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Platzhirsch – Die Weinbar in Zug, Schweiz

Der Platzhirsch, wie es der Name schon andeutet, liegt direkt am wunderschönen Hirschenplatz inmitten der Stadt Zug. In unmittelbarer Nähe vom bezaubernden Zuger See und der Altstadt ist er nicht nur Standort, sondern auch Namensgeber der Bar selbst.

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Der Platzhirsch hat ein komplett neues Raumkonzept mit einer langen Bar und einem offenen Bereich auf der einen Seite und einem langen Tisch direkt bei zwei großen Weinschränken auf der anderen Seite. An umlaufenden Stehtischen, direkt an der langgezogenen Fensterfront, können die Gäste auf Barhockern Platz nehmen und ihr Glas Wein oder ihren Drink mit Blick hinaus auf die Straße und den Hirschenplatz genießen.  Das Interieur ist fast ausschließlich in dunkeln Tönen wie schwarz, braun und grau gehalten, wobei geräuchertes Eichenholz das vorherrschende Material ist in der ganzen Bar. Dazu kommt der präsente Rotton im Platzhirsch-Logo. Wirklich sehr chic und elegant diese Kombination.

Inhaber und Gastgeber ist mein ältester Freund Christoph Schmid. Unsere Wege kreuzten sich vor mehr als 25 Jahren  in Montreux, als wir beide in den Schulferien unsere Sprachkenntnisse verbessern sollten. Christoph ist als Quereinsteiger in die Gastronomie „geraten“. Er war mehr als 20 Jahre lang als Banker tätig. Nach ungefähr einem Jahr Weltreise manifestierte sich in ihm der Gedanke, eine Bar zu eröffnen.  Die Gelegenheit bot sich und er schlug zu. Mit dem Platzhirsch wurde ein langersehnter Traum war.

Zusammen mit Josef Pargfrieder, dem Besitzer der Vinothek Josef in Zug, hat Christoph einen sehr erfahrenen Sommelier und Gastronomen als Partner für den Platzhirsch gewinnen können. Josef ist ein Wein Connaisseur, der seinesgleichen sucht. Wein ist seine Berufung, seine große Leidenschaft. In seiner spärlich gesäten Freizeit macht er sich auf die Suche nach besonderen Weinen, um stets die Weinkarte des Platzhirsch zu bereichern und die Gäste mit wunderbaren Weinreisen zu begeistern. Mit über 100 verschiedenen Weinen aus ganz Europa bietet der Platzhirsch ein durchmischtes und exklusives, dennoch ein für jedes Budget passendes Sortiment. Aber aufgepasst, im Platzhirsch kommen auch „Nicht-Weintrinker“ auf ihre Kosten. Ein mannigfaltiges Sortiment an Bier, Whiskey, Gin, Rum, Grappa und diversen Spirituosen lassen alle Herzen höher schlagen.

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Als ich vor gut 1 ½ Jahren das erste Mal meinen Fuß in die Bar setzte, hat es mir glatt den Atem verschlagen. Das Ambiente ist stylish aber gemütlich. Die Atmosphäre ist locker und  lässig. Der Platzhirsch ist mein absoluter Lieblingsort. Ein bunter Mix an Gästen, mit ganz wunderbaren Gastgebern. Nicht nur Christoph, der wahrlich ein begnadeter Gastgeber ist, ein wenig verrückt, aber verbindlich, sehr lustig und mit einer beneidenswerten „laissez faire“ Ausstrahlung, ist das gesamte Platzhirsch Team von einer unglaublichen Herzlichkeit, Professionalität und Präsenz wie man es sich als Gast nur wünschen kann. Mit Nathi und Dave im Service und Mike als Küchenchef hat Christoph einen wahrhaften Glückgriff getan.

Abgesehen von den Weinen, macht auch das Angebot an Speisen richtig Freude. Alle Speisen sind mit Bedacht und größter Sorgfalt ausgesucht. Ausschließlich Produkte von bester Qualität und regionalen Produzenten finden hier den Weg in die Küche. Das Rindstatar, etwas schärfer angemacht als gewöhnlich, ist mein persönlicher Favorit und ein wunderbarer Begleiter zum Glas Rotwein. Im Laufe des Abends noch ein Chalts Plättli, eine große Auswahl an Salami, Bündnerfleisch, Bresaola und Käse, darf bei einem weinseligen Abend definitiv nicht fehlen. 

Im Sommer ist im Übrigen auch der Hirschenplatz bestuhlt. Da sitzt man draußen neben dem Brunnen bei einem eisgekühlten Glas Weißwein. Auch bietet der Platzhirsch außergewöhnliche Anlässe. Leckerer Wein gepaart mit Musik in einer warmen Sommernacht und dazu eine Bratwurst vom Grill. Schöner kann das Leben kaum sein.

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Platzhirsch – Weinbar

Zeughausgasse 10, Hirschenplatz, 6300 Zug

+41 41 710 27 27

info@platzhirschzug.ch

http://www.platzhirschzug.ch

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La Boudon`s Delicious Summer „Cake á l`Orange“

 

Rezept für eine 26 cm lange Rührkuchenform

 

Cake á l`Orange:

 

3 Eier

 

170 g Zucker

 

160 g Mehl

 

2 gestrichene TL Backpulver

 

150 g halbgesalzene Butter

 

1 unbehandelte Orange

 

Backofen auf 180° C vorheizen.

 

In einer Schüssel Eier und Zucker schaumig schlagen. Das mit dem Backpulver gemischte Mehl einrühren.

 

Die Butter zerlassen und zu der Mischung gießen. Orangenschale vollständig abreiben, Orange auspressen. Schale und Saft in den Teig geben und vorsichtig verrühren.

 

Mischung in eine gefettete und mit Mehl bestäubte Form geben und 40 Minuten backen.

 

Variante: mit Schokosplittern. Hierfür 80 g Schokosplitter in den Teig mischen.

 

Dieser Kuchen ist einfach köstlich – ob mit oder ohne Schokolade.

 

LA BOUDONS DELICIOUS SUMMER „IBERISCHES SCHWEINEFILET IM SPECK-CHAMPIGNON-BLÄTTERTEIGMANTEL MIT MEDITERRANEM OFENGEMÜSE“

Iberisches Schweinefilet im Speck-Champignon-Blätterteigmantel mit mediterranem Ofengemüse

Rezept für 4 Personen

Mediterranes Ofengemüse:

2 rote Paprikaschoten

1 Aubergine

1 Zucchini

eine Handvoll Tomaten

eine Handvoll Drillinge

3 Knoblauchzehen

Olivenöl

Thymian und Rosmarin

Salz und Pfeffer aus der Mühle und eine gute Prise Zucker

 

Backofen auf 200° C vorheizen. Die  Kartoffeln abwaschen, trocken tupfen und halbieren. Aubergine, Zucchini und Paprikaschoten halbieren und die Hälften in mundgerechte Stücke schneiden. Tomaten grob würfeln. Knoblauchzehen klein schneiden. Die Kräuter hacken. Eine Auflaufform mit Olivenöl einpinseln, alles hineingeben, großzügig mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen und eine Prise Zucker schlussendlich über das Gemüse geben. Das Gemüse etwa 20 Minuten im Ofen goldbraun backen

Iberisches Schweinefilet im Speck- Champignon-Blätterteigmantel:

1 Iberisches Schweinefilet à 600 g

etwas Salz und Pfeffer

etwas Butterschmalz

6 Scheiben dünner Frühstücksspeck

1 Blätterteigrolle

1 Handvoll Champignons

etwas Butter

1 Schalotte

1 Knoblauchzehe

Salz & Pfeffer

etwas Sahne

1 Eigelb

Das Schweinefilet mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Frühstücksspeck umwickeln. In einer Pfanne Butterschmalz auslassen und das Schweinefilet rundherum gut anbraten, aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Knoblauchzehe, Schalotte und Champignons in kleine Würfel schneiden. In der gleichen Pfanne etwas Butter erhitzen, Knoblauchzehe, Schalotte und Champignons hineingeben, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Sahne ablöschen.

Den Blätterteig auslegen und in der Mitte des Teiges das Schweinefilet legen, die Champignons á la Creme darüber geben und den Blätterteig zu einer Rolle formen. Den Blätterteig mit Eigelb bestreichen und im vorgeheizten Ofen auf 180 °C für 30 Minuten backen bis der Blätterteig schön braun geworden ist.

 

Das Schweinefilet aufschneiden und mit dem mediterranen Gemüse servieren.

 

La Boudon`s Delicios Summer „Wassermelone-Feta-Walnuss-Salat“

Wassermelone-Feta-Walnuss-Salat

Rezept für 2 große oder 4 kleine Portionen

800 g Wassermelone

150 g Feta

1 Hand voll Walnüsse

Saft von 1 Limette

2 EL Ahornsirup

2 EL italienisches Olivenöl

frisch gemahlener Pfeffer

Die Wassermelone in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und die Schale entfernen. Das rote, süße Fruchtfleisch anschließend in mundgerechte Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Den Limettensaft mit dem Ahornsirup und dem Olivenöl vermengen. Den Fetakäse zerbröseln und ebenfalls zur Wassermelone geben. Die Walnüsse hacken. Nun alles mit dem Dressing begießen, die gehackten Walnüsse darüber geben und zum Schluss mit dem frisch gemahlenen Pfeffer bestreut servieren.

Vor wenigen Wochen hatte ich das große Glück, für drei Tage das zauberhafte Relais & Châteaux Hotel „Burg Schlitz“ in Hohen Demzin inmitten der Mecklenburgischen Schweiz, zu besuchen. Hohen Demzin liegt westlich des Malchiner Sees,  zwischen Teterow und Waren. Die Burg Schlitz ist eine edle Country-Residenz für all die Menschen die das gute und feine Leben auf dem Lande lieben. Das klassizistische Palais liegt fernab der Alltagshektik inmitten eines 100 Hektar großen Landschaftsparks, nur ca. 1,5 Std. Fahrzeit von Berlin und Hamburg entfernt. Genuss-Oasen wie das Gourmet-Restaurant im Wappen-Saal, die Café-Brasserie “Louise” oder die Davidoff Cigar-Lounge laden wahre Conaisseure ein. Klein und sehr fein präsentiert sich die Wellness & SPA Lounge in der man vortrefflich entspannen kann. 19 Zimmer & Suiten verwöhnen mit höchstem Wohnkomfort, auserwählten Biedermeier Antiquitäten, maßgefertigtem Mobiliar und ganz individuellem Stil.

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Geführt wird die „Burg Schlitz“ seit fast sechs Jahren von dem Ehepaar Hoeck, das sich mit diesem wunderbaren Anwesen einen großen Traum  erfüllt. Auf Burg Schlitz führen sie gemeinsam das Schlosshotel, wo  Armin Hoeck ganz Schlossherr und stilvoller Gastgeber sein kann.  Betrachtet man Armin Hoecks Lebenslauf, wird man seine Liebe zum „guten  und feinen Leben auf dem Lande“ erkennen. In diesem Sinne empfängt und  logiert er auch seine Gäste. Bis Ende Dezember 2010 führte Armin Hoeck das Relais & Châteaux Weinromantikhotel Richtershof in Mülheim/Mosel als geschäftsführender Gesellschafter. Privat und geschäftlich immer an seiner Seite – seine Frau Manuela.

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Ein Stück vom Himmel auf Erden für alle, die Genuss und Erholung in stilvoller Atmosphäre suchen. Hier ist das Leben schön. Die Gedanken können sich fernab des alttäglichen Trubels bei einem Spaziergang durch die schlosseigenen Wälder frei entfalten. Obgleich das Hotel ausgebucht war, haben wir die anderen Hotelgäste kaum gesehen. Wahrlich “der Ort an dem der Seele Flügel wachsen!” Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Burg Schlitz sind allesamt begeisterte Gastgeber mit Charme und Stil. Es ist bemerkenswert spürbar, dass sie sich mit dem Hotelspirit identifizieren und diesen auch leben. Vor allem die liebe Frau Goldfisch in der Café Brasserie „Louise“ verkörpert das Wort „Gastlichkeit“ mit Herzlichkeit, Charme, Professionalität, Lebensfreude und Leidenschaft. Von solchen Leuten müsste es in der Hotellerie sehr viel mehr geben.

Am Tag der Anreise wurden wir mit dem „Burg Schlitz-Fondue“ im historischen „Wappensaal“ empfangen.

Am zweiten Tag unseres Aufenthaltes durften wir den Tag mit einem wunderschönen Frühstück beginnen untermalt mit französischen Chansons.

Das Mittagessen wurde uns in der Café-Brasserie „Louise“ serviert.

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Das Tartar mit Wachtelei und Löwenzahnmayonnaise war ein Gedicht.

Um 17 Uhr begrüßte uns dann der Tee-Sommelier und offerierte uns den „Burg Schlitz Afternoon Tea“ im „Grünen Salon“. Ein eisgekühltes Glas Sekt „Cuvée Louise“, hochfeiner Premium-Tee-Spezialitäten, pikante Canapées, süße Naschereien aus der Patisserie, feine Praliné und ganz klassisch – frisch gebackene, englische Scones mit „Clotted Cream“ und Erdbeerkonfitüre.

Am dritten Abend kamen wir in den Genuss eines exquisiten Gourmetmenüs in sechs feinen Gängen zubereitet von der Küchenchefin Sabine Teubler im Gourmetrestaurant „Wappensaal“.

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In Mecklenburg Vorpommerns erstem Sterne Restaurant hat Sabine Teubler gelernt. Dann wechselte sie in die „Burg Schlitz“. Sabine Teubler verarbeitet ausschließlich regionale Produkte wie Hase, Reh, Wildsau, Hirsch, Rebhuhn oder Goldfasan aus dem schlosseigenen Revier.

Bild links: Hummer, Jakobsmuschel und Bergamotte in Texturen; Bild rechts: Confierter Stör, Tomate, Salbei, Korallen-Linsen

Bild links: Wachtel in Macadamia und Schwarzessig glasiert, Pastinake, Trauben          Bild rechts: Filet und Bäckchen vom Kalb mit Gänseleber, Estragon,Trüffeljus, Süßkartoffel, grüner Spargel

Dessert: Kokos, Beeren, Mandeln; Käseauswahl vom Maitre Affineur Volker Waltmann

Diese drei Tage in der „Burg Schlitz“ waren ein Traum, der leider viel zu schnell zu Ende ging. Ich hoffe, dass es mich irgendwann noch einmal in diese wunderschöne Gegend in dieses besondere überaus charmante Hotel verschlägt.

SCHLOSSHOTEL BURG SCHLITZ

Hotel MV GmbH
Burg Schlitz 2
17166 Hohen Demzin

Telefon: +49 3996 12 70 0
Telefax: +49 3996 12 70 70

E-Mail:   info@burg-schlitz.de
Internet: http://www.burg-schlitz.de

Besuch im Gruber`s in Köln

Köln ist immer einen kulinarischen Ausflug wert. Regelmäßig im Jahr treffe ich mich mit meiner Patentante zu einem gemütlichen Abendessen in einem der zahlreichen netten Kölner Restaurants. Unsere Wahl fiel dieses Mal -wie schon das eine und andere Mal zuvor auch-, auf Gruber`s Restaurant.

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Gruber’s Restaurant ist nicht weit vom Rhein entfernt, nah der Kölner Innenstadt – und mit seinen leuchtend roten Markisen an der langgezogenen, einladenden Fassade mit der wunderschönen Sonnenterrasse nicht zu übersehen. Rechts das Restaurant und links das Zweitrestaurant, die „Österia“ (für den Restaurantbesuch, wenn’s schnell gehen muss, oder als gute Location für Veranstaltungen).Franz A. Gruber ist Koch aus Leidenschaft. Nachdem er in seiner Heimat Österreich und in der Schweiz in den besten Häusern tätig war, eröffnete er im Sommer 1999 Gruber`s Restaurant. Seine Passion besteht aus einem kreativen Crossover aus den beliebten österreichischen Spezialitäten gepaart mit mediterraner Leichtigkeit. Die eleganten Räume der ehemaligen Oberpostdirektion spiegeln die Leichtigkeit der Speisen und Getränke wieder, die der Chef gerne persönlich und mit dem bekannten Charme der Alpenländler serviert.

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Die Speisenkarte bietet eine umfangreiche, qualitativ hochwertige und sehr exquisite Auswahl an bekannten österreichischen Speisen, mit saisonalem Flair. Der aufmerksame Service führt sicher durch jeden Gang und sorgt mit der stattlichen Weinkarte für eine exquisite Auswahl österreichischer Weine und Brände, die man sonst in Köln nicht findet.

 

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Wir wählen als Vorspeisen:

Spargelschaumsuppe Zweierlei Auster „gebacken & mariniert“ und Tafelspitzbouillon / Faschierter Strudel / Wurzelgemüse

 

und zum Hauptgang:

Spargel / Wiener Schnitzel / Sauce Hollandaise / Sanderdäpfel und Duett vom Lamm „Rosa gebratene Nuss & geschmorte Schulter“ Gebratener Spargel / Passionsfrucht / Bärlauch Gnocchi

 

Die Speisen waren eine wahre Augenweide. Liebevoll und wahrhaft kunstvoll arrangiert. Und vom Geschmack eine Wonne. Der Abend war ein kulinarischer Hochgenuss. Ich bin mir sicher, dass unsere nächste Wahl sicher wieder auf das Gruber`s fallen wird.

 

 

 

 

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Brot mit warmen Ziegenkäse, Birne, Walnüssen und Honig in Amsterdam

Amsterdam bei schönstem Sonnenschein im Frühling zu erleben ist einfach nur fantastisch.Nach einem kleinen Streifzug durch die wunderschönen Straßen des Viertels Oud-Zuid, eines der elegantesten und betuchtesten Viertel Amsterdams, wo beeindruckende Herrenhäuser begrünte Straßen säumen und schicke Boutiquen im Überfluss vorhanden sind, entdecke ich das schmucke Café „Le Pain Quotidien“. Ich ergattere den letzten Sitzplatz draußen in der Sonne. Wunderbar. Ich schließe die Augen und lasse die wunderbaren Düfte von Kaffee, frisch gebackener Quiche und Fenchelsüppchen an mir vorbei ziehen. Ich wähle ein Brot mit warmen Ziegenkäse, Birnenspalten, gehackten Walnüssen und Honig. Das ist der Wahnsinn. Selten habe ich ein köstlicheres Brot gegessen. Zum Abschluss trinke ich noch einen Latte Macchiato. Köstlicher Kaffee mit cremigem Milchschaum. Ein Genuss.

 

Fisch à la Senf

Fisch in Senfsauce

Tom und Fanny sind Samstagmorgen auf den Wochenmarkt gegangen. Sie kommen auch am Fischstand vorbei und die Kabeljaufilets lachen sie an. Tom bekommt Hunger auf „Fisch in Senfsauce“, wie seine Mutter den immer gemacht hat. Abends will noch Toms  Schwester mit ihrem Mann und den drei kleinen Kindern vorbeikommen.

Fanny hat gerade die Kartoffeln geschält, derweil Tom den Feldsalat zweimal gründlich gewaschen hat und die festen Strünke abgeschnitten hat, als das Telefon klingelt und Toms Schwester Isabel fragt, ob sie die Kinder jetzt schon bringen können, um noch schnell alleine zu Ikea zu fahren, wenn sie zurück kommen, können sie ja dann in Ruhe essen. Tom fühlt sich ein wenig überrumpelt. Er kennt seine Nichten und Neffen und weiß, wie lebhaft und laut sie sind. An ein gemütliches Kochen ist da nicht mehr zu denken. Aber er will seiner Schwester ihre Bitte nicht abschlagen. Fanny denkt ganz praktisch. Sie schlägt vor, die Saucen jetzt schon zu machen.

Sie lässt die Butter in einem größeren Topf aus und gibt das Mehl dazu. Als alles fest ist, löscht sie es mit dem Fischfond ab. Je nach Konsistenz kann nach Belieben noch etwas Gemüsebrühe dazugegeben werden. Anschließend den Senf, etwas Salz und Pfeffer und die Sahne hineinrühren. Aufkochen lassen! Die Sauce sollte sehr dickflüssig sein, da der Fisch beim Ziehen noch Flüssigkeit verliert. Kurz überlegen sie, ob sie noch mit ein wenig Weißwein die Sauce veredeln sollen. Da aber die Kinder auch mitessen, verzichten sie diesmal darauf.

Tom hat auch eine Sahne-Senfsauce zum Feldsalat gemacht. So korrespondieren Fisch und Salat miteinander. Tom hat alle Zutaten in die Sahne gegeben und alles mit einem Schneebesen kräftig miteinander vermischt.

Als sie fast fertig sind, klingelt es an der Tür und die Kinder stürmen fröhlich aufgeregt die Wohnung.

Isabel und ihr Mann Oskar fahren weiter zu Ikea und versprechen anzurufen, wenn sie den Rückweg antreten. Dann Können Tom und Fanny die Kartoffeln aufstellen und die Senfsauce für den Fisch erhitzen. Die Kinder freuen sich, dass sie mit Tom und Fanny puzzeln, malen und basteln dürfen. Der Nachmittag verfliegt im Nu. Die Eltern rufen an, Fanny setzt die Kartoffeln und die Senfsauce auf den Herd und Tom deckt zusammen mit den Kindern den Tisch. Als die Senfsauce einmal unter Rühren aufkocht, gibt Fanny die Fischfilets in die Sauce und lässt sie langsam in der heißen Sauce zugedeckt ziehen. Ab und an bewegt sie den Fisch vorsichtig, damit er nicht mit der Sauce ansetzt. Bevor sie sich zu Tisch setzen, hebt Tom den Feldsalat vorsichtig unter die Sahne-Senf-Sauce. Eltern und Kinder sind restlos begeistert von dem Essen und sind voll des Lobes.