten nach dem Reiten noch den Stall fegen und Möhren verfüttern. Bei unserem nächsten Besuch in Detmold werden wir sicherlich wiederkommen.

Reiterhof Wrobel
Hiddeser Str. 31
32758 Detmold

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Danach ging es zum malerischen Schiedersee. Der Schiedersee oder Emmerstausee ist ein Stausee an der Emmer. Er liegt in der Nähe der Stadt Schieder-Schwalenberg im Weserbergland. Angelegt wurde der ca. 90 ha große See zum Hochwasserschutz und zur Erholung für Jung und Alt. Der Schiedersee ist ein Ausflugsziel wie im Bilderbuch. Hier wird einfach jedem etwas geboten. Kinder können sich auf dem riesengroßen Spielplatz oder an dem ca.1200 qm großen Spielsee austoben. Für die größeren Besucher bietet der angelegte Strand einen Ort um die Seele baumeln zu lassen. Rund um den See ist ein ca. 9km langer Rundweg angelegt, der auch am Kneippkurort Glashütte mit seinem Tretbecken vorbeiführt. Langeweile kann aufgrund der Vielzahl von Freizeitangeboten kaum aufkommen und sollte es doch einmal passieren, kann man sich bei einer lockeren Tretbootfahrt in aller Ruhe „die Sonne auf den Bauch“ scheinen lassen. Außerdem besteht die Möglichkeit auf dem See zum Surfen und Segeln.

Am frühen Abend ging es für uns dann auf die Burg Schwalenberg. Nachdem die Burg viele Jahre leer stand, hat sie nun seit Ende letzten Jahres einen neuen Pächter gefunden. Der 29 jährige Lars Baumhauer hat dem altehrwürdigen Gebäude wieder Leben eingehaucht. Er kennt die Burg aus Kindertagen, da er gebürtig aus der Region stammt, jedoch die letzten Jahre als DJ und Veranstaltungstechniker mit eigener Agentur in Köln sein Geld verdiente. Neben einem Cafébetrieb mit Biergarten und gut bürgerlichen Speisen sollen besondere Veranstaltungen und Events wie Hochzeiten, Geburtstage oder Firmenfeiern in dem historischen Gebäude stattfinden, sowie Lesungen, Konzerte und Kulturabende. Seit dem 01. April hat die Burg Schwalenberg seine Pforten geöffnet. Am Samstagabend erwartete uns ein BBQ Event mit Live-Musik auf der wunderschön gelegenen Terrasse mit sensationellem Blick auf den Teutoburger Wald.

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Die Live Musik wurde von Andi Seifert geboten.
Die Umschreibung authentisch, handgemachter und gelebter Rock’n Roll trifft wohl auf wenige Musiker so treffend zu, wie auf Andi ‚Stimmgabel‘ Seifert aus Paderborn.
Als Lead-Gitarrist der AC/DC Cover-Band Cheap Dirt ist er seit vielen Jahren überregional bekannt und eine absolute Ausnahmeerscheinung an der Gitarre. Er verkörpert das Original Angus Young so lebensnah, als wäre er persönlich anwesend.
Neben zahlreichen weiteren Band-Projekten ist Andi Seifert als musikalischer Leiter und Band-Leader des Schlosstheaters Marienmünster verantwortlich für ausgefeilte Arrangements und Top-Interpretationen ausgewählter Musikklassiker und am Samstag hat er als Solokünstler am auf der Burg Schwalenberg einige seiner Lieblingsstücke zum Besten gegeben.

Es war toll.
Sehr unterhaltsam waren auch die musikalischen und kabarettistischen Einlagen von „Oberkellner“ Wolf Dominicus, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des Schlosstheaters im Schafstall der Abtei Marienmünster.
Neben der ausgezeichneten Unterhaltung, muss ich aber noch das Steak mit Pommes und die Bratwurst im Brötchen erwähnen, die uns á la minute vom Chef persönlich gegrillt wurde. Das Grillgut schmeckte lecker.

Die Burg Schwalenberg ist wahrlich ein Hotspot für jedermann. Es war ein fantastischer Abend, mit gutem Essen, ausgelassener Stimmung, einem Wahnsinnsblick auf den Teutoburger Wald, toller Unterhaltung mit traumhafter Kulisse. Immer wieder gerne.

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Burg 2
32716 Schieder-Schwalenberg
Tel. 05284 942428
Email: info@burg-schwalenberg.de

Rührkuchen: So einfach und so gut!

Gestern war der Geburtstag meiner jüngsten Tochter. Sie hatte sich einen Kuchen in Form eines Marienkäfers gewünscht. Nun muss man wissen, dass ich zwar leidenschaftlich gerne koche, mir jedoch beim Backen häufig die Ideen fehlen.

Also habe ich erst einmal einen klassischen Rührkuchen aus Eiern, Butter, Zucker und Mehl gebacken, verfeinert mit kleinen Schokoladenstückchen.

Zunächst nahm ich vier Eier von ungefähr 230 Gramm. 230 Gramm brauchte ich jeweils auch von den anderen Zutaten: Butter, Zucker, Mehl. Ich gab alles in eine Rührschüssel und schlug den Teig mit dem elektrischen Rührgerät für etwa 4 Minuten zu einem glatten sämigen Teig. Anschließend wurde eine runde Kuchenform mit Backpapier ausgelegt und leicht gebuttert. Den Teig gab ich in die Form und schob ihn bei 180° Grad in den Backofen. Dann musste der Kuchen gute 45 Minuten backen. Als der Kuchen schön goldbraun gebacken und oben aufgeplatzt war, nahm ich in raus und stellte ihn auf ein Gitterrost. Nach etwa fünf Minuten Ruhezeit hob ich ihn mit dem Papier heraus und ließ ihn auf einem Rost abkühlen.

Dann bestrich ich ihn mit einem Zuckerguss aus schwarzem Johannisbeersaft und Puderzucker und etwas Couverture und verzierte ihn mit Keksen und kleinen Zuckerherzen.

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Das Ergebnis konnte sich erfreulicherweise sehen lassen und schenkte mir das Schönste überhaupt- strahlende Kinderaugen. Ich bin gespannt, welches Tier demnächst auf meiner Agenda steht.

 

„Original Ruhrpott – The Best Food of the Ruhr Area“ – So schmeckt der Pott!

Nun dauert es nur noch knapp eine Woche und dann erscheint endlich das Kochbuch „Original Ruhrpott – The Best Food of the Ruhr Area“ von meiner Mutter und mir.

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So schmeckt der Pott! Das Beste aus der Küche zwischen Emscher und Ruhr, mit Anekdoten und Kulinarischem aus dem größten Ballungsraum Deutschlands auf deutsch und englisch.

Fotos © Hubertus Schüler aus Bochum.

Nun heißt es ab Mai: Rin inne Schürze und ran anne Pötte!

Zu dem Buch gibt es liebevoll ausgesuchte Accessoires wie unsere „Original Ruhrpott“ Schürze, das „Original Ruhrpott“ Grubentuch und die „Hömma – Original Ruhrpott“ Tasse.

Sommerlich kulinarische Inspiration für einen lauschigen Abend mit Freunden

Vergangenen Freitag hatte man das Gefühl, es sei nicht erst April, sondern bereits August. Bei lauschigen Temperaturen, einem kühlen Glas Wein und Kleinigkeiten von einem sommerlich inspirierten Buffet, konnten wir bis spät in die Nacht im Garten sitzen und bei Kerzenschein und Feuerschale einen ersten wunderbaren Sommertag genießen und ausklingen lassen.

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Im letzten Jahr hatten wir ein altes Holzbrett gekauft, auf dem früher Brot gebacken wurde. Dieses bestückte ich mit verschiedenen Käse- und Wurstspezialitäten, Melone mit Parmaschinken, Weintrauben, kleinen Honigtomaten, Antipasti-Gemüse und vielem mehr. Dazu reichte ich französische Butter und eine Auswahl an verschiedenen Broten des Traditionsbäckers Tollkötter aus Münster.

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Unsere Gäste waren begeistert. Und ich war es auch. Die bunte Vielfalt machte wahrhaft Freude und war eine wunderbare Alternative zu einem klassischen Menü.