Blog

Ein Teller Buntes…

Vor ein paar Tagen hatte ich einen Riesenhunger auf Hühnchen mit irgendwas dazu-leicht und frisch sollte es sein.

Die bunten Bowls,die sich nachwievor grösster Beliebtheit erfreuen, inspirierten mich dann letztendlich zu einem Teller Buntes aus Hühnchen,Avocado,Tomaten,Oliven,Feldsalat,Gurken und Kichererbsen.

Als ich meiner Mutter begeistert von meiner Bowl erzählte,wollte sie von mir wissen,was denn bitte eine „Bowl“ sei.Nachdem ich es ihr erklärt hatte,zuckte sie wenig beeindruckt mit den Schultern und antwortete auf ihre unnachahmlichen spöttischen und zugleich belustigenden Art und Weise:“Pfff, früher hat man das Salat genannt!“

Ein paar Tage später übrigens fragte mich meine kleine Tochter, ob ich ihr „Boxer Braids“ flechten könnte. Mein vollkommen ahnungsloser Blick muss Bände gesprochen haben. Sie erklärte mir,was es mit „Boxer Braids“ auf sich hat. Als ich ihr antwortete,dass man diese früher Bauernzöpfe genannt habe,verstand ich, was meine Mutter meinte 😂.

Ein Traditionsgastronom in Dortmund nennt die Bowls liebevoll „Schüsselken“.Da wir zu Hause zu kleine Schüsseln haben,musste ich zwangsläufig auf unsere grossen Teller ausweichen,weshalb bei uns ein Teller Buntes draus wurde.

Bei Bowls gilt es im Übrigen,diese nach dem Baukastenprinzip mit knackigen,sättigenden und weichen Zutaten zu bestücken, und alles mit einem passenden köstlichen Dressing zu servieren.Je bunter,desto besser. Sie sind gesund und zum Gabeln gut: Bowls machen einfach Spaß! Egal, ob Fleischliebhaber, Gemüse-Junkie oder Veganer – bei diesem Food-Trend kommt jeder auf seine Kosten.

Einfach mal ausprobieren!

Viel Spaß dabei!

Lachstatar bringt den Frühling auf den Tisch

Inspiriert von den vielen Fotos der köstlichen Tatarvariationen aus der in Zug ansässigen Weinbar Platzhirsch unseres sehr guten alten Freundes aus Kindertagen- Christoph Schmid-hat mich der Hunger und die Lust auf das Lachstatar dazu beflügelt,dieses einfach mal auszuprobieren.

Tatarvariationen aus dem Platzhirsch

Es schmeckte zwar nicht ganz so wie draussen am Brunnen inmitten der Zuger Altstadt sitzend,mit der Sonne im Gesicht und in Urlaubsstimmung gehüllt,aber es hat mir einen Hauch von Frühling auf den Tisch gezaubert.

Foto Platzhirsch Sitzplätze am Brunnen-ein Idyll

Dazu braucht es:

300 g frisches Lachsfilet ohne Haut (Sushi-Qualität, alternativ: Räucherlachs)

2 reife, mittelgroße Avocados 

1 Bio- Limette

1 EL Olivenöl

1 EL Reiswein

2 – 3 EL frischer Dill

Salz

gemahlener Pfeffer

So wirds gemacht:

Saft der Limette auspressen. Avocados mit einem Messer vorsichtig halbieren und den Kern entfernen. Avocadofruchtfleisch mit einem
Esslöffel herausheben und würfeln. Avocadowürfel mit 1-2 TL Limettensaft beträufeln und mit Pfeffer und etwas Salz würzen, vorsichtig durchmischen. Dill
abbrausen, trockenschütteln, fein hacken.Lachs mit einem Messer in feine Würfel schneiden. Mit den Avocafowürfeln,
Olivenöl und Dill vermischen. Mit Pfeffer und Salz, sowie Reiswein
abschmecken.Zum Anrichten 4 Ringe (Durchmesser: 10 cm) mit der Tatarmischung befüllen, Ringe vorsichtig entfernen. Mit einem knackig grünen Salat servieren und genießen.

Rehrücken aus unserem „Original Münsterland“ Kochbuch

Gestern war es einmal wieder Zeit für ein feierliches Sonntagsessen. Und da noch ein feiner Rehrücken in unserem Tiefkühlfach schlummerte,war die Entscheidung schnell getroffen.

Rehrücken nach dem Rezept aus unserem „Original Münsterland“ Kochbuch,das im letzten Jahr veröffentlicht worden ist. Fruchtig durch die Orangenfilets und cremig durch die Sahne.Ein Fest für die Sinne.

Es wird benötigt:

800 g Rehrücken

Butterschmalz

3 Zwiebeln,geschält und klein gehackt

1 Apfel, geschält und in kleine Stücke geschnitten

2 Orangen, Filets ausgelöst

10 Wacholderbeeren

2 Lorbeerblätter, 6 Gewürznelken

Salz und Pfeffer,frisch gemahlen

1 EL Tomatenmark

750 ml Wasser

250 ml Rotwein

3 EL Preiselbeeren

100 ml Sahne

1 Schnapsglas Portwein

Und so wirds gemacht:

In einem Bräter den Rehrücken in 1 EL Butterschmalz stark anbraten. Nacheinander die Zwiebeln, die Apfelstücke,die Orangenfilets, die Gewürze und das Tomatenmark dazugeben. Mit Portwein, Rotwein und Wasser ablöschen und für zwei Stunden in den vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Celsius geben. Das Fleisch vom Knochen lösen und die Sauce durch ein Spitzsieb passieren, Preiselbeeren und Sahne dazugeben, abschmecken und das Fleisch in der Sauce etwas ruhen lassen.

Dazu passen Nudeln oder ein Kartoffelgratin mit Möhren.

Raffiniert und wandelbar…Meine Quiche ohne Boden ähnelt einem Omelett aus dem Ofen

Wir lieben französische Tartes und Quiches, ganz gleich ob mit süßem oder herzhaftem Belag und ob kalt oder warm. Häufig essen wir als Mittag-oder Abendsnack Quiche mit Speck und Zwiebeln oder auch mit Ratatouillegemüse und dazu einen kleinen Salat- angemacht lediglich mit einer fruchtig milden Vinaigrette. Kürzlich probierte ich eine Quiche das erste Mal ohne Boden aus. Die Quiche ist rasch zubereitet und steht schnell auf dem Tisch. Sie ist dadurch eine optimale Mahlzeit für stressige Tage, an denen es etwas schneller gehen muss.Und nicht nur das.Sie ist auch wesentlich bekömmlicher.

Dafür braucht man:

3 Eier

100g Frischkäse

70g Milch

Salz, Pfeffer, Prise Muskatnuss

200g Zucchini

5 Stück Cocktailtomaten

100g Feta

1 EL Olivenöl

1 kleine Zwiebel

Pinienkerne

Frische Kräuter zum Bestreuen

Und so wirds gemacht:

1.) Den Frischkäse gut mit der Milch verrühren, sodass keine Klumpen vorhanden sind. Dann die Eier verquirlen und mit der Frischkäse-Milch-Masse verrühren. Mit Salz, Muskatnuss und Pfeffer würzen.

2.) Die Zwiebel fein hacken. Die Tomaten vierteln. Die Zucchini schäken und in Würfel schneiden.

3.) Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel anrösten. Die Zucchiniwürfel dazugeben und kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Kurz etwas auskühlen lassen.

4.) Die Ei-Masse mit der Zucchini vermengen und in eine Auflaufform gießen. Die Tomaten darauf verteilen.

5.) Den Feta in kleine Würfel schneiden und ebenfalls auf die Quiche legen. Die Pinienkerne auf der Quiche grosszügig verteilen.

6.) Die Quiche bei 200 Grad Ober- und Unterhitze für rund 30 Minuten backen, bis sie oben leicht bräunlich wird.

7.) Die fertige Quiche mit frischen Kräutern bestreuen und servieren.

Lachs aus dem Bambuskorb mit Tomaten-Avocado-Salat

Im letzten Jahr hat mein Mann uns einen Bambuskorb zum Dämpfen von Gemüse und Fisch geschenkt.Erst verschwand er in den Tiefen unseres Küchenschranks,dann kam er jede Woche einmal zum Einsatz und seit Anfang des Jahres benutzen wir ihn häufiger als unsere Bratpfanne.

Frischer Lachs auf einem Salatbett im Bambuskorb gedämpft ist einfach zubereitet und unglaublich lecker.

Zutaten:

400 g Lachsfilets

Salz

weißer Pfeffer

600 g Kirschtomaten

1 Avocado

2 EL Limettensaft

1 EL Olivenöl

Pfeffer

So wird’s gemacht:

Salatblätter waschen. Lachsfilets waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen.Bambuskorb mit Salatblättern auslegen. Fischstücke zufügen. Einen geeigneten Topf mit etwas Wasser füllen und aufkochen. Korb mit Deckel draufsetzen. Bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten garen. Dazu schmeckt ein Tomaten-Avocado-Salat ganz köstlich.

Tomaten waschen und grob würfeln. Avocado schälen, halbieren, entkernen und würfeln. Avocado mit Tomaten, Limettensaft und Öl mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Lachsfilets zum Servieren mit dem Salat auf den Teller geben.

Guten Appetit!

Kabeljau in Kräuterknuspercrunch auf Paprika

Wir haben hier in unserem Dortmunder Vorort Aplerbeck das große Glück, dass jeden Mittwoch und Freitag ein Fischwagen vom Fischhof Baumüller aus Wickede kommt und uns mit einer vielfältigen Palette von Frisch- und Räucherfisch, angefangen bei der fangfrischen Forelle, diversen über Buchenholz geräucherten Fischspezialitäten bis hin zum ausgefallenen Meeresfisch erfreut. Seit mehr als 50 Jahren beschäftigt sich Familie Baumüller mit der Vermarktung und Veredelung von Speisefischen. Dabei haben sie sich das Ziel gesetzt, immer gleichbleibende Frische und Qualität auf den Tisch zu bringen. Dieses Vorhaben gelingt ihnen wirklich mit Bravour.

So oft wie es irgendwie geht, nutzen wir die Chance und kaufen dort frischen Fisch für das Wochenende. Bevorzugt wandert ein Stück Lachs oder Kabeljau in meinen Einkaufskorb. Der Lachs gerne auch geräuchert.

Gestern entschied ich mich für den Kabeljau. Dieses saftige Fischfilet bereitete ich mit einer pikanten Kräuterkruste auf süß-säuerlichem Paprikagemüse zu– eine leckere Kombination für alle Liebhaber der leichten Küche. Eigentlich ist es ein perfektes sommerliches Fischgericht, aber auch zu den aktuellen winterlichen Temperaturen lässt es sich sehr gut genießen.

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 4 Stiele Thymian
  • 4 EL geriebener Parmesan
  • 3 EL Olivenöl
  • 4 EL Pankobrösel
  • 2 EL Crème fraîche légère
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 800 g Kabeljaufilet
  • 3 EL Rapsöl
  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 EL flüssiger Honig
  • Salz, Pfeffer

So wird`s gemacht:

  1. Für die Kräuterkruste Petersilie und Thymian waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und grob hacken. Kräuter, Parmesan, Olivenöl, Panko-/Semmelbrösel und Crème fraîche in einem hohen Rührbecher mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen. Zwiebel fein würfeln. Knoblauch fein hacken. Paprika waschen, putzen, entkernen und in ca. 1,5 cm dünne Streifen schneiden.
  3. Fischfilet in 4 gleich große Stücke schneiden. Backofen vorheizen (E-Herd: 200°C/Umluft: 180°C/Gas: s. Hersteller).
  4. 2 EL Öl in einer großen ofenfesten Pfanne erhitzen. Fisch darin kräftig anbraten. Dann mithilfe von zwei Löffeln wenden und ca. 3 Minuten weiterbraten. Pfanne vom Herd nehmen. Fischfilets mit Salz würzen. Kräutermasse gleichmäßig auf die Filets verteilen, leicht andrücken. Fisch (noch in der Pfanne) im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 7–8 Minuten backen.
  5. Inzwischen 1 EL Öl in einer weiteren großen Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Paprikastreifen darin 3–4 Minuten anbraten. Mit 2 EL Wasser ablöschen. Weiterbraten bis das Wasser verdunstet ist. Paprikagemüse mit Weißweinessig ablöschen. Honig einrühren und unter Rühren ca. 30 Sekunden karamellisieren. Alles gut mit Salz und Pfeffer würzen. Fisch aus dem Ofen nehmen und mit Paprikagemüse servieren.

Und dann nur noch GENIESSEN!

Buntes Wurzelgemüse aus dem Ofen mit Joghurtdip

Wohlmöglich erging es dem einen oder anderen von Euch Anfang dieses Jahres ähnlich, dass Ihr aufgewacht seid und Euch vorgenommen habt, dass sich dringend ernährungstechnisch etwas ändern muss, damit man sich im Sommer, wenn es hoffentlich wieder ins Freibad oder gar in den Strandurlaub gehen kann, ungeniert in die Badesachen werfen kann und zwar in die von letztem oder vorletztem Jahr und nicht in die Neuen, die zwei Nummern größer sind. Jedenfalls waren wir voller guter Vorsätze und wollten unserem Körper nach der bekannten Völlerei während der Adventszeit etwas Gutes tun. Der Baumkuchen meiner Schwiegereltern mit vier -oder waren es sogar fünf ???- Ringen oder die selbstgemachte Pastete meiner Mutter und meines Bruders oder der Raclette-Käse, der in den Mengen wie sonst gekauft wurde, alles war köstlich, aber in Zeiten, in denen man keinen Besuch empfängt und alles allein aufessen darf, hat auch bei uns Spuren hinterlassen.

So beschäftige ich mich seit ein paar Wochen mit gesunden und kalorienärmeren Speisen, an denen sogar die ganze Familie Freude hat.

Ein tolles Rezept ist zum Beispiel „Buntes Wurzelgemüse aus dem Ofen mit Dip“. Dieses möchte ich Euch im Folgenden gerne vorstellen:

Zutaten:

  • 150 g getrocknete Tomaten in Öl eingelegt im Glas
  • 250 g Möhren 
  • 250 g Petersilienwurzel
  • 250 g Pastinaken
  • 250 g Süßkartoffel 
  • 250 g kleine Rote Beten 
  • Salz & Pfeffer 
  • 80 g Kalamata-Oliven (ohne Stein) 
  • 3 Zweige Rosmarin 
  • 1  Bio-Zitrone 
  • 2 EL Pinienkerne 
  • 200 g Feta 
  • 200 g griechischen Joghurt

So wird`s gemacht:

  1. Den Ofen vorheizen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 180 °C/Gas). Die Tomaten in einem Sieb abtropfen lassen, dabei das Öl auffangen. Ein Backblech mit etwas Tomatenöl bestreichen. Die Tomaten klein schneiden.

2. Das Wurzelgemüse schälen, waschen und in Stücke schneiden. Bei der Roten Bete aufpassen und evt. Einmalhandschuhe tragen – sie färben stark!. Diese auch schälen und klein schneiden. Alles auf dem Blech verteilen. Mit restlichem Öl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen. In den heißen Backofen geben und 45–50 Minuten schmoren lassen.

3. Nach ca. 25 Minuten Tomaten und Oliven auf dem Gemüse verteilen. Rosmarin waschen, trocken tupfen, Nadeln abzupfen und grob hacken. Zitrone heiß waschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben.

4.Ca. 10 Minuten vor Ende der Backzeit Rosmarin und Pinienkerne über das Gemüse streuen.

5.Für den Dip Feta grob zerbröckeln. Feta und Joghurt mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ofengemüse aus dem Ofen nehmen. Mit Zitronenschale bestreuen und mit dem Dip servieren.

Übrigens: Beim Schälen und Schneiden des Gemüses in grobe Stücke können auch wunderbar Kinder mithelfen. Wenn die Kinder in die Küchenarbeit miteingebunden werden, schmeckt`s denen dann häufig auch richtig gut.

Schneebedeckte Bergwipfel aus Cornflakes,Mandeln und weißer Schokolade

Chococrossies sind wahrlich einfach und blitzschnell selber zu machen. So beinhaltet das folgende Rezept gerade mal drei Zutaten. Kinder lieben es.

Uns schmecken die selbstgemachten Schokoknusperhäufchen sogar noch besser als das Original. Und das soll schon was heissen.

Zutaten

  • 250 g weiße Kouvertüre (Vollmilch oder Zartbitter schmecken auch köstlich)
  • 60 g Cornflakes
  • 60 g Mandelstifte

Zubereitung

  • Die Schokolade klein hacken. In einem Topf vorsichtig schmelzen lassen.
  • Cornflakes mit den Händen zerbröseln. Mit Mandelstiften mischen. Flüssige Schokolade dazugeben und alles gut vermengen, sodass die trockenen Zutaten komplett überzogen sind.
  • Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Mindestens 2 Stunden an einem kühlen Ort (nicht im Kühlschrank) fest werden lassen.Danach in eine luftdichte Keksdose packen und nach und nach geniessen.

Kochen macht Spass, gemeinsam Kochen noch mehr…

Nichts ist doch schöner, als gemeinsam in der Küche zu stehen, zu schälen, zu schnippeln, zu rühren, zu probieren und miteinander zu quatschen. Und so haben die Kinder und ich uns dazu entschieden, eine Gemüsebrühe gemeinsam zu kochen, die wir nach unserem Gusto mit Buchstabennudeln oder mit Pfannkuchenstreifen verfeinern können. Bei diesem Rezept können selbst kleine Köche eifrig mitmachen und mit sicherer Gerätschaft beim Schälen helfen. Ich kenne das noch gut von mir selbst, dass ich schon als kleines Mädchen nicht nur mithelfen wollte, sondern am liebsten alles selber machen wollte. Und so überlies ich meinen Töchtern das Schälen und Würfeln des Gemüses mit dem Endergebnis, dass sie stolz waren mitgeholfen zu haben und mit Wonne die Suppe verspeist haben.

Zutaten Gemüsebrühe

2 Bund Suppengrün

1 1/2 l Wasser

Salz & Pfeffer

frische Petersilie

So wird`s gemacht:

Zuerst die Möhren mit dem Gemüseschäler schälen und die Enden mit dem Messer abschneiden. Danach die Möhren in kleine Würfel schneiden. Den Lauch waschen und in feine Ringe schneiden. Die Sellerieknolle schälen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. 1 1/2 l Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, das Gemüse dazu geben und alles eine gute Stunde köcheln lassen. Zum Schluss die Brühe mit etwas Salz und Pfeffer würzen und frische Petersilie darüber streuen.

Die Kinder wünschten sich Buchstabennudeln als Einlage. So gaben wir eine Handvoll Buchstabennudeln für etwa 8 Minuten in die Brühe der Kinder.

Und ich erfreute mich an einer Pfannkuchensuppe.

Hierfür bereitete ich mir aus 1 Ei, 70 g Mehl, 150 ml Milch und einer Prise Salz einen Pfannkuchenteig ausreichend für 2 Pfannkuchen vor. Ich erhitzte etwas Sonnenblumenöl in einer Pfanne, goss mit einer Schöpfkelle den Pfannkuchenteig in die heiße Pfanne, schwenkte die Pfanne etwas hin und her, drehte den Pfannkuchen einmal vorsichtig um und backte ihn zu Ende. Ich schnitt den Pfannkuchen in dünne Streifen und erhitzte diese in der Suppe.

Richtig köstlich!!!

Das übrig gebliebene Suppengrün lässt sich im Übrigen wunderbar mit etwas gekörnter Brühe, Wasser und einem Schuss Sahne erhitzen, pürieren und als cremige Gemüsesuppe genießen. Wir haben uns ein Ei dazu gekocht, es halbiert und als Einlage gegessen. Ein tolles Mittagessen.

Eiserkuchen- Eine knusprig-köstliche Tradition zu Silvester

Eiserkuchen sind nicht nur bei uns feste Bestandteile zu Silvester.

Früher verwendete man für das Backen der Eiserkuchen Backzangen, die kunstvolle Ornamente oder das Hochzeitsdatum trugen, und die dann mit Teig gefüllt im  Herdfeuer gebacken wurden. Heute verwendet man zum Backen spezielle Eiserkucheneisen, nicht zu verwechseln mit Waffeleisen.

Die Eiserkuchen müssen noch heiß über ein hölzernes Hörnchen zum Hörnchen gedreht werden.

Bei uns backt meine Mutter schon seit immer und ewig die Eiserkuchen- und das ist auch gut so, denn niemand kann es so gut wie sie. Und dann zieht der Duft Silvester durch das ganze Haus, so dass sie zusehen muss, dass sie für abends oder Neujahr noch welche hat und die fünf Enkel (oder mein Vater !!!!) nicht schon alle vorher aufgefuttert haben.

Meine Mutter war so lieb, dass sie sich gleich heute noch einmal in die Küche gestellt hat, um Eiserkuchen nachzubacken, da sie dieses Mal die Eiserkuchen nicht vor der hungrigen Meute versteckt halten konnte und alle vertilgt waren bevor sie mir meinen „Anteil“ für zu Hause übergeben konnte.

Zutaten:

65 g Butter

250 g Zucker oder Kandis

1 Päckchen Vanillezucker

2 Eier

250 g Mehl

375 ml Wasser

Nach Belieben Aniskörner oder gemahlen oder Zimt mit in den Teig geben.

Zubereitung:

Butter mit Zucker, Vanillezucker und gegebenenfalls mit Gewürzen schaumig rühren. Nach und nach die Eier dazugeben und weiter schlagen. Mehl und Wasser abwechselnd hineingeben. Der Teig sollte recht dünnflüssig sein. Ein Eiserkucheneisen entweder mit einer Speckschwarte fetten oder mit einem Pinsel mit flüssiger Butter oder Öl einfetten. Einen Löffel Teig einfüllen, zuklappen und goldbraun backen. Bei manchen Eisen kann man den Bräunungsgrad einstellen und das Gerät gibt entweder einen akustisches oder optisches Signal, wenn der Teig die Bräunungsstufe erreicht hat. Die fertigen Eiserkuchen schnell vom Gerat lösen, über den Holzmodel legen, drehen und auf ein Gitter zum Auskühlen legen. Nach dem Erkalten den Model entfernen und weiterbacken.

Die Eiserkuchen in einer luftdichten Blechdose aufbewahren. Man kann sie so oder mit Sahne gefüllt und heißen Schattenmorellen essen.