Berghüttenflair im 350 Jahre alten Traditionsrestaurant „Jägerheim“ in Dortmund-Wellinghofen

Gestern war ich mit einer meiner ältesten Freundinnen zum ersten Mal im kürzlich neu eröffneten „Jägerheim“. Die Wahl hätte ich nicht besser treffen können. Wir beide lieben die Alpine Bergwelt und haben viele Weihnachten unseres Lebens zusammen mit unseren Familien in den Bergen im Schnee verbracht. Allerdings in der Schweiz und nicht in Österreich. Aber nun der Reihe nach…

Das über 350 Jahre alte „Jägerheim“ in Wellinghofen gehört zu Dortmunds ältesten Restaurants. Im letzten Jahr haben Willi Kühne und seine Tochter Miriam Hofmann das „Jägerheim“ übernommen. Der Dortmunder Geschäftsmann und frühere Merchandising-Chef beim BVB hatte sich zuletzt mit seiner Tochter im Restaurant „Aqua“ innerhalb des Einrichtungshauses „Inhouse“ in Dortmund gastronomisch engagiert.

Mit viel Liebe zum Detail wurden die historischen Räumlichkeiten des „Jägerheims“ aufwendig und stilvoll renoviert . Über 100 Jahre altes Holz wurde hierfür von einer alten österreichischen Berghütte beschafft. Das Ergebnis lässt sich zeigen. Im „Jägerheim“ herrscht gemütliches, rustikales und schickes Almstuben-Flair. Das immer wiederkehrende pinke Hirschkopf- Emblem ist stylish und hip. Die pink-weiss karierten dekorativen Gardinen, Tischdecken und Sitzkissen, das hölzerne Interieur, die Wandfotos mit Kühen, Berglandschaften und Skiläufern und nicht zuletzt die Speisenkarte vervollständigen die wunderbare alpenländische Stimmung und Atmosphäre.

Die Speisenkarten enthält viele rustikale Schmankerl vom Wiener Backhendl mit Erdäpfel-Vogerlsalat, über Gänsebrust, Wiener Schnitzel vom Kalb bis zur Rinderroulade. Und natürlich fehlen auf der Dessertkarte die süßen Verlockungen nicht, gleich ob Apfelstrudel mit warmer Vanillesauce oder Kaiserschmarrn. Neben österreichischen Spezialitäten finden sich auch deutsche Traditionsgerichte.

Nach einem herzlichen Empfang wurde ich in den großen Gastraum geführt. Ich war beeindruckt von dem wirklich geschmackvollen Interieur und dem freundlichen präsenten Service. Ich habe mich gleich rundum wohl gefühlt.

Wir begonnen den Abend mit einem Glas Sekt und einer großen Flasche Mineralwasser. Als Vorspeise wählten wir einmal den hausgebeizten Lachs und den Vogerlsalat, Feldsalat mit Brotcroutons, geröstetem Speck und pochiertem Ei. Die Wartezeit wurde uns mit einer feinen Brotauswahl mit einem köstlichen Currydipp versüßt. Die Vorspeisen waren ausgezeichnet. Das Rindertartar „Jägerheim“ mit Parmesanchips und hausgebackenem Walnussbrot war unser Hauptgang. Das Tartar war toll abgeschmeckt.

Es war ein rundum gelungener Abend. Tolles Essen in gemütlich und geschmackvoller Atmosphäre mit einem aufmerksamen und präsenten Service mit den schönsten blauweiss karierten Schürzen überhaupt.

Wir werden auf jeden Fall wiederkommen. Die Frittatensuppe muss ich das nächste Mal unbedingt probieren und auch das Backhendl mit Preiselbeeren hörte sich sehr verlockend an.

Servus und bis zum nächsten Mal…

Kontakt

Niederhofer Kohlenweg 170
44265 Dortmund-Wellinghofen

info@jaegerheim-dortmund.de
NICHT für Reservierungen!

(0231) 462428

Di – So: ab 12:00 Uhr
Küche: 12:00 – 15:00 Uhr
& 17:30 – 22:00 Uhr
Kaffee & Kuchen: 15:00 – 17:00 Uhr

2 Gedanken zu “Berghüttenflair im 350 Jahre alten Traditionsrestaurant „Jägerheim“ in Dortmund-Wellinghofen

  1. Diesen Eindruck kann ich nur bestätigen. Auch unser Besuch vor einigen Wochen war kulinarisch ein voller Erfolg. Diese Gaumenfreuden im alpenländisches Ambiente waren ein echtes Vergnügen. Die Frittatensuppe und das Schnitzel waren so, wie man es aus Österreich gewohnt ist. Das Fleisch dünn und die Panade kross.
    Für den Apfelstrudel werden wir einen extra Besuch machen.

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  2. Jägerheim
    Tradition, Glamour und Moderne
    Ein Erlebnisse für alle Sinne

    Das etwas andere Ausflugslokal überzeugt nicht nur mit einer exzellenten österreichischen Küche, sondern mit besonderer Raffinesse, welche sich im Essen sowie im Interieur wiederspiegelt.

    Kehrt man in das Jägerheim ein, erwartet man traditionelle österreichische Küche und ein typisches Dortmunder Ausflugslokal, rustikal und traditionell.

    Die Erwartungen an das Essen werden nicht nur erfüllt, nein sie werden übertroffen. Bestellt habe ich ein typisches Gericht, welches sich hier im Ruhrgebiet einer großen Beliebtheit erfreut „der Sauerbraten“!
    Sauerbraten mit Klößen und einer feinen Soße, soweit so gut. Es war tatsächlich ein sehr guter Sauerbraten. Wunderbares zartes Fleisch, welches nach dem anschneiden zart auseinander fiel, sowie es sein sollte. Die Soße, das Fleisch und die Klöße ergaben ein schönes vollmundiges Geschmackserlebnis.

    Nachdem Sauerbraten nutzten meine Mutter und ich die Zeit für eine kleine Pause bevor wir zum Dessert übergingen.
    Wir gingen auf Entdeckungsreise. Das Jägerheim hat eine besondere Innengestaltung, hier werden moderne Elemente, traditionelle Einrichtung und schöne Farbakzente miteinander kombiniert. Im ganzen Lokal sind Schwarzweißfotografien von Günter Sachs, Toni Sailer bis Bridget Bardot ausgestellt, diese verleihen dem Restaurant ein Hauch von Glamour.
    Ein besonderer Tipp:
    Ein Besuch der Toiletten ist zu empfehlen, sie werden Überrascht sein.

    Auch beim Dessert hält das Jägerheim sein Niveau. Mein Schokokuchen mit flüssigem Kern und Vanilleeis. Klingt einfach, ist es aber meist nicht. Oft wird bei diesem Dessert der richtig Zeitpunkt verpasst und der Kern ist zähflüssig und nicht flüssig. Dieser Schokokuchen war auf dem Punkt, einfach perfekt.

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