Frohe Ostern…

Vor ein paar Tagen sprach ich mit einer meiner ältesten Freundinnen über Ostern und über die vielen köstlichen Hefeteigvariationen, die auf dem festlichen Frühstückstisch am Ostersonntag keinesfalls fehlen dürfen. Sie schwärmte von den kleinen Hefehäschen aus ihrer Kindheit und ich dachte an meine Kinder und Neffen, die daran sicher auch Freude hätten.

Meine Schwiegermutter wünschte sich einen klassischen Hefezopf und nun ja, ich dachte über einen mit Rosinen nach.

Aber ich konnte ja schlecht alles backen. Als ich meinen Töchtern auftrug ein Päckchen Hefe für die Hefehäschen einzukaufen und die beiden anstelle eines einzelnen Päckchens mit einem Paket mit 24 Hefewürfeln wieder nach Hause kamen, wusste ich, was die nächsten Tage (und Wochen!)zu tun war. Sollte doch jeder auf dem Ostertisch das bekommen, was er gerne mag. Und so fing ich an zu backen und kann mich nun die Ostertage an Rosinenstuten, Dortmunder Salzkuchen (die dürfen bei einem Dortmunder Kind bei keinem Sonntagsfrühstück fehlen und meine Lipper Schwiegereltern lieben sie auch!), Dinkelbrötchen und Hefehäschen erfreuen.

Rosinenstuten und Häschenbrötchen:

ZUTATEN
350 ml + 3 EL Milch
1 1⁄2 Würfel (63 g) frische Hefe
750 g Mehl
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
3 Eier (Gr. M)
125 g weiche + etwas Butter
125 g Rosinen
ca. 1 EL Hagelzucker

SO WIRDS GEMACHT:

350 ml Milch in einem Topf lauwarm erwärmen. Vom Herd nehmen und die Hefe hineinbröckeln. Rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Mehl, Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz in einer sehr großen Rührschüssel mischen.

Hefemilch, 2 Eier und 125 g Butter in Stückchen zufügen. Mit den Knet­haken des Rührgeräts zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.

Inzwischen für den Stuten Rosinen waschen, in einem Sieb gut abtropfen lassen. Teig halbieren. Unter eine Hälfte die Rosinen kneten. Rosinenteig zu drei langen Rolle ­formen. Flechten und auf ein Backblech legen.Nochmals mind. 50 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Für die Hasen zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Rest Teig in 8 gleich große Stücke ­teilen. Jedes Teigstück zu einem ca. 37 cm langen Strang formen. Jeweils ein ca. 4 cm langes Stück abschneiden und beiseitelegen.

Die Enden der Stränge etwas spitz formen. Dann jeden Strang von der Mitte aus zu einer Kordel drehen. Dabei in der Mitte nicht ganz eng zusammendrehen, sodass eine kleine Öffnung für die Hasenschwänzchen bleibt.

Die beiden Kordel­enden als Hasenohren noch einmal verdrehen und etwas auseinanderziehen. Abgeschnittene Teigstücke zu kleinen Kugeln formen, jeweils als Hasenschwänzchen in die Öffnungen der Kordeln setzen.

Ofen vorheizen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C/Gas: s. Hersteller). 1 Ei und 3 EL Milch ver­quirlen und die Hasen mit gut 2⁄3 der Eiermilch bestreichen. Schwänzchen mit Hagelzucker bestreuen. Hasen ca. 10 Minuten zugedeckt gehen lassen.

Backbleche nacheinander in den heißen Ofen schieben. Hasen jeweils ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen, auskühlen lassen. Hefezopfteig auf dem Backblech mit Rest Eiermilch bestreichen. Im Ofen bei gleicher Temperatur ca. 25 Minuten backen.

Herausnehmen, ca. 15 Minuten abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen. Auskühlen lassen.

Dinkelbrötchen

ZUTATEN

250 g Dinkelmehl

10 g Hefe

1 TL Zucker

1 TL Salz

75 ml lauwarmes Wasser

75 ml lauwarme Milch

SO WIRDS GEMACHT:

Die Hefe und den Zucker in lauwarmem Wasser und Milch auflösen.

Anschließend das Dinkelmehl und Salz hinzugeben und gut durchkneten. Wenn der Teig zu sehr klebt, einfach noch ein bisschen Mehl hinzugeben.

Den Teig in eine große Schüssel füllen und mit etwas Mehl bestäuben und 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. In 5 gleichgroße Stücke teilen. Den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die 5 Stücke nun auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit Mehl bestäuben.

Anschließend für ungefähr 20 Minuten im Backofen knusprig backen.

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